Lehrer-Anwärter fallen wegen schlechter Rechtschreibung durch

8. November 2011, 10:47
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Zehn Prozent der Bewerber müssen an der PH Salzburg abgewiesen werden - Rektor Sampl hält Lockerungen der Rechtschreibregeln für möglich

An der Pädagogischen Hochschule (PH) in Salzburg schaffen zehn Prozent der Bewerber und Bewerberinnen die Aufnahmeprüfung nicht. Das berichtet der ORF Salzburg. Grund sind laut dem Rektor der PH, Josef Sampl, die schlechten Rechtschreibkenntnisse.

Rektor denkt Lockerung der Regeln an

Obwohl bereits zehn Prozent abgewiesen werden, müssen weitere zwanzig Prozent der angehenden Lehrer und Lehrerinnen während ihrer Ausbildung zusätzlich einen Rechtschreibkurs belegen. Die Rechtschreibkenntnisse würden zwar gelehrt, viele Schülerinnen und Schüler würden diese aber nicht mehr annehmen, glaubt er. "Ich bin mir nicht sicher, ob Rechtschreibung in Zukunft noch diesen Stellenwert im Ausbildungsbetrieb haben kann wie bisher", sagt Sampl. Er hält es für möglich, dass die Regeln für S-Schreibung und die Groß- und Kleinschreibung gelockert werden. (red, derStandard.at, 8.11.2011)

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    Rektor Sampl kann sich vorstellen, dass die Regeln für Groß- und Kleinschreibung gelockert werden.

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