Liberati für "Jayne Mansfield 1967" ausgezeichnet

7. November 2011, 16:27
posten

Rein weibliche Jury hat sich entschieden: Französischer Autor für Roman über Schicksal der US-Schauspielerin geehrt

Paris - Der französische Literaturpreis "Femina" geht an den französischen Autor Simon Liberati und sein Buch über das Sexsymbol Jayne Mansfield. Die ausschließlich weibliche Jury hat sich am Montag bereits im ersten Wahldurchgang für den 51-jährigen Pariser Schriftsteller und Journalisten entschieden. "Jayne Mansfield 1967" beschreibt romanhaft das dramatische Schicksal der US-Filmschauspielerin, die in den 50er-Jahren als Sexsymbol gefeiert wurde.

Mansfield (1933-1967) galt mit ihrem Sexappeal als Marilyn-Monroe-Kopie. Zu ihren größten Erfolgen zählten "Sirene in Blond" und "Sheriff wider Willen". Nach einer Reihe von Misserfolgen begann sie durch Nachtclubs zu tingeln. Sie starb 34-jährig bei einem Autounfall. Das Buch, das mit neun gegen drei Stimmen ausgewählt wurde, ist Liberatis vierter Roman.

Weiterer Preis für "Say her name"

Der Femina-Preis für den besten ausländischen Roman ging an den Amerikaner Francisco Goldman für "Dire son nom" (Original: Say her name). In dem Roman erzählt der mehrfache Preisträger und Präsident des amerikanischen PEN, wie seine junge Frau Aura Estrada in Mexiko ums Leben kam. Von Goldman sind auf Deutsch unter anderem erschienen "Der himmlische Gemahl" und "Das gestohlene Leben der Flor de Mayo".

Der undotierte Literaturpreis "Femina" wird jährlich von einer exklusiv weiblichen Jury vergeben, und das seit 1904. (APA/Ag.)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.