Pflanzenschutzmittel

Kaum hohe Pestizid-Rückstände bei EU-Lebensmitteln

8. November 2011, 15:05
  • Artikelbild
    foto: ap/fabian bimmer

    Der EFSA-Untersuchung zufolge lagen in rund zweieinhalb Prozent aller Proben die Werte über den erlaubten Höchstgrenzen. Im Jahr 2008 war diese Quote noch etwa ein Prozent höher gelegen.

Die EU-Behörde entwarnt - Umweltschützer kritisieren, dass von der Ansammlung vieler verschiedener Stoffe eine Gefahr ausgehen könnte

Brüssel - Die Konsumenten in der Europäischen Union müssen sich einer EU-Untersuchung zufolge kaum Sorgen um Pestizide in Lebensmitteln machen.

Laut von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) am Dienstag veröffentlichten Zahlen wurden im Jahr 2009 in fast zwei Dritteln aller Proben gar keine Pestizid-Rückstände gemessen werden. Pestizide sind chemische Pflanzenschutzmittel, mit denen Landwirte etwa ihre Ernte vor Krankheiten und Schädlingen schützen.

Rückstände "gesundheitlich unbedenklich"

Der EFSA-Untersuchung zufolge lagen in rund zweieinhalb Prozent aller Proben die Werte über den erlaubten Höchstgrenzen. Im Jahr 2008 war diese Quote noch etwa ein Prozent höher gelegen. Langfristig seien die Rückstände, "die in den für die Ernährung der Europäer wichtigsten Lebensmitteln entdeckt wurden, nach aktuellem Wissensstand gesundheitlich unbedenklich", teilte die EFSA mit. Auch beim kurzfristigen Verzehr einer großen Menge eines Lebensmittels mit hohen Rückständen hält die Behörde Risiken für "unwahrscheinlich".

Kritik seitens Umweltschützern

Umweltschützer kritisieren allerdings seit Jahren, dass Lebensmittel oft einen ganzen Cocktail von Pestiziden erhalten. Die einzelnen Stoffe lägen jeder für sich zwar unter der Höchstgrenze, jedoch könne durch die Ansammlung vieler verschiedener Stoffe eine Gefahr ausgehen. (APA)

chem
01
11.11.2011, 12:14
Na, das hören aber unsere GrünInnen aber nicht gerne !!

Salz Burger
01
9.11.2011, 22:10

Das spricht für die modernen Pflanzenschutzmittel, die sich selber rechtzeitig biologisch abbauen, bevor das Produkt in den Handel kommt.
Nur die Biobauern, die dürfen so was nicht anwenden und vergiften ihre Böden weiterhin mit dem Schwermetall Kupfer. Bin gespannt, wie lange es noch dauern wird, bis man sich dazu durchringen kann, doch modernere und umweltfreundlicheren Pflanzenschutz zu verwenden.

Echinacea
32
8.11.2011, 21:28
wer glaubt wird selig - mit wieviel Geld wurden sie von

den Chemiefabriken geschmiert

Godesberg
01
12.11.2011, 21:28

Da mühen sich Forscher um Verbraucherschutz - gehen einer wirklich nützlichen Tätigkeit nach und was passiert? Es kommt irgendein Depp daher und faselt etwas von "geschmiert". Es ist so schön einfach und bequem, man muss gar nicht nachdenken, sich selbst gar keine Mühe machen - ein paar simple Worte reichen...

Wenn ihnen nicht passt was Sie da lesen gibt es zwei Möglichkeiten:
a) zeigen Sie bestehende oder machen Sie ihre eigenen Forschungen und weisen Sie nach, dass die Ergebnisse der anderen falsch sind.
b) weisen Sie nach, dass die Ergebnisse gefälscht sind.

*Andreas*
00
9.11.2011, 15:55

Klingt so, als hätten Sie Beweise?

Herzerzog Johann
23
9.11.2011, 10:31
Der professionelle Verschwörungstheoretiker weiß:

Untersuchungen, welche nicht ins Weltbild passen, sind zwangsläufig gefälscht.

Salz Burger
01
9.11.2011, 22:08

ja, besonders die Biobauern-Szene in Österreich ist davon befallen. Leben sie doch zu nicht unerheblichem Ausmaß vom Schlechtmachen anderer und Angstmacherei.
Da passt so eine Untersuchung, die nichts Schlimmes findet, natürlich überhaupt nicht in die Weltanschauung. Konventionelle Lebensmittel müssen einfach schlecht sein, egal, ob da was gefunden wird, oder nicht.

marty fink
01
9.11.2011, 10:48
Der Sonnenhut is ja natürlich Nebenwirkungsfrei! ;-)

Greyarea
 
12
8.11.2011, 16:58
kaum hohe....

naja jedes einzelne pestizid unbedenklich...
als cocktail vielleicht nicht mehr so sehr

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.