Facebook-Gründer Zuckerberg buhlt um kluge Köpfe

8. November 2011, 16:03
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Geht dabei an den amerikanischen Elite-Unis auf die Jagd nach Talenten

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sucht neue Mitarbeiter. Weil das Soziale Online-Netzwerk scheinbar unaufhörlich wächst und immer neue Funktionen bekommt, stockt Zuckerberg seine Mannschaft auf. Er geht dabei an den amerikanischen Elite-Unis auf die Jagd nach Talenten. "Es gibt eine Menge wirklich kluger Leute hier", sagte Zuckerberg auf die Frage einer Reporterin, warum er denn das Massachusetts Institute of Technologie (MIT) und Harvard besuche.

Rückkehr

Die beiden Unis, die in direkter Nachbarschaft in der Ortschaft Cambridge angesiedelt sind, gelten als Kaderschmieden in den USA. Zuckerberg selbst hatte in Harvard studiert, aber abgebrochen, um sein eigenes Unternehmen aufzubauen: Facebook. Nun ist er am Montag das erste Mal offiziell zurückgekehrt, um sich mit Studenten zu treffen und ihnen Facebook als Arbeitgeber schmackhaft zu machen.

"Viele von ihnen werden in den kommenden Wochen die Entscheidung treffen, wo sie arbeiten wollen, wenn sie fertig studiert haben."

"Es ist eine großartige Zeit, um herzukommen", sagte Zuckerberg bei einer Pressekonferenz unter freiem Himmel. In den vergangenen fünf Jahren sei es bei Facebook darum gegangen, die Leute miteinander zu vernetzen. In den nächsten fünf Jahren werde es darum gehen, die Inhalte auszubauen. Deshalb ist Zuckerberg auf die Elite-Studenten angewiesen. "Viele von ihnen werden in den kommenden Wochen die Entscheidung treffen, wo sie arbeiten wollen, wenn sie fertig studiert haben."

Facebook buhlt dabei etwa mit Google um die besten Leute. Auch der Suchmaschinen-Betreiber ist auf Nachwuchs angewiesen, zum Beispiel um sein eigenes Soziales Netzwerk Google+ voran zu treiben. "Ich bin überzeugt, dass in den kommenden Jahren eine Menge Produkte überdacht werden", sagte Zuckerberg. Am Dienstag wollte er den Studenten der Carnegie Mellon University in Pittsburgh seine Ideen näherbringen und dann seine Tour an der US-Ostküste beenden. (APA)

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