Neue Mittelschule

"Jede Stunde ohne Lachen ist eine sinnlose Stunde"

7. November 2011, 18:53
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    foto: standard/newald

    Derzeit gibt es 434 Neue Mittelschulen in Österreich, 2015/16 sollen es 1178 sein. Mattersburg (Bild) ist seit 2008 dabei.

Im Bildungsvolksbegehren wird sie gefordert: die echte gemeinsame Schule - Wie sie funktionieren könnte, wird in der Neuen Mittelschule erprobt - Ein Lokalaugenschein des SchülerStandard in drei Bundesländern

Gmunden/Graz/Wien - Gespannt blicken die Schüler der 2B der Neuen Mittelschule (NMS) Gmunden-Stadt auf die Deutschschularbeiten in der Hand des Lehrers. Jetzt könnte man eine Stecknadel fallen hören. "Jennifer, dein Text war schon sehr gut", sagt er. Jennifers Muttersprache ist Englisch. Erst seit zwei Jahren lernt sie Deutsch. In der Schule sei "alles gut", und auch die Konversation auf Deutsch mache ihr in der Klasse keine Probleme.

Eine bunte Mischung

Im Klassenraum nebenan sitzen die Schüler gespannt vor einer Doku und fiebern mit dem Helden, einem Steinzeitmenschen, mit. Dass hier mehrere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sitzen, erkennt man nicht.

In beiden Klassen unterrichten zwei Lehrer. Wenn nötig, kann einer mit einem Schüler in den Nebenraum gehen, um ihn einzeln zu unterrichten. "Jede Stunde ohne Lachen ist eine sinnlose Stunde", meint der Direktor, Roman Herbst. Darum setze man auf offenes und eigenverantwortliches Lernen in Kombination mit Montessori-Methoden. An den Wänden auf dem Gang hängen Fotos einer Modenschau, die die Neue Mittelschule mit einer Partnerschule organisiert hat. "Hier war uns wichtig, nicht nur die Musterschüler auf die Bühne zu stellen", erklärt Direktor Herbst.

Auch im Schulhaus auf der Laßnitzhöhe in Graz-Umgebung spiegeln die überbunten Wände die Philosophie der Neuen Mittelschule wieder. Viele außerschulische Angebote sind ausgehängt sowie unzählige Auszeichnungen und die Fotos der "Mediatoren" der Schule - Schüler aller Klassen sind in diesem Projekt vertreten. Außerdem gibt es "Vorschläge-Ecken", wo sich die Schüler einbringen können. Auffallend auch die Stapel von Kinderlexika, die für das freie Lernen dienen, und die Tische und Sessel - alle höhenverstellbar.

"Die Umstellung auf die Neue Mittelschule war nicht schwer", sagt Direktorin Ingrid Bretterklieber, denn als "Realschule" sei die der Laßnitzhöhe auf dem neuesten Stand gewesen. Die Realschule war ein steiermarkweites Projekt mit 19 Standorten. Es gilt als Vorläufer der NMS. Die Inhalte und Schwerpunkte seien die gleichen: Binnendifferenzierung, das Zwei-Lehrer-System, die zweite lebende Fremdsprache ab der dritten Klasse und auch die Interessendifferenzierung ab der dritten oder vierten Klasse. "Bei uns hat sich nur der Name geändert", sagt Bretterklieber zum neuen Modell. Die einzig große Veränderung, die vollzogen wurde, war die Verbindung mit einer Partnerschule. So wurde Anfang dieses Jahres eine Kollegin des Borg Monsbergergasse angestellt.

Weiters wurden längere Vorbereitungszeiten eingeführt. Es gibt jede Woche verpflichtende Besprechungsstunden, in denen besonders die Freiarbeit für die Schüler vorbereitet wird.

Team-Teaching werde hundertprozentig genutzt. Für die Neue Mittelschule wurden Extrastunden zur Verfügung gestellt. So ist es möglich, dass jede Stunde in den Hauptgegenständen doppelt besetzt wird. "Ich hoffe nur, dass es à la longue bleiben wird, denn so ist es ja meistens - es wird etwas Tolles eingeführt, und mit der Zeit werden Abstriche gemacht", fügt die Schulleiterin hinzu.

Die Befürchtung, begabte Kinder zu unterfordern, kommt immer wieder zur Sprache, wenn es um das Modell NMS geht. Dort, wo viele die Schwäche der neuen Schulform vermuten, liege aber gerade ihre Stärke, ist Claudia Gritsch-Eder überzeugt: Indem alle Kinder gemeinsam am Unterricht teilnehmen, würden sie lernen, mit Menschen mit verschiedenen Stärken und Schwächen zu arbeiten, und hätten so die Möglichkeit, sich wichtige Sozialkompetenzen anzueignen.

Gesamtschule AHS

Die ausgebildete Sonderpädagogin ist Integrationslehrerin an der Anton-Krieger-Gasse in Wien-Liesing. Mit der Gründung der Schule 1974 entstand die erste Gesamtschule Österreichs. "In einer Gesamtschule müssen sich Lehrer noch besser überlegen, wie sie ihren Unterricht gestalten, um allen Kinder gerecht zu werden", argumentiert Gritsch-Eder. Ein Teil des Unterrichts wird in Leistungs- und Trainingskursen abgehalten. Durch diese Leistungsdifferenzierung werde es möglich, Stärkere, sowie Schwächere optimal zu fördern.

Das System der Gesamtschule funktioniere aber erst dann wirklich, wenn sie flächendeckend umgesetzt werde und auch die allgemein bildenden Höheren Schulen mitziehen, sonst fehle es an leistungsstarken Schülern. "Unsere Schule ist ein AHS-Standort und hat somit genug Anmeldungen. Wir nehmen in die erste Klasse immer rund 70 Prozent Schüler mit AHS-Reife auf", erklärt Direktor Herbert Schmidt. Die große Anzahl der Neuanmeldungen zeigt das steigende Interesse an der neuen Schulform.

Aber hat sich dieses Konzept auch in der Praxis bewährt? Die Lehrer der Anton-Krieger-Gasse sind davon überzeugt und, so scheint es, auch die Schüler: "Ich finde die Schule gut", kommt die prompte Antwort von Leo Pöckl aus der dritten Klasse. Die anderen Schüler stimmen ihm zu. "Am besten gefallen mir die Projekte", meint Jasmine Schimek.

Direktor Schmidt arbeitete an der Entwicklung des Wiener Modells der Neuen Mittelschule mit. Die Anton-Krieger-Gasse sei in dieser Hinsicht also Vorzeigeschule gewesen.

Qualifiziertes Helfersystem

Profitiert hat man hier durch den Ausbau von Ressourcen. So wurden etwa verstärkt zweite Lehrer im Unterricht eingesetzt und mehr Stunden für Fördermaßnahmen ermöglicht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist zudem der Ausbau des sogenannten Supportsystems, in dessen Rahmen Schülern und Lehrern qualifizierte Ansprechpartner - Psychologen oder Lehrer mit Zusatzausbildung - zur Verfügung gestellt werden. Nach Meinung des Direktors ist dies für eine optimale Betreuung der Kinder in jeder Schule notwendig, um sie nicht nur leistungsbezogen, sondern in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern. (Annika Althoff, Barbara Schechtner, Anna Schnabl, Nikolaus Socher, DER STANDARD, Printausgabe, 8.11.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 151
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sledgehammer44
00
3.12.2011, 20:43

ist das thema endlich vom tisch? oder muss ich auf eine privatschule für mein kind sparen?

MichseXY
10
18.11.2011, 17:56
Das Grinsen ist der Schmuck der Dummen!

GoodieGoodie
22
13.11.2011, 21:09
Und wie immer auf die Frage, bzw. Befürchtung, ob begabte Kinder unterfordert werden, die gleiche Antwort:

"Indem alle Kinder gemeinsam am Unterricht teilnehmen, lernen sie, mit Menschen mit verschiedenen Stärken und Schwächen zu arbeiten, und haben so die Möglichkeit, sich wichtige Sozialkompetenzen anzueignen."

Also im Klartext:
Ja, sie lernen weniger an Lehrstoff und Inhalten, erwerben aber dafür soziale Kompetenz.
Ob sie das dann auch für die Zentralmatura befähigt? Und für ein Technikstudium? Ist Fachwissen nicht mehr das Ziel, sondern nur noch Sozialkompetenz?
"Sie erklären den Schwächeren den Stoff" - dazu sind die Lehrer da und nicht die begabten Schüler!
Hat das begabte Kind nicht mehr das Recht, auch fachlich bestmöglich gefördert zu werden?

Das fragen sich Eltern begabter Kinder und sind aus diesem Grund meist gegen die NMS!

nina yankow
01
14.11.2011, 12:26

Fakt ist: An österreichischen AHS werden Begabte kaum gefördert. In Finnland gibt es in allen Fachbereichen seit Jahren einen wesentlich höheren Anteil an Schülern, die bei PISA (= Zentralprüfung) Spitzenleistungen erbringen, als bei uns, und ein deutlich höherer Anteil der Schüler schließt nach der Schule ein Studium ab.

Für einen begabten Schüler sind Schule und Mitschüler ohnehin ziemlich irrelevant für Matura oder Studium, solange die Lehrer vor allem der VS(!) keine groben fachlichen oder didaktischen Fehler machen. Für die weniger begabten aber willigen Schüler gibt es außerdem die Oberstufe, die gezielt auf Matura und Studium vorbereitet.

Im Übrigen ist das Erklären von Lerninhalten eine der besten Lernstrategien überhaupt.

D/E
10
15.11.2011, 09:10
Fakt ist: Sie haben offenbar überhaupt keine Ahnung.

Ich schlage vor, Sie beenden erst einmal Ihr Studium, sehen sich ein paar Schulen von Innen an und können ja dann anfangen, Noten zu verteilen.

Ich bin zwar weder AHS-Lehrer noch ein besonderer Fan der Trennung in HS und AHS-Unterstufe, aber soviel Unsinn muss korrigiert werden.

Als ob PISA Begabungen prüfen würde!

nina yankow
01
15.11.2011, 14:58

Nebenbei: Dass AHS von manchen Kindern als schwer empfunden werden, liegt vor allem daran, dass unsere AHS-Lehrer fachdidaktisch und pädagogisch nicht gerade wahnsinnig gut ausgebildet sind, bzw. nona auch die Einstellung haben, dass bei einem mehrgliedrigen Schulsystem nicht der "bessere" Schultyp für die Förderung schwacher Schüler verantwortlich ist.
Das heißt aber noch lange nicht, dass AHS-Lehrer begabte Schüler fördern!

Ich konnte mich zu den begabteren Schülern zählen (1 Jahr Latein in wenigen Wochen nachgelernt, für Mathe erst zur Matura lernen müssen). Von Referaten u. Aufsätzen abgesehen hat es keine Anforderungen gegeben, die Leistungsdifferenzierung vorsahen.

nina yankow
01
15.11.2011, 14:49

Nur ca. 30% der (vermeintlich begabteren) Schüler besuchen in Ö eine AHS-Unterstufe, nur ca. 20% eine AHS-Oberstufe.
Trotzdem sind die Anteile an Spitzenleistungen an AHS nur wenig größer als in manchen Ländern, in denen es eine längere Gesamtschule gibt, der insgesamte Anteil an Spitzenleistungen ist.

Keine Angst, ich weiß schon, dass die Gesamtschule nicht per se eine bessere Begabungsförderung leisten kann, aber genauso wenig kann das eben die AHS. Für Chancengerechtigkeit und um Leerläufe zu vermeiden ist allerdings eine Gesamtschule sinnvoll, und vor allem dürfte es bei Gesamtschulen den Lehrern einsichtiger sein, dass auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen eingegangen werden muss.

nina yankow
01
15.11.2011, 14:41
Wo behaupte ich, dass Begabung getestet würde?

Sofern Sie nicht davon ausgehen, dass in Österreich der Anteil zB mathematisch begabter Kinder a priori geringer ist als in Finnland, bedeuten die PISA-Ergebnisse, dass das österreichische Schulsystem mathematische Begabung weniger fördert als die finnische Gesamtschule.
Wäre die AHS-Unterstufe ein effektives schulpolitisches Mittel zur Begabungsförderung, müssten in Ö mehr und/oder bessere Spitzenleistungen möglich sein als in Ländern mit Gesamtschulen. Dem ist aber nicht so.
vgl. http://tinyurl.com/d5nngzu

GoodieGoodie
00
16.11.2011, 00:10

1) Es liegen genauso viele Länder mit Gesamtschulsystem vor wie hinter Österreich bei der PISA-Testung.
2) Finnland hat zwar ein "Gesamtschulsystem", allerdings sind die einzelnen Schulen unterschiedlicher als bei uns Schularten. Finnland hat ein sehr differenziertes Schulsystem trotz Gesamtschule!
3) Das gute PISA-Ergebnis von Finnland hat mehrere Gründe. Einer ist, dass Finnland die PISA-Fragestellungen speziell trainiert, ein anderer, dass nur "gute" Schulen ausgewählt werden, aber der Hauptgrund ist, dass massiver Druck seitens der Lehrer UND seitens der Eltern gemacht wird, weil nur mit den besten Noten die Chance besteht, dass man in dem Land mit der größten Jugendarbeitslosigkeit einen Job bekommt.

nina yankow
01
17.11.2011, 12:16

In Finnland werden auch Studenten, die kurzfristig erfolglos einen Nebenjob suchen, als arbeitslos gezählt.
In Finnland sind Jugendliche durchschnittlich nur ca. 10 Wochen arbeitslos. Die Langzeitarbeitslosigkeit unter den finnischen Jugendlichen beträgt ca. 2%, in Österreich 20%.

GoodieGoodie
00
13.11.2011, 21:00

"Dass hier mehrere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sitzen, erkennt man nicht."
Fein, dann sind es anscheinend sehr einfach zu integrierende Kinder, vermutlich nur mit Lernschwächen.
Schwerbehinderte Kinder bleiben entweder nicht ruhig vor dem Fernseher sitzen (von "sitzen gespannt und fiebern mit" gar nicht zu reden), oder sie sind so lethargisch, dass sie sitzenbleiben, dann wäre aber eine andere Beschäftigung mit ihnen sinnvoller als ein "Parken" vor dem Bildschirm.

asinus
04
8.11.2011, 16:52

Ich liebe diese getürkten Stundenbilder....Fhab so was oft erlebt, und sie entsprechen nicht der Realität des Alltags. Außerdem, die Doppelbesetzung gilt nur für den Schulversuch, wenn die NMS zur Regel wird, glaubt wirklich jemand, dass Fr. Schmied soviel Lehrer einstellen wird, dass die Doppelbesetzung überall hält?

nina yankow
00
14.11.2011, 12:35

österreich ist eines der reichsten länder der welt und zugleich eines, dessen zukünftiger wohlstand ziemlich stark vom bildungsniveau der bevölkerung abhängt.
es gibt also sehr wohl grund zur annahme, dass doppeltbesetzungen bleiben.

in der gesamtschule dürften zudem gruppenteilungen bzw. kurssysteme nach leistungsniveau zu erwarten sein.
im unterschied zur "differenzierung" in HS/AHS kann in einer gesamtschule dann eben ein schüler in mathe in der "fördergruppe" sitzen ("bis der knoten aufgeht"), in anderen fächern aber fordernden unterricht erhalten.

andreas weissnicht
21
8.11.2011, 15:43
Grün, wenn Ihr diesen Kommentar gelesen habt

Burgess Shale
74
8.11.2011, 13:16

Sprechen, Schreiben, Lesen, Rechnen.

Mediatoren, offenes Lernen, Vorschläge-Ecken, Team-Teaching ... alles Schmonzes, alles Larifari.

Sprechen, Schreiben, Lesen, Rechnen. Ist das so schwer?

Tethys
26
8.11.2011, 14:40
Sprechen, Schreiben, Lesen, Rechnen. Ist das so schwer?

Es geht um das WIE, nicht um das WAS.

hosenwurm
34
8.11.2011, 14:32
Es ist wirklich sehr schwer

Menschen deren Leistungsverständnis aus Drill, Zwang und Sanktion besteht davon zu überzeugen dass ein solches Klima genau das Gegenteil bewirkt.

Nachdem die meisten mindestens 9 Jahre in einem solchen Lernsystem verbracht haben und zu einem beträchtlichen Teil davon verhunzt wurden weil sie es unkritisch in Fleisch und Blut übernommen haben, ist das kaum mehr aus den Leuten rauszubringen.

brandyard
00
9.11.2011, 21:48
irrtum

ich will jetzt wirklich nicht den vorredner unterstützen, aber:

drill, zwang und sanktionen gibt's in unserem schulsystem nicht mehr wirklich - und genau da ist das problem. unser system (unterrichtsstil, hierachie, unterrichtsräume - die gesamte (infra)struktur) ist solch einem autoritären system entwachsen. heute wünscht man sich modernen unterricht in einem alten system. das funktioniert nicht. na bumm.

dass aber mit drill, zwang und sanktionen sehr wohl was zu erreichen ist, beweisen jahr für jahr beispielsweise die südkoreaner - bei allen testungen vorne dabei.

nicht falsch verstehen: bin kein befürworter von drill usw. - nur ihre argumente sind schlichtweg falsch.

Erstversuch
00
10.11.2011, 10:27
Lol die Asiaten

beim Toefl am Caltech topp aber in der Cafeteria keinen Kaffee bestellen können....

D/E
00
15.11.2011, 09:11
Denen hilft oft die Ähnllichkeit der Passfotos.

Da macht einer den TOEFL für ein halbes Dorf. (Kein Vorurteil, habe ich erlebt.)

Monika1973
10
8.11.2011, 14:25
unterrichten ist viel mehr

Aber in der Schule geht esdoch nicht nur um Schreiben, Sprechen, Lesen und Rechnen!
Mit einem Teamlehrersystem, wie in der NMS, kann man den unterschiedlichen Leistunfsfähigkeiten und Leistungsmöglichkeiten der SchülerInnen natürlich viel besser entsprechen.
Aber dieses Teamteaching zu erhalten wird schwer werden, wenn nicht schnell die Finanzierung des Bildungswesens in Ö überarbeitet wird!

goldener_drache_spielt_mit_phoenix
27
9.11.2011, 05:13
Na klar, wir brauchen Unterrucht in Doppelmoderation!

Dann wird alles besser! Weil die Kids sinds ja nicht mehr gewohnt, einer Sache alleine Aufmerksamkeit zu schenken. Wäre ja wirklich viel zu verwirrend einem Lehrer zu folgen, wenn man es gewohnt ist, Fernsehen, Internet und Handy gleichzeitig zu benutzen!
Ja, ein zweiter Hofnarr, äh, Lehrer, der durch die Klasse hirscht, und die Störenfriede bei Laune hält, ist die Lösung. Der könnte sie dann zum Lachen bringen, und hey, darum geht es doch eigentlich in der Schule!

calamity
11
8.11.2011, 14:35
wenn das umfeld passte

braucht es kein team. dass man so einfach zu teamarbeit verpflichtet werden kann, ist eine s....... schlechthin.

Tethys
32
8.11.2011, 15:21
dass man so einfach zu teamarbeit verpflichtet werden kann, ist eine s....... schlechthin

Die Berufe, in denen Einzelkämpfer gefragt sind, sterben aus.

goldener_drache_spielt_mit_phoenix
02
8.11.2011, 13:12
Es kommt nicht auf die Form an, sondern auf den Inhalt.

Wenn die selben Lehrer den selben Schülern den selben Inhalt vermitteln, dann wird im Schnitt nichts besseres dabei rauskommen als zuvor.

Es ist vollkommen egal, ob Herr Bierbaum nun Jenny und Onur in der Hauptschule oder in der Neuen Mittelschule unterrichtet. Dadurch wird Herr Bierbaum nicht zu einem besseren Lehrer und Jenny und Onur werden nicht zu besseren Schülern.

Mit schlechten Lehrern und schlechten Schülern lässt sich keine gute Schule machen, ganz egal, wie man sie nennt und ganz egal, wie man sie aufbaut!

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