Welt im Bild

Nordkorea, ein Land im Herbst

Ansichtssache | 7. November 2011, 16:06

Für die Nachrichtenagentur Associated Press besuchte der Fotograf David Guttenfelder Nordkorea - und brachte von seiner Reise beeindruckende Fotos mit. Für Journalisten ist es normalerweise nicht möglich, nach Nordkorea überhaupt einzureisen. Eine freie Berichterstattung ist nicht möglich. Deshalb muss man bei den Bildern, die das normale Leben der Nordkoreanerinnen und Nordkoreaner immer im Hinterkopf behalten, dass diese Fotos mit großer Wahrscheinlichkeit gestellt sind und kein Platz, der fotografiert wurde, nicht von den Parteisekretären ausgewählt wurde.

Guttenfelder und die AP gaben der Fotoserie den Namen "North Korea in Autumn". (red, derStandard.at, 7.11.2011)

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foto: david guttenfelder/ap/dapd

Menschenmassen sucht man am Flughafen Pjöngjang vergebens - nur wenige Flugzeuge bekommen eine Landeerlaubnis. Alle Passagiere, die trotzdem ankommen, betreten erst nach dem Gang über diese Treppe nordkoreanischen Boden.

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Posting 1 bis 25 von 108
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Jake Gittes
00
24.12.2011, 09:01

So befremdlich und staunend wir von außen auf dieses Land schauen, müssten sich wohl Außerirdische fühlen, wenn sie unseren westlichen Lebensstil betrachteten.

lew
00
19.12.2011, 21:41
das hat zwar nix mit dem Thema zu tun...

aber kann man irgendwas gegen diese lächerliche Werbung tun, die bei jedem Fotoladen neu erscheint. Das nervt gewaltig....

Peter Ebner1
04
19.12.2011, 15:35
Es ist tragisch dass ein verdienter und engagierter

Kämpfer für die Freiheit und Vernunft, Vaclav HAVEL, sich seinen Todestag mit einem Despoten teilen muss.

ANNOnymus
00
20.12.2011, 06:46

Auch interessant das da Tschechische Tatra garnituren Fahren !

Uttar (51)
01
19.12.2011, 21:25

Der Tod macht alle gleich...

Uttar (51)
10
19.12.2011, 13:51

Für mich ist NK so etwas wie ein Sozialexperiment, bei dem untersucht wird, wie Menschenmassen auf eine solche krude Art der Verblödung reagieren. Im Gegensatz zum konzernfinanzierten China wird hier der marktwirtschaftliche Aspekt durch einen disneysozialistischen Propagandaaspekt ersetzt, der durch unzählige Repressionen zum blutigen Ernst wird.
Auch die Khmer Rouge fielen für mich in diese Kategorie: Von außen finanziertes und politisch gestütztes sozialpsychologisches Experiment. Wie man nach dem Ende solcher Experimente sieht, werden die Daten sehr wohl den Auslesern dankend abgenommen.
Die Anarchie scheint in diesem Zusammenhang ein noch wenig dokumentiertes Gebiet zu sein und erfordert weitere Versuchsreihen, siehe Irak, Libyen...

nuts1
10
19.12.2011, 15:15

spinnen sie leicht???
und das in nordafrika ist nicht anarchie, dass ist revolution, bürgerkrieg..etc nach der fanuösichen revolution kam auch das militär an die macht....das ist ein prozess...

Uttar (51)
00
19.12.2011, 19:42

Diese Pixi-Buch Philosophie ist Ihre Sache, mich zu beleidigen eine andere.
Ich halte es für sehr naiv zu glauben daß die "Revolutionen" (bzw. eigentlich mehr deren Ausgang) Prozesse ohne jeden Einfluß sind.

Flying high, high, higher
01
19.12.2011, 11:50
In Pyongyang leben nur die Privilegierten und Linientreuen.

Andere dürfen dort nicht wohnen. Fahrräder waren auch eine Zeitlang unter Kim Il Sung verboten, da man durch die dadurch entstehende Mobilität Unruhen befürchtete. Wenn jemand wegen Regimekritik u.ä.m. verurteilt wird, wird die gesamte Familie (in beide Richtungen: Kinder und Großeltern...) gemeinsam in Sippenhaft (oft lebenslang) in Arbeitslager eingesperrt usw. usf. Super Land...

"Able Danger"
03
9.11.2011, 00:34
"Keine Werbung säumt das Bild Pjöngjangs"

Das ist wirklich grausam.

salman
 
21
8.11.2011, 20:46

Und wer sagt., dass die Nordkoreaner das Supermarktbild gestellt haben? Das kann genauso der Fotograph gemacht haben, um die Zwielichtigkeit NK zu verdeutlichen.

mrheli
00
8.11.2011, 13:18

Und wem hat man sowas zu verdanken? Großmächten wie Russland, China und den USA natürlich die meinten ein Krieg sei notwendig gewesen damals in Korea.

Flying high, high, higher
00
19.12.2011, 11:54
Ganz so war es nicht.

Die Amerikaner zogen sich aus "ihrer" Zone im Süden naiv und vertrauensvoll zurück. Der Norden nutzte daraufhin mit sowjetischer Unterstützung die Schwäche des Südens aus und überfiel den Süden. Die komm. Truppen besetzten fast den ganzen Süden (bis auf einen Zipfel Land ganz "unten") bis die UNO eine Intervention beschloss und unter Führung der USA intervenierte (das Husarenstück der Landung bei Incheon). Ein Glück für den Süden.

Einsteins Brain
01
8.11.2011, 10:30

und die schuhe kosten auch nur umgerechnet 2,40 €. also doch ein paradies :-)

Ivan Bukov
01
8.11.2011, 09:41

Hmmm...
Kommt das nur mir so vor oder sind das immer die gleichen Gueter in allen Regalen auf Bild 9?

Horst73
 
00
8.11.2011, 11:43

Da wurde fleißig mit Spiegeln gearbeitet ;)

barry mccoist
01
8.11.2011, 10:43

wie das sortiment der DDR bei "goodbye lenin": spreewaldgurken, mokka fix, rotkäppchen sekt...

el butre
71
8.11.2011, 08:41
Wieso...

reibt einem der Standard dauernd das faschistische Regime unter die Nase?

Erisian Liberation Front
41
8.11.2011, 12:03
Vermutlich

aus Begeisterung und Blattlinie...

MondXicht
02
8.11.2011, 11:29

Weil der Standard auch für andere Leute schreibt, nicht nur für dich....?! XD

el butre
20
9.11.2011, 11:59
Etwa für begeisterte...

Nordkoreaner?

MondXicht
01
9.11.2011, 17:50
Ja

für all die Undercover-Nordkoreaner hier im Forum die hier mit ihrer eigenen Propaganda hinter's Licht geführt werden!
Ha, das hätten die nicht erwartet!

Vergeßlichkeit für viele Jahre.
09
8.11.2011, 07:37
der flughafen

schaut irgendwie aus wie der westbahnhof.

wuestenfuchs
00
21.12.2011, 13:34

"Alle Passagiere, die trotzdem ankommen, betreten erst nach dem Gang über diese Treppe nordkoreanischen Boden."

sensationell. und ich dachte sie müssten aus dem flugzeug runterhüpfen.

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