ORF-Finanzen

Sparzwang: Erleichterung für ORF vor Weihnachten

9. November 2011, 17:22

Seit 2010 muss die Anstalt sowohl Gesamtkosten wie Personalkosten pro Kopf reduzieren

Wien - Das Geschenk dürfte vor Weihnachten auf dem Küniglberg landen. SPÖ und ÖVP sind offenbar bereit, noch heuer die Sparverpflichtung des ORF zu lockern: Seit 2010 muss die Anstalt sowohl Gesamtkosten wie Personalkosten pro Kopf reduzieren, damit ihr der Bund mit je zweimal 50 und 30 Millionen Euro extra Gebührenbefreiungen abgilt.

Das Problem laut ORF: Weil nach alten Verträgen Angestellte die sichersten und teuersten Dienstverhältnisse haben, könnte der ORF nach vielen vergoldeten Frühpensionierungen nur junge, billige Mitarbeiter abbauen - was die Pro-Kopf-Kosten in die Höhe treibt. SPÖ und ÖVP zeigen Verständnis.

Am 22. November soll sich der Verfassungsausschuss damit befassen, der Nationalrat Anfang Dezember. VP-Klubchef Karlheinz Kopf verstünde auch eine "maßvolle" Gebührenerhöhung. Danach rechnet er mit einer Rundfunkabgabe unabhängig vom Empfang. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 10.11.2011)

01052004
05
10.11.2011, 17:30
"Danach rechnet er mit einer Rundfunkabgabe unabhängig vom Empfang"

darüber hätt ich gern eine volksbefragung

oder wird die nach den wahlen 2013 stillheimlich via hintertür eingeführt???

und wieso sollen alle für etwas zahlen, was nur einige in anspruch nehmen??? ist das rechtens???

orf auflösen/beenden/in konkurs schicken...wer nationales dauergesäusel auf niedrigstem niveau haben will, soll doch bittschön dafür zahlen (sollte sich dann "nationale österreichische rundfunkanstalt (nör)" nennen)...

Monitor
01
11.11.2011, 19:04
Rundfunkabgabe unabhängig vom Empfang

Keine Volksbefragung oder Hintertüre mehr nötig, denn ca. 50% der ORF Kosten wird schon immer von ALLEN österr. Konsumenten (GIS-Zahlern und nicht GIS-Zahlern und GIS-Befreiten) über WERBUNG bezahlt, wobei viele Produkte mit über 50% Werbeanteil am Endpreis belastet sind.

Die Gebührenzahler werden dann noch zusätzlich mit rund 20 € geschröpft.

Alle Österreicher zahlen für den ORF, aber nur einige dürfen zusehen == gravierende Ungleichbehandlung

Entweder Werbeverbot und Finanzierung z.B. über Steuern für ALLE (manche Produkte könnten dadurch 50% und mehr billiger werden, ORF-Einsparung der gesamten GIS- und Werbemannschaft) oder 100% Finanzierung über Werbung und Streichung der Rundfunkgebühren.

eslebediegier
09
10.11.2011, 14:45
Parteifunk kostet doch nirgends "Kohle"!

leser 4712
03
10.11.2011, 13:38
wie wird man wutbürger?

leser 4712
01
10.11.2011, 13:37
eine rundfunkabgabe unabhängig vom empfang!

weg mit einem kopf, der solches von sich gibt.

a las barricadas
00
9.11.2011, 18:41
orf = alte vöst

orf bekommt: einnahmen von lotto-toto gesmbh, gebühren = orf steuer, werbeentgeld und steuermittel vom staat - und trozdem geht das werkel den bach runter.

schweinebucht
010
9.11.2011, 18:09
In den konkurs schicken

und günstig verkaufen a la Buwog. Der steuerzahler und GIS-zwangsbeglückte - also 99% - werden es danken!

eslebediegier
09
10.11.2011, 14:47
Konkurs wäre die einzige Möglichkeit,...

das Fass ohne Boden zu retten!

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