Immofinanz schließt Adama-Übernahme ab

9. November 2011, 13:10
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Wien - Die börsenotierte Immofinanz hat die Übernahme des südosteuropäischen Wohnbau-Entwicklers Adama abgeschlossen. Der Kauf der restlichen 69,22 Prozent des Aktienkapitals der Adama Holding Public Ltd. durch die Immofinanz Groupe sei nach wettbewerbsbehördlicher Genehmigung per 9. November 2011 vollzogen, teilte Immofinanz mit. Der Kaufpreis für den Anteil beträgt  42,43 Mio. Euro.

Die Immofinanz war bereits seit 2007 an Adama beteiligt. Zu den Verkäufern des 69,22-Prozent-Anteils gehören der weltweit tätige US-Hedge Fonds Tiger Global, Morgan Stanley, die Masseverwalter von Lehman Brothers UK und die Gründungsaktionäre.

"Wir haben uns für die Komplettübernahme von Adama entschieden, da das Unternehmen und der Markenname Adama in Südosteuropa bestens etabliert sind", so Immofinanz-Vorstand Daniel Riedl. Adama sei die ideale Plattform für die geplante Ausweitung der Wohnbau- und Developmentaktivitäten insbesondere in Rumänien.

In einem ersten Schritt werden mit Clemens Eisinger und Andreas Holler ab sofort zwei Immofinanz-Mitarbeiter in den Vorstand der Adama Holding entsendet, die gemeinsam mit den bestehenden Vorstandsmitgliedern Dvir und Isaac Cohen-Hoshen künftig die Geschäfte lenken werden.

Adama hat seit ihrer Gründung im Jahr 2005 rund 1.500 Wohnungen fertiggestellt, zehn Projekte befinden sich derzeit in Bau oder in der Verwertung. Die Gesellschaft verfüge über ein Entwicklungsportfolio von Liegenschaften mit einer Grundfläche von über 1.360.000 Quadratmetern, auf denen mehr als 40 weitere Projekte realisiert werden können. Zum Portfolio in Rumänien zählten unter anderem einige unbebaute Grundstücke in Bukarest. Hier gehe es um die Entwicklung ganzer Stadtviertel - eine Herausforderung, der man sich stellen werde, sobald die rumänische Volkswirtschaft die dafür notwendigen, ökonomischen Rahmenbedingungen biete, so Riedl. (APA)

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