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Wien - Ein Gesetzesentwurf, der die Schönheitsoperationen strenger regeln soll, wird noch in diesem Jahr in Begutachtung gehen. Neben einer strengeren Ausbildung für Ärzte, die Schönheitsoperationen vornehmen wollen, werden solche Eingriffe in Zukunft für unter 14-Jährige verboten werden, führte Gesundheitsminister Alois Stöger in einer Vorab-Meldung des Nachrichtenmagazins "News" aus. Wann das Gesetz in Kraft treten soll, ist noch nicht bekannt, sagte Sprecher des Ministers.
Verbot für unter 14-Jährige
Die wichtigsten Punkte: Für Ärzte, die Schönheitsoperationen vornehmen wollen, wird es strengere Ausbildungskriterien geben. Die allgemeine Bezeichnung für "Beauty-Docs" wird es nicht mehr geben. Es wird genau definiert, wer sich Schönheitschirurg nennen darf und welche Ausbildung dafür vorliegen muss.
Für unter 14-Jährige sind solche Eingriffe verboten, auch wenn die Eltern zustimmen. Für Jugendliche bis 18 Jahren, die einen solchen Eingriff vornehmen wollen, soll es in Zukunft eine ausführliche psychologische Beratung geben. Für Jugendliche gilt auch ein kostenloser Rücktritt von Operationen. Der gesamte Beratungs- und Operationsvorgang muss ab nun streng dokumentiert werden. Gewinnspiele von Schönheitsoperationen werden ebenso verboten wie die Bewerbung von solchen Eingriffen.
Stöger hatte bereits vor dem Sommer seine Beamten damit beauftragt, rechtliche Vorgaben auszuarbeiten. Es gibt zwar Leitlinien der Gesellschaft für plastische Chirurgie, die sind allerdings nicht verpflichtend. (APA)
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Ich hoffe, dass die die Definition "Schönheits-OP" hinbekommen, denn sonst darf man unter 14jährigen nicht einmal mehr Hasenscharten, Segelohren, Blutschwämme und andere angeborene Entstellungen (was sind Entstellungen eigentlich?) operieren.
Aber da wir in Ö leben, wird der Gesetzgeber natürlich bei den notwendigen Definitionen versagen und alle müssen sich dann mit einem miesen Gesetz herumschlagen.
“alois stoeger will dem schoenheists-operations wahn einen riegel vorschieben
und unter 14 jaehrigen chirurgische beauty-korrekuren per gesetz untersagen”
welche heroische motivation steckt hinter all diesem 'gesellschaftskonditionierern' ? (auch in anderen bereichen). mit zwang wird die verantwortung von erziehungsberechtigten in den schoss des regelungswuetigen staates uebertragen. noch, so denke ich, ist es angelegenheit der eltern dies zu regeln.
folgende fragen stellen sich mir
wie kann ein(e) unter 14jaehrige(r) allein das noetige geld aufbringen
wie kann es sein, dass erziehungsberechtigte/obsorgepflichtige hier versagen
was braucht sich der staat/gesetzgeber um diese sachen zu kuemmern
was passiert mit ueber 14 jaehrigen, duerfe
n die dann das recht auf eine OP, gegen den willen der eltern einklagen
komm bald der verpflichtende allergietest, vor der anschaffung eines haustieres um mensch und tier zu schuetzen
oder vielleicht das absolute schnachverbot mit zwangsmedikation
warum wird gerade dieses thema instumentaisiert und sonstige quacksalbereien wie bachblueten, globoli und die 'hochwirksame' vitaminkur gegen krebs aussen vorbei gelassen ?
Wenn etwas wirklich arg entstellend ist und das Kind/Jugendlichen in der gesamten Lebensqualität einschränkt, halte ich so eine OP für gerechtfertigt, das jedoch müsste medizinisch begutachtet und genehmigt werden, ob es wirklich der Fall ist. Doch alles, wo man sich nur einem idealen Schönheitsbild anpassen möchte (dickere Sexylippen, größerer Busen etc.) sollte unter 18 sowieso verboten sein. Später muss jeder Dummkopf selber wissen, was er tut...
Gerade in der Zeit der hormonellen Umbrüche - also locker bis 19 :-) - machen wir Menschen jede Menge Dummheiten. Bin für ein generelles Verbot von Schönheits-OP's be Minderjährigen, ärzteseititg (Vergehen => Zulassung futsch). Klare Richtlinien, klare Verhältnisse.
was ist mit dem ohrenanlegen bei kindern für das keine andere notwendigkeit besteht wie bei anderen operationen und die von der allgemeinheit nicht als schönheitsoperationen vestanden werden, obwohl sie aus genau denselben gründen (meist werden die kinder gehänselt) gemacht werden, die auch für andere operationen sprechen.
Was wird passieren?
Da weniger Ärzte derartige Eingriffe anbieten können, werden die Preise steigen.
Und wenn die Preise steigen, werden sich noch mehr Leute ihre Brust-OP in der Slowakei, ihre Haarverpflanzung in der Türkei und ihre Botox-Spritze in Ungarn abholen.
Hier haben sich über weite Strecken die Lobbyisten heimischer Beauty-Kliniken durchgesetzt und sonst gar nichts.
Ist halt so, aber man sollte daraus kein Geheimnis machen.
Was ist mit abstehenden Ohren? (Eigentlich seit Jahrzehnten Routine.)
Oder was ist mit einer Zahnregulierung? (Meistens medizinisch auch nicht erforderlich. Ist keine OP, gehört aber in die selbe Schublade.)
Was ist mit einer Narbenwucherung? (Medizinisch kein Grund zur OP, aber eventuell unattraktiv.)
Narbenwucherung operiert Ihnen der Hautarzt. Die Zahnregulierung macht der Zahnarzt. Abstehende Ohren-weiß ich nicht wer zuständig ist. Aber diese Sachen wird es sicher auch weiterhin geben.
andererseits gibt es einen Haufen von medizischen Eingriffen (Herzoperationen, Organtransplantationen, etc.) die NICHT vorgenommen werden, so lange das Kind nicht seine Wachstumsphase abgeschlossen hat. Insofern ist die Beschränkung bei Schönheits-OPs jetzt nicht so wahnsinnig furchtbar.
Und wieder mal bin ich der Meinung: Prinzipiell (abgesehen von psychotherapeutisch sinnvollen Eingriffen) eine gute Idee, aber es stellt sich die Frage, weshalb man 16jährige wählen lässt und sie damit über das Schicksal von 8 Millionen Menschen mitbestimmen lässt, ihnen aber andererseits nicht zugesteht, über sich selbst zu bestimmen.
Ebenso sollte man sich Fragen, wieso menschen, die teilweise nicht mal mehr selbst essen oder aufs klo gehen können aufgrund von alterserscheinungen nach wie vor das wahlrecht haben. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sie die Auswirkungen ihrer entscheidungen wohl nicht mal mehr erleben werden...
Doch!. Ich war in meiner Heimatgemeinde bei ein paar Wahlen in der Sonderwahlkommission (die mit den Wahlzettel direkt zu bettlegrigen Kranken geht).
Also welche Leute da wählen durften ist schon sehr Fragwürdig. Vollkommen verwirrt, nicht in der Lage selbst das Kreuzerl zu machen, obwohl die Person mit einer anderen in der Wahlkommission verwandt war, hat sie diese Person nicht mehr erkannt (Demenz)? Aber Hauptsache der Sohn ging mit um mit Ihr das (richtige?) Kreuzerl zu setzen.
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