Missbrauchsvorwurf gegen Erzieher: Pädagoge wieder im Dienst

    9. November 2011, 17:10
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    Erzieher stand im Verdacht, Kind gegen den Kopf getreten zu haben

    Judenau - Die Ermittlungen gegen einen Erzieher in einem Schülerheim in Judenau hätten die Vorwürfe gegen diesen widerlegt, so der Heimbetreiber, die Jugendwohlfahrtsorganisation "Rettet das Kind", am Mittwoch in einer Aussendung. 

    Der Erzieher stand im Verdacht, einem Kind gegen den Kopf getreten zu haben, woraufhin die Mutter des Kindes Anzeige bei der Exekutive erstattete. Bis zur Klärung der Vorwürfe war der Erzieher vorläufig vom Dienst suspendiert worden.

    "Faktum ist, dass es sich weder um eine Strafaktion handelte, noch um eine absichtliche Gewaltanwendung, sondern um eine Spielsituation und dass der Vorfall keine Verletzung nach sich zog, schon gar keine, die eine medizinische Behandlung erfordert hätte", so "Rettet das Kind".

    Grenzen einhalten

    Der Hergang wurde von der Polizei an die Staatsanwaltschaft berichtet. Dass es auch in Spielsituationen Grenzen gebe, die nicht überschritten werden dürfen, stehe außer Frage, betont "Rettet das Kind"-Geschäftsführer Wolfgang Apfelthaler. "Wenn es in diesem Fall tatsächlich zu einer solchen kam, dann wird das das Gericht feststellen. Der derzeitige Erhebungsstand stellt aber keine Notwendigkeit mehr dar, die Dienstfreistellung beizubehalten." (red)

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