Runde Gläser, schlichtes Design: Steve Jobs' Brille

8. November 2011, 10:59

Der Apple-Gründer trug 14 Jahre lang ein Modell von Lunor in minimalistischem Design - Die Nachfrage ist derzeit groß

Berlin - Die aus Deutschland stammende Brille des Apple-Gründers Steve Jobs ist nach seinem Tod auf dem Weg zum Verkaufsschlager. In den vergangenen Wochen gab es einen deutlichen Absatzsprung, wie ein Sprecher des Herstellers Lunor sagte. Genauere Zahlen nennt das Unternehmen aus Althengstett in Baden-Württemberg nicht.

Zuvor seien von dem Modell Lunor Classic rund um die 70 Fassungen im Jahr verkauft worden, wirtschaftlich sei es für die Firma damit kaum von Bedeutung gewesen, hieß es. Jetzt müssten wegen der gestiegenen Nachfrage bereits Fassungen nachproduziert werden. Wer die Lunor-Website ansteuert, trifft als erstes auf ein Bild des Modells mit dem Untertitel "The Glasses of Steve Jobs" ("Die Brille von Steve Jobs").

Runde Gläser, minimalistisches Design

Jobs hatte die Brille mit runden Gläsern und minimalistischem Design vor rund 14 Jahren in New York entdeckt und seitdem immer wieder gekauft. Er bestellte sie über ein Fachgeschäft und hatte keinen direkten Kontakt zum Hersteller, wie der Lunor-Sprecher sagte. Die Fassung wird in Deutschland für 265 Euro angeboten und in den USA für rund 450 Dollar (327 Euro).

Die kürzlich erschienene Steve-Jobs-Biografie, deren Cover ein großes Foto des Apple-Gründers mit Lunor-Brille beherrscht, bestätigt überdies seine Schwäche für Design und Technik aus Deutschland. So fuhr er nicht nur einen schwarzen Porsche und später einen Mercedes SL55 AMG, sondern entschied sich auch nach langer Auswahl für Waschmaschine und Trockner von Miele. Außerdem interessierte sich Jobs in frühen Jahren für den Bauhaus-Stil, die Gehäuse der ersten Apple-Computer wurden vom deutschen Designer Hartmut Esslinger entworfen. (APA)

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Also der Hr. Ratzinger ist auf jeden Fall unterhaltsamer als du es bist.

Haha,

ich empfand seine Brille immer als besonders unelegant - viel zu rund...

hmmm....

...bin sicher kein applebasher---aber diese Heiligenverehrung nervt langsam...

Es ist traurig und krank.

Wenn man in so manchen, ok eh allen Mac Foren liest, stellten viele die Trauer um SJ mit der Trauer um den Verlustes eines Angehörigen gleich.

Sie kennen ja deren angehörige nicht.

Es geht Sie nicht wirklich etwas an,

wer um wen wie sehr trauert. Danke. Wenn meine Katze stirbt trifft mich das härter als wenn ganz Afrika verreckt. Na und, ist auch meine Sache.

naja...

...dasselbe könnte man von diesem posting auch sagen...

Klar.

Es nervt nur, dass immer irgendwer kommt und meint, einem vorschreiben zu müssen, wie viel Trauer für wen angemessen ist. Das ist doch jedem selbst überlassen, wie man seine Prioritäten setzt.

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