Neuer Kurier.at-Chef

"Zu glauben, man sei die einzige Ausnahme weltweit, ist naiv"

Interview | Tatjana Rauth, 9. November 2011, 15:23
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    foto: george nimeh/kurier.at

    George Nimeh wird ab Jänner 2012 als neuer Leiter von kurier.at die strategische und konzeptionelle Weiterentwicklung des Portals verantworten.

George Nimeh erklärt was er vorhat, warum er Österreichs digitale Auftritte für ausbaufähig hält und warum er länger als drei Jahre beim Kurier bleiben will

George Nimeh, gebürtiger Amerikaner, übernimmt mit Anfang nächsten Jahres die Leitung des Kurier-Online-Portals von Ronald Schwärzler. Mit derStandard.at sprach er über die Zusammenführung der Geschäftszweige, seine medientheoretischen Wurzeln und seine Einstellung zu Paywalls.

derStandard.at: Sie sind ein Job-Hopper, richtig?

George Nimeh: Ich hatte fünf Jobs in fünfzehn Jahren. Die letzten vier Jahre habe ich die Agentur Iris in London aufgebaut. Im Internet-Business können drei Jahre eine Ewigkeit sein. Ich habe es immer genossen, Geschäftsveränderungen in kurzen Zeitperioden abzuwickeln und dann das nächste große Abenteuer zu suchen.

derStandard.at: Für wie lange haben Sie ihren Aufenthalt beim Kurier geplant?

Nimeh: Jetzt, wo ich älter, weiser und Familienvater geworden bin, habe ich nach einer interessanten Kombination zwischen beruflichen Möglichkeiten, dem richtigen Team und der passenden Stadt gesucht und hier sind alle Stränge zusammengelaufen. Ich werde also nicht so schnell wieder weg sein und plane länger als drei Jahre zu bleiben.

derStandard.at: Wie eng werden Sie mit Helmut Brandstätter zusammenarbeiten?

Nimeh: Meine Mission wird sein, die Geschäftszweige zusammenzuführen. Wir werden uns alle Wege ansehen, redaktionell, aus Werbesicht, aus der Marketing- und Usability-Perspektive, um die Marke Kurier.at crossmedial zu stärken. Ich werde mit den Geschäftsführern Helmut Brandstätter, Thomas Kralinger, dem Online Chefredakteur Christian Skalnik, sowie dem kombinierten Marketing- und Sales-Team zusammenarbeiten.

derStandard.at: Sie laden derzeit Leute aus der Branche auf unverbindliche Treffen ein. Welchen Eindruck konnten Sie bis jetzt gewinnen?

Nimeh: Ich habe es immer genossen, Menschen formell oder informell zusammenzubringen. Es ist eine Industrie, aber es ist auch eine Familie, in welcher wir einen Großteil unseres Arbeitslebens verbringen. Ich bin der Meinung, als Gruppe macht es mehr Spaß. Der Informationsaustausch ist nützlich und man kann voneinander lernen. Ich habe schon in New York und London Businesstreffen organisiert und ich hoffe, dass der Kurier mich in diesem Vorhaben unterstützen wird.

derStandard.at: Welche Themen wollen Sie dort besprechen?

Nimeh: Egal ob in der Werbe- oder Medienbranche, ein paar Themen brennen den Menschen immer unter den Nägeln: die wirtschaftliche Verfassung der Industrie und wie es jedem Einzelnen dabei geht. Manchmal entsteht beinahe eine Therapiesituation, weil die Menschen hören, dass sie nicht alleine sind. Wenn sie ihre Erfahrungen teilen, fühlen sie sich danach sicherer. Natürlich darf auch die Frage: "Was gibt es Neues?" nicht fehlen. Das ist eine großartige Möglichkeit zu sehen, was die Menschen beeindruckt, was sie interessiert, was ihren Blick fängt. Man kann dabei sehr viel über die Passion der Leute lernen.

derStandard.at: Auf meinem Weg in den obersten Stock, in welchem die Geschäftsführung sitzt, habe ich mir die Frage gestellt, welchen Führungsstil Sie bevorzugen?

Nimeh: Sie können es nicht wissen, aber es gibt noch einen zwölften Stock mit drei wundervollen Konferenzräumen. Dort treffen wir uns jeden Tag über allem, auch über der Geschäftsführung. Das finde ich eine nette Analogie. Zu meinem Führungsstil: Ich habe mein ganzes Leben in Großraumbüros gearbeitet. Ich teile gerne Informationen, denn es hilft, das Geschäft in Gang zu halten und Leute für Visionen zu begeistern. Außerdem ist es mir sehr wichtig, Entscheidungen zu treffen, denn Stillstand ist gefährlich. Umgebungen, in denen nichts weitergebracht wird, sind nichts für mich. Sollten hier solche Orte existieren, wird sich das sehr rasch ändern.

derStandard.at: Gibt es Pläne für eine neue Website?

Nimeh: Der einzige Weg mit einer Website Erfolg zu haben, ist sowohl auf Contentseite als auch aus der Usability-Perspektive attraktiv zu wirken. Es muss so fesselnd sein zu lesen wie zu schauen, so interessant sein zu interagieren wie zu teilen. Es geht darum, innovativ und kreativ auf multiplen Plattformen zu agieren und zu beobachten, wie die Leute Content und die Marke teilen und welchen Einfluss das von der sozialen Seite nimmt. Wir werden das Konzept des "perpetual beta" verfolgen, also eine konstante Erneuerung. Der Relaunch wird in vielen kleinen Schritten über die nächsten Monate hinweg passieren. Es wird auffälligere Teile, neue Sektionen und dergleichen geben. Die Website wurde vor langer Zeit relauncht, ich springe quasi auf einen fahrenden Zug.

derStandard.at: Trackt kurier.at derzeit die "customer journey"?

Nimeh: Derzeit sammeln wir genug Daten, um zu wissen, was die Leute interessiert, wenn Sie auf Kurier.at surfen. Es gibt aber sicher noch genug Raum für Verbesserungen. Die Verwendung von Daten muss gut für die User und das Geschäft sein und sehr transparent gestaltet werden. Falls wir also Änderungen vornehmen, werden diese gut sichtbar sein. Das ist eine Frage der Kultur und der ethischen Ansprüche. Ich glaube, Menschen wenden sich heutzutge an Marken, weil sie ihnen vertrauen und sie ihnen etwas zu bieten haben. Wir müssen also sehr vorsichtig sein, dass die Menschen auch wollen, was wir für sie tun und gleichzeitig verstehen, dass auch wir ein Geschäft zu betreiben haben.

derStandard.at: Wird die Datenauswertung Einfluss auf Ihren Umgang mit "Casual Usern" und "Heavy Usern" haben?

Nimeh: Es ist aufgrund meiner kurzen Zeit hier noch sehr schwierig diese Frage für kurier.at zu beantworten. Wenn man aber die Medienlandschaft beobachtet, insbesondere meine alte berufliche Heimat, die New York Times, haben diese mit ihren Experimenten 1996/97 angefangen und sind gerade dabei den Umschwung zu schaffen. Sie arbeiten mit einer porösen Paywall, die Zugänge auf verschiedene Arten erlaubt. Zusätzlich wird sehr clever mit Targeting und Daten gearbeitet, Werbung und Kooperationen werden schlau eingesetzt, sodass sie gut zur Marke passen. Die Pläne des Kurier sind, die Best-Practice-Beispiele auf globaler und lokaler Ebene zu adaptieren. Man kann diese Konzepte allerdings nicht wie einen Stempel aufdrücken. Ich bin nicht gekommen, um die Ideen Anderer hier in Österreich umzusetzen. Das ist ein maßgeschneiderter Prozess.

derStandard.at: Welche Rolle wird das Thema "Mobile" zukünftig spielen?

Nimeh: Ich glaube, Tablets bieten für Verlagshäuser fantastische Möglichkeiten. Es gibt ein Geschäftsmodell und einen Markt für Qualitätsinhalte. Man muss aber bedenken, dass so interessant das Geschäftsmodell auch ist, es für jede Veröffentlichung ganz anders sein wird müssen.

derStandard.at: Was halten Sie von plattformübergreifenden Technologien wie HTML5?

Nimeh: Anstatt über spezifische Technologien zu sprechen, ist es wichtiger Strategien zu finden, die Inhalte über verschiedene Plattformen auszuspielen, ohne sie immer wieder adaptieren zu müssen. Das ist oft eine Verschwendung von Zeit, Geld und Leuten.

derStandard.at: Wie steht es um die Fusion zwischen Online und Print?

Nimeh: Der Online-Chefredakteur ist jeden Tag bei der Morgenkonferenz und die Newsteams aus Print und Online sind auch räumlich nah beieinander. Es gibt starke Ambitionen die Dinge noch näher zusammenzubringen. Natürlich hat an einem gewissen Punkt jeder Angst vor Neuem, aber es muss einfach passieren. In Österreich sagen die Leute: Die Zeitungsauflagen sind ziemlich konstant - wir sind die Ausnahme aus der Regel. Ich aber sage: Wenn ich das Licht am Ende des Tunnels sehe, so wie es in Großbritannien, in Nordeuropa und Teilen Westeuropas geschehen ist, dann muss ich erkennen, dass das Licht ein Zug ist. Man findet entweder einen Weg mit der Situation umzugehen oder man wird getroffen. Zu glauben, man sei die einzige Ausnahme weltweit, ist naiv. Es handelt sich hier um einen Adaptionszyklus, der möglicherweise in Österreich länger braucht um zu greifen, aber es wird passieren, weil das die Auswirkung einer globalen Ökonomie ist.

derStandard.at: Wird Bewegtbild eine größere Rolle auf Kurier.at einnehmen?

Nimeh: Bewegtbild ist bereits auf vielen verschiedenen digitalen Distributionskanälen unglaublich populär und es wird auch bei Kurier eine immer wichtigere Rolle spielen.Zusätzlich zur Etablierung strategischer Partnerschaften mit Video-Content-Produzenten, entwickeln wir gerade selbst Video Content, der crossmedial auf unseren Plattformen, eingeschlossen unserer neuen Partnerschaft mit kooaba´s Paperboy, verwenden werden soll. Wir gründen keinen Fernsehsender, aber wir machen einen kleinen Anfang, der am Beginn einer Veränderung steht.

derStandard.at: Wie stehen Sie zu Paywalls?

Nimeh: Qualitätsinhalte können nicht gratis sein. Sie müssen auf die eine oder andere Art bezahlt werden. Egal ob das jetzt durch ein Abonnement, durch Targeting von Werbung, ein Sponsorship oder ein Newsletter-Abo erfolgt. Ich bin für Paywalls, solange sie am richtigen Platz aus dem richtigen Grund stehen. Es gibt auf jeden Fall nicht nur ein Modell, sondern die Kombination vieler verschiedener Monetarisierungsmöglichkeiten. Der große Spaßanteil an digitalen Medien ist, dass man nicht auf ein Produkt, einen Preis und einen Distributionsweg beschränkt ist. Man kann ein Modell über Facebook, eines fürs Tablet und eines für Abonnenten haben. Wenn wir diese Möglichkeit ergreifen, werden wir sehr viel erfolgreicher wirtschaften. Wir werden jedenfalls nicht schüchtern sein. Wir wollen dass die Leute eine starke Meinung zu unserer Marke haben.

derStandard.at: Was halten Sie von den digitalen Gehversuchen der österreichischen Medienbranche?

Nimeh: Wenn man über Marshall McLuhan nachdenkt, der das Medium selbst als die Erfahrung versteht und wenn man dann die Implementierung von Geräten und digitaler Erfahrungen sieht, dann erkennt man: diese Kombination funktioniert. Je näher man es schafft, an dieses Ideal heranzukommen, desto besser wird das Geschäft funktionieren. Wenn man sich die österreichische Medienlandschaft ansieht, gibt es viel zu verbessern. Ich glaube, niemand hier macht es derzeit richtig. Sicher gibt es Projekte die gut laufen, aber etwas Bahnbrechendes ist es nicht, nicht wahr? Darin sehe ich eine unglaubliche Möglichkeit.

derStandard.at: War es wichtig für Sie, für eine Qualitätszeitung zu arbeiten?

Nimeh: Wahrscheinlich hätte ich nicht für ein Boulevardblatt zu arbeiten begonnen. Wenn man sich meine früheren Arbeitgeber genauer ansieht: New York Times, Red Bull, Iris, Organic, dann habe ich gegenüber diesen Marken viel Repekt und sehe es als Privileg, mit ihnen gearbeitet zu haben. Ich glaube, dass Qualität, ob das nun eine Frage intellektueller Herausforderung oder einfach eine Frage ethischer Standards ist, sehr wichtig für mich ist. Ich möchte, dass meine Tochter stolz auf mich ist.

derStandard.at: Sie sind ein Bewunderer von Marshall McLuhan. Gibt es für Sie heutzutage einen vergleichbaren Medientheoretiker?

Nimeh: Clay Shirky ist jemand, dessen Gedanken mich immer interessieren. David Carr ist sehr cool, auch wenn er kein wirklicher Medientheoretiker ist. Die Idee vom Medienverständnis McLuhans hat mich immer begleitet. Er hat die Essenz der Medien verstanden. Einer meiner aktuellen Helden ist Don Draper. Wenn man also McLuhan mit Don Draper kombinieren würde und möglicherweise noch Steve Jobs dazu, das wäre mein Ideal. Auch Mark Zuckerberg ist sicherlich sehr interessant, aber er spricht zu wenig über Strategie, man ist immer sehr stark auf die eigene Interpretation angewiesen.

derStandard.at: Wird es für den Kurier von Vorteil sein, jemanden aus dem Ausland für den Job rekrutiert zu haben?

Nimeh: Ich bin kein totaler Outsider, denn ich habe hier ja schon mal gelebt. Ich habe auf jeden Fall keine Angst vor traditionellen professionellen Normen, vor der Art wie man sich verhalten soll. Ich glaube, dass es gut ist die Dinge ein bisschen durcheinander zu rütteln, um ein Umfeld der Veränderung und Innovation zu schaffen. (derStandard.at/9.11.2011)

Zur Person:

George Nimeh, 44, wird mit 1. Jänner 2012 die Leitung des 50-köpfigen Teams von kurier.at übernehmen und für die strategische und konzeptionelle Weiterentwicklung des Portals verantwortlich sein. Der studierte Journalist und Kunsthistoriker startet seine Karriere als Marketingconsultant bei der New York Times, leitete von 2002 bis 2005 als Director und Chefredakteur Online-Projekte für Red Bull und war zuletzt als Europa-Direktor bei der Online-Marketingagentur iris Worldwide tätig.

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Posting 1 bis 25 von 36
1 2
Charles Xavier
00
11.11.2011, 16:44
Wahrscheinlich regent's jetzt rote Stricherl.

Aber da Nimeh ja hier auf Englisch mitpostet und selbst zugibt, nicht gut deutsch zu können.

Wäre es nicht für ein heimisches Online-Unternehmen von, hm, Vorteil, jemanden ganz oben zu haben, der der Landessprache mächtig ist?
Nur so eine Frage ...

@iboy
02
11.11.2011, 18:35
Trust me, I was not hired for my German skills.

However, I'm taking (more) lessons so that when we meet and have a few SIGLs we can have a nice chat and figure out why you insist on being so critical. And if we ever meet, leave the red pen at home.

All the best,
"da Nimeh"

online sheriff
00
10.11.2011, 22:34
dampfplauderer

wenigstens unterscheidet er sích von allen selbsternannten online-gurus in österreich und macht keine dampfplauderer-ankündigungen, wie sonst bei uns so beliebt...

...zb: wo bleibt die - eh komplett sinnentfreite - mittagsausgabe des kurier für das ipad?

wäre eine interessannte story, all die ankündigungen und großmaulig gestarteten digitalen projekte nachzurecherchieren. spontan fiele mir etwa dubistnews.at ein...

der job ist ja für ihn eine win-win-situation. weil bei kurier.at kanns nur bergauf gehen...

Charles Xavier
31
10.11.2011, 16:04
"War es wichtig für Sie, für eine Qualitätszeitung zu arbeiten?"

Komische Frage, weil er sich ja dagegen entschieden hat ...

orkney
 
02
10.11.2011, 14:25
"Zu glauben, man sei die einzige Ausnahme weltweit, ist naiv...

... außer man ist Chuck Norris!"

boomnaboom
00
10.11.2011, 13:17
wow. das ist wirklich ein job. kurier.at ist ja unter den grösseren ö-zeitungen wohl die allerallerallerschlechteste website. da muß alles anders werden, sonst geht da wohl bald niemand mehr hin

TaddyX
10
10.11.2011, 11:57
Online KURIER ...

... ist echt schlecht gemacht. Ein typisches Beispiele dafür, wie ich es Usern schwer mache Gefallen an meiner Seite zu finden.

Aber das wird niemanden wundern, wenn ich es hier poste. :-))

cyrus virus
01
9.11.2011, 22:21
Sympathisch, ambitioniert

Aber um den Job ist er nicht zu beneiden. Vermutlich wird ihm erst nach Dienstantritt erklärt dass es da auch noch Raiffeisen gibt und die Herren dort für die Unsumme die ihnen der Kurier-Spaß kostet auch mitreden. Eine Pensonisten-Marke digital zu gestalten wahrlich keine berauschende Vision. Dennoch, good luck.

Nathaniel Winerib
10
9.11.2011, 22:17

das ist kein interview...

Jesus Christ Superstar
02
9.11.2011, 20:44

der typ klingt interessant. und dass das den rosa freunden nicht gefällt ist auch klar.

George II.
04
9.11.2011, 20:57

so schlecht kann das rosa portal nicht sein, wenn die leute aus der lindengasse hier ständig posten ;-)

david90
20
9.11.2011, 20:42

Ich hoffe auf Kurier-Online wird auch nach George Nimeh's Relaunch noch Deutsch geschrieben, denn mit "best-practice", Usability und "perpetual beta" gewinnt er beim österreichischen Leser keinen Pappenstiel.

Charles Xavier
01
10.11.2011, 16:03
Klar.

Weil "Pappenstiel" soooo österreichisch ist, gell?!

@iboy
00
10.11.2011, 01:42
'Pappenstiel' ...

is my new German word of the day. Thanks. :)

George II.
13
9.11.2011, 20:00
Postjournalismus

interessant, dass in einem Interview mit dem neuen kurier.at-chef kein einziges mal(!) das Wort "Journalismus" fällt.

Werner Eder
01
10.11.2011, 00:27

Na und? Soll in einem Interview zwischen Journalisten ständig das Wort "Journalismus" vorkommen oder wie? Dass der Mann studierter Journalist ist, steht ohnehin in der Personenbeschreibung, und dass er in diesem Job was anderes macht als Reportagen zu schreiben, das dürften Sie ja wohl mitbekommen haben.

George II.
00
10.11.2011, 15:41

ständig? ich wäre schon mit einem einzigen mal zufrieden. Ich weiß ja nicht, wie es ihnen geht, aber ich besuche guardian, derstandard.at, etc. noch immer wegen dem - von ihnen offenbar wenig geschätzten - journalismus.

Werner Eder
00
10.11.2011, 17:11

Sie haben "kein einziges Mal" mit einem Rufzeichen versehen, also nehme ich an, Sie hätten's gerne öfter. Wie auch immer: Mir jedenfalls geht das Wort im Interview nicht ab.

@iboy
01
10.11.2011, 15:56
Journalism vs Qualitätsinhalte

Hi "George II" ...

I mentioned "Qualitätsinhalte" several times and thought it was pretty obvious that I was speaking about journalism, since we were discussing KURIER. Maybe it got lost in translation, but I don't think so.

Furthermore, I tend not to debate semantics, as I find that those who do get nothing done ... Außerdem neige ich nicht zur Debatte Semantik, wie ich finde, dass diejenigen, die sich nichts getan haben.

Q.E.D.
06
9.11.2011, 19:14
solange der content fehlt

nutzt die beste usability etc nix...

William Bonney
11
9.11.2011, 18:26
naiv ist, zu glauben, dass es den kurier in 3 jahren noch geben wird.

@iboy
00
10.11.2011, 01:49
Ich wette dagegen, William.

William, how about you and I meet in 3 years at KURIER? I'll show you the business, and then you can buy us a beer. ;-)

William Bonney
00
11.11.2011, 16:57
agreed george

11.11. 2014 in the "blue box", then a pub near the now defunkt "kurier"-building.
meanwhile forget "pappenstiel". i have a new word for you: raiffeisen-generalanwalt". :-)

at the end space wins
00
12.11.2011, 12:06

also ich glaube nicht, dass es die bluebox in 3 Jahren noch geben wird.

david90
00
9.11.2011, 20:53

und du glaubst ernsthaft bei den rund 1.000 stück ipad-apps die der kurier verkauft (wenns denn überhaupt so viele sind), wird die "papierausgabe" schwinden? sicher nicht...

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