Euro rutscht unter 1,36 US-Dollar

9. November 2011, 15:21
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Wien - Schwächer gegenüber dem EZB-Richtkurs vom Dienstag und tiefer zum Niveau von heute in der Früh zeigte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar am frühen Mittwochnachmittag. Damit rutschte der Euro wieder unter die Marke von 1,36 US-Dollar.

Während die unkalkulierbaren Entwicklungen rund um die Euro-Schuldenkrise das Marktgeschehen in weiten Teilen dominieren, ist der Blick für die konjunkturelle Lage etwas in den Hintergrund getreten, schreiben die Helaba-Analysten. Zudem verwiesen die Experten auf die Probleme Italiens, welche sich nicht über Nacht lösen lassen werden. Auch sei der Euro-Dollar-Kurs in einer charttechnischen Betrachtung in der Defensive.

Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB mit 1,3633 (zuletzt: 1,3788) USD festgestellt und liegt damit 2,03 Prozent oder 0,0271 Einheiten über dem Ultimowert 2010 von 1,3362 USD. Der Richtkurs des britischen Pfund zum Euro wurde mit 0,8538 (0,8580) GBP, jener des Schweizer Franken mit 1,2322 (1,2382) CHF und jener des japanischen Yen mit 105,96 (107,51) JPY fixiert. Heute früh notierte der Dollar mit 1,3799 und der Yen mit 107,03 Einheiten gegen den Euro.

Der Euro bewegte sich heute im europäischen Handel in einer Bandbreite von 1,3579 bis 1,3859 USD. Die Parität Dollar-Yen notierte heute etwa um 14.30 Uhr bei 77,69 im Mittel (zuletzt: 77,78). Der Notenkurs des US-Dollar wurde zuletzt von den Banken im Mittel mit 1,3625 (zuletzt: 1,3700) Euro gestellt.

Für die tschechische Krone wurde heute von der EZB ein Richtwert von 24,452 (25,172) CZK für einen Euro und für den ungarischen Forint von 310,50 (307,36) HUF je Euro ermittelt.

Im Londoner Goldhandel wurde heute der Goldpreis im Vormittagshandel im Fixing je Feinunze (31,10 Gramm) mit 1780,00 Dollar (nach zuletzt 1795,00 im Nachmittags-Fixing am Dienstag) ermittelt. (APA)

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