67 Prozent sehen private Vorsorge bald am wichtigsten

8. November 2011, 14:06
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"Städtische" Blitzbefragung im Juli 2011

Wien - Die staatliche Pension gilt den Österreichern in Umfragen nicht mehr als Garant für ein ausreichendes Auskommen im Alter. Das ergab auch eine Blitzumfrage der Meinungsforschung meinungsraum.at im Auftrag der Wiener Städtischen Versicherung unter 500 Arbeitnehmern im Land. Befragt, welche der drei Säulen (staatliche Vorsorge, betriebliche Altersvorsorge, private Pensionsvorsorge) in Zukunft die wichtigste Rolle spielen wird, gaben 67 Prozent an, dass die private Pensionsvorsorge die wichtigste sein wird. Die betriebliche Altersvorsorge lag bei der Umfrage im Juli bei der Hälfte der Befragten auf Platz zwei.

Drei von vier Befragten würden sich wünschen, dass es ihnen möglich wäre, beim betrieblichen Altersvorsorgemodell individuell die Veranlagungsform wählen zu können. Speziell Männern (77 Prozent) wäre diese Wahlfreiheit wichtig. Auch deutlich mehr Aufklärung wird gewünscht: Obwohl 40 Prozent die Zukunftssicherung gemäß Paragraf 3 Einkommensteuergesetz, 26 Prozent das Modell der Pensionszusage und 23 Prozent die Betriebliche Kollektivversicherung kennen, haben 39 Prozent dieser Befragten keine Kenntnis über die diversen Modelle. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten gaben an, dass in ihrem Unternehmen keine betriebliche Altersvorsorge angeboten wird. 79 Prozent aller jener, die in diesen Unternehmen arbeiten, würden sich dies aber wünschen, heißt es in der Mitteilung vom Freitag. (APA)

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