Vorarlberg weitet Landes-Stipendien aus

9. November 2011, 10:20
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500 Euro jährlich sollen Reduktion bei Familienbeihilfe teilweise ausgleichen

Bregenz - Das Land Vorarlberg will durch eine Ausweitung des Stipendiums aus Landesmitteln und Gelder aus der Dr. Otto-Ender-Studienstiftung die Kürzungen bei der Familienhilfe durch den Bund teilweise ausgleichen. Von der Reduktion der Familienbeihilfe betroffene Studierende könnten 500 Euro pro Jahr erhalten, erklärte die zuständige Landesrätin Andrea Kaufmann (ÖVP) am Mittwoch in einer Aussendung. Damit sollen die Maßnahmen des Bundes wenigstens zum Teil kompensiert werden.

Zum 1. Juli 2011 wurde die maximale Bezugsdauer für die Familienbeihilfe um zwei Jahre verkürzt, was laut Kaufmann für Studierende Einbußen von durchschnittlich 2.650 Euro pro Jahr bedeuteten. Dabei handle es sich um die Durchschnittshöhe bei der Familienbeihilfe samt Kinderabsetzbetrag. Bisherige Landesstipendienbezieher, die von der Kürzung betroffen sind, können nun 500 Euro jährlich zusätzlich erhalten. Voraussetzungen für den Erhalt eines Landesstipendiums sind unter anderem ein Hauptwohnsitz in Vorarlberg seit mindestens drei Jahren und soziale Bedürftigkeit, also ein Familieneinkommen von maximal 35.000 Euro jährlich. Wer eine Studienbeihilfe des Bundes bekommt, könne keine Landesförderung beziehen, da die Kürzung bei der Berechnung der Studienbeihilfe bereits berücksichtigt werde. (APA)

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