"Die Märkte" gegen die Demokratie

Der neue, "vernünftige" Antidemokratismus

Griechenlands Premier will sein Volk befragen, und alle werfen aus Panik die Nerven weg. Wer aus den Opfern des Sparkurses wenigstens Beteiligte machen will, der handelt also unverantwortlich. Und das ist nur die groteskeste Ausformung eines neuen, sich vernünftig gebenden Antidemokratismus. Motto: Demokratie, die ist doch viel zu langwierig für den Notfall - und was ist heutzutage kein Notfall? Parlamente - an denen muss vorbei regiert werden, denn die Märkte haben ja kein Vertrauen zu so unsicheren Kantonisten wie Parlamentariern oder Bürgern. Und die Politiker sind dumm und verantwortungslos, aber Prima dass sie von "den Märkten" schnell abgestraft werden. Ja, die Märkte: Die hätten natürlich autoritäre Notstandsregierungen viel lieber. Die könnten ja entschlossen und tatkräftig durchregieren. Wahlen und so Zeug stören da nur. Vor unseren Augen entfaltet sich ein Drama: "Die Märkte" gegen die Demokratie. Und es sind nicht einmal nur böswillige Leute, die mitmachen bei diesem gefährlichen Spiel. Sondern auch Leute, die sich als pragmatisch und vernünftig verstehen. Ein Alarmsignal.

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Robert Misik
17
7.11.2011, 22:23
aha,

deshalb sind die börsen panisch geworden? weil er es merkel und sarko nicht gesagt hat vorher? wegen der unhöflichkeit? die legen also auf höflichkeit wert, "die märkte"? na, wenn das so ist...

wie blöd kann man sein ? natürlich legen die märkte wert auf höflichkeit, höflichkeit ist das um und auf am markt. der alleingang von p signalisierte uneineheitlichkeit, streit, das ergebnis der abstimmung verunsicherte die märkte. das ist seit 100 jahren nicht anders. neu ist, dass politik und (obacht jetzt !) medien, das kapital als deutungshoheit anbeten. und genau da machen Sie ja auch ständig mit.

märkte und höflich?! hahahahaha, die höflichkeit des ausraubens der bevölkerung.

das politik den bankstern in den allerwertesten kriecht ist so neu, wie die erde im all treibt.

Haben sie überhaupt eine Ahnung was ein "Markt" ist?
Das hat mit Ausrauben nix zu tun (außer sie haben kein allgm. wirtschaftliches Wissen).

die populisten haben solang geschürt, bis jetzt diese extremisten am plan stehen. tippen in ihre markthandies, in ihre marktlaptops und kreischen von ausbeutung.beängstigend.

Die E U

ist das größte politische Experiment das es in der neueren Zeit gegeben hat (gibt),

hier wird rumexperimentiert, dass es einem die Kappe wegbläst,

DAS SOLLTE ÖFTERS BETONT WERDEN:

hier wird noch lange rumexperimentiert werden, obs sichs ausgeht oder nicht können die Gscheitesten nicht sagen........ wenn wir das gewußt hätten.......

Das Klammern an ökonomische Dogmen (die uns die ungenießbare Suppe eingebrockt haben) und ein marodes System mit Explosionsgefahr – mit allen irrationalen Handlungen, die wir derzeit beobachten können – untergräbt das, was wir noch an Demokratie hatten, in erschreckend schnellem Ausmaß. Und es kümmert die wenigsten. Keine guten Aussichten.

es gibt nur noch scheindemokratische länder.alle regeln der demokratie, der fairness, des humanismus werden von der FI gebrochen, weil suchtkrankheit kein gewissen kennen kann, sonst würde sie geheilt sein.

die süchtiggsten 1% der welt sind der überschmarotzer, nicht einzelne länder, die fast unschuldig - kindlich begeistert mitschummeln, weil dort leben noch priorität vor sklavenmentalität hat.
die sozialschmarotzerhetze auf die ärmsten wird auf die freiheitsliebenden und deshalb unorganisiertesten länder ausgeweitet, weil sie unbotmässig sind.

die FI muss das von ihr geraubte weltvermögen, das sie in einen grauenhaften ressourcen- und macht- krieg investiert, an jeden einzelnen zurückzahlen, frieden machen, sich demokratisieren und therapieren:

BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle

NOW

wow, wie man sich so links denken und in wirklichkeit so rechts ist. lernen sie geschichte !

Sehr bedenklich.

diese schülerpolemik..

wird schön langsam fad. was, bitte, wäre passiert, wenn in diesem fall die segnungen der demokratie über hellas gekommen wäre mit dem ergebnis, dass sparkurs und somit weiterer verbleib im euro abgelehnt worden wären? keine hilfen mehr, keine tranchen, nix. natürlich wäre das auch ein 100%iger schuldenschnitt gewesen, wenn man so will. aber: wäre es den griechen dann besser gegangen, mit löhnen im bodenlosen, horrenden arbeitslosenzahlen, ohne chance auf unterstützung von irgendwoher? es wäre der supergau geworden, und das ergebnis die steinzeit.

soweit ich weiss

ist der Supergau ohnehin nur eine Frage der Zeit, die nächste Tranche nur eine befristetes aufschieben (angeblich bis Mitte Dez.).

Immer diese Panik vor Steinzeit, Tod und Verderben. Nach dem Motto "friss die Schulden oder stirb".

Vielleicht wäre ein Staatsbankrott ein geeigneter Einschnitt, etwas Neues aufzubauen, das - Gott bewahre - alte Fehler vermeidet. Es kommt immer darauf an, was man aus seinen eigenen Möglichkeiten macht. Und wer sagt, das ein funktionierendes ökonomisches System ständig am Tropf von internationalen Finanzinvestoren hängen muss, das Wirtschaft und Geld sich nicht auch anders regeln ließen?

Klar ist, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nicht nur um Griechenland geht. Klar, schmerzhaft wird es so oder so. Die "Alternativlosigkeit" ist aber eine schlichte Lüge.

falsch

das drama lautet "die politikerkaste gegen die bevölkerung".
aber gut, das war jetzt unfair von mir, gebe ich zu, denn wie soll m. das jemals erkennen?

Eigentlich ein schönes Beispiel dafür, warum die Verhältnisse genau so sind, wie im Beitrag beschrieben. 98% der Bevölkerung haben nicht die leiseste Ahnung, worum es bei dieser Krise überhaupt geht. Die Menschen wissen nicht, was eine

"Refinanzierung" ist, warum in Gr. nichts mehr geht, usw. Dann gibt es die klugen Leute, die Videoblogs verfassen, und die einen ganzen Beitrag lang nichts anderes zu bieten haben, als Fachwissen gegen dumme, kommunistische Feindbildparolen zu ersetzen. Wenn also nicht einmal die Zeitungsmacher (ich erlaube mir, Misik hier mit dazu zu rechnen) Ahnung haben, wie soll dann der "einfache Mann von der Straße" hier eine Entscheidung treffen? Das wäre wohl eine vor allem von Unwissenh. getragene Entscheidung - eben das, was in diesem Beitrag vorgeführt wird. Lügen, vermischt mit Halbwahrheiten und kommunistischen Feindbildern. Heraus kommt eben nur Dummheit und Unwissenheit. DAHER kommt dieses Demokratiedefizit. quod erat demonstrandum.

das problem ist, daß der großteil der leute nicht mal wissen wie unser geldsystem funktioniert weil sie sich gar nicht dafür interessieren...
wenn man ihnen erklärt wie das so läuft schauen alle ungläubig...

und die sollen dann über genau sowas abstimmen?

warum ich glaube, daß der großteil keine ahnung davon hat?

weil wir sonst heute noch eine revolution hätten!

Gibt es da einen Konflikt mit Eric Frey?

Misik nimmt spricht ja ziemlich direkt "jene Kommentaroren" an, zu denen ja auch Herr Frey gehört.

Eine Volksabstimmung braucht ja eine Vorbereitung mit breiter Information!

Und wer soll denn nun die Wähler informieren, denn die wenigsten informieren sich selber?

Die Politiker, die sich nur ja keinen komplexen Sachverhalt mehr zu sagen trauen, weil sie für die 15-Sekunden-Interviews so gecoacht werden, dass sie auch von ''allen'' verstanden werden? Und von ''allen'' verstanden werden eben nur mehr die Gefühle!

Die Printmedien, wobei eine nicht geringe Menge an Leuten zwar lesen, aber das Gelesene nur schwer verarbeiten und verstehen kann (siehe Pisa)?

Ich bin ein aufrechter Demokrat, aber das Licht am Tunnelende wird durch Krisen und dadurch hervorgerufene Ängste nicht gerade heller!

Außer es genügen für Abstimmungen so grundlegende Ansichten wie ''alle Politiker sind blöd'', ''alle Banker sind Verbrecher''

Gfallt ma.

Die Griechen sollen über die Zukunft Europas abstimmen.
Also 10 Mio. über 500 Mio.

Das ist Demokratie?
Da sch... ich drauf.

Griechenland soll von der EU besachwaltert werden.

Tatsächlich sind es höchstens paar Tausend ...

.. die über die 500 Mio bestimmen!

Oder eh nur Merkel und Sarkozy?

Es war eine Runde der EU Regierungschefs alle ausnahmslos demokratisch gewählt und ihren Wählern am Ende des Tages verantwortlich und damit sind solche Entscheidungen auch wenn das Wahlvolk nur indirekt mitbestimmt 10mal demokratischer als eine Entscheidung von 10 Mio. Griechen die der Meinung sind das die Anderen ihre Zeche zahlen sollen.

George Bernhard Shaw: "Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen"

Richtig, diese Art der Demokratie wo eine Minderheit = Griechen über eine Mehrheit = "alle europäschen Bürger der Eurozone" drüberfahren will kann mir gestohlen bleiben was hat das Bitte mit Demokratie zu tun?

Ich wäre gerne demokratisch befragt worden über das Bankenrettungspaket!

Zumindest hätte plausibel erklärt werden müssen, warum man dafür stimmen sollte.

Nur hat das eine nix mit dem anderen zu tun.
Ich wäre auch gerne über das Bankenrettungspaket befragt worden, das war auch eine rein österreichische Entscheidung bei der wir als Österreicher die Konsequenzen auch alleine getragen hätten.
Die Form von Demokratie bei der ein Volk ganz "demokratisch" über etwas entscheiden will das unübersehbare Auswirkungen auf alle anderen hat, kann und soll mir gestohlen bleiben. Die Verhandlungslösungen zwischen den einzelnen Staatschefs auf EU Ebene sind zwar nicht das Gelbe aber um ein Eck repräsentativer als eine rein griechische Volksabstimmung.
Anstatt den Mangel an Demokratie zu bejammern sollten sich Leute wie Misik einmal damit auseinandersetzen was Demokratie überhaupt ist, sein kann und sein soll

Man darf ja nicht sagen, die

Verschwörung (huch - böses Wort) des Grosskapitals, darf man ja nicht, ist ja auch komplett lächerlich, hahahaha, aber was sonst ...

wahr ist das Gegenteil:

Finanzmärkte sind gelebte Demokratie, weil sie die Meinungen und Handlungen von unabhängigen Marktteilnehmern repräsentieren und nicht durch zentrale Regierungen gesteuert werden können. Genau damit haben Regierung ja in Wahrheit das Problem.

Was den aktuellen Fall betrifft: Ein Land macht Milliardenschulden und fragt dann sein Volk ob es das Geld zurückzahlen soll. Ob das sinnvoll eingesetzte Demokratie ist kann man bezweifeln.

glaubst du das wirklich?

am markt gibt es taktgeber

15.11.2011, 11:44

unabhängig von anderen Menschen ist man in keinem Bereich.

Aber in jedem Fall ist die Möglichkeit Geld zu verdienen/verlieren ein so starkes Motiv, dass Menschen sich sehr genau überlegen welche Entscheidung sie treffen.

Und was die angebliche 'Verrücktheit der Märkte' betrifft: Sie haben in der aktuellen Schuldenkrise sehr viel früher gewusst in welche Richtung es geht und sehr viel öfter recht gehabt als die Politik.

kurze Antwort meinerseits:

Privatwirtschaftliche Unternehmen (inkl. Banken und Konzerne) haben in erster Linie Profit, und nicht gesellschaftlichen Wohlstand als Ziel.

Für den gesellschaftlichen Wohlstand hat der Staat einen Großteil der Verantwortung. Diese Anforderung (Richtlinien setzen,...) kann der Staat aber nicht mehr gerecht werden, da Politik und Privatwirtschaft bereits verschmolzen sind (zB Lobby).

kurze Antwort meinerseits:

Robert Misik
33
7.11.2011, 22:27
hahaha,

made my day: "finanzmärkte gelebte demokratie".

finanzmärkte sind dumme signale von dummen, weil dem herdentriebfolgende akteuren.

mit demokratie ist das höchstens vergleichbar: wähler können sich irren. finanzmarktakteure tun das notwendigerweise aufgrund der strukturellen funktionsweise dieser "märkte" (die übrigens keine märkte sind, weil ihnen wichtige merkmale von märkten fehlen, wie etwa die selbstkorrektur bei überschießender nachfrage bsw. )

was soll man zu so einer fundierten Analyse der Funktionsweise von Finanzmärkten noch sagen ? ;)

die Formulierung 'fehlende Selbstkorrektur bei überschiessender Nachfrage' finde ich überhaupt originell. Was soll das sein ? Preise die senkrecht nach oben abheben (wegen fehlender Korrektur) ?

Klingt 'vernünftig',

ist aber trotzdem nicht richtig.

frisch von der WU?

Na das wär dann in etwa so eine Demokratie ( um nur ein Bsp. zu nehmen )

In der sag ma mal die kath. Kirche ( oder sonst ein selbsternannter Verein ) ein Rating für ein Parteien ausgibt sag ma mal ÖVP AAA, und schon gilt Ihre Stimme als ÖVP Wähler gleich mal doppelt, wenn s aber KPÖ wählen ( die haben halt nur ein B Rating ) dann zählt Ihre Stimme weniger, und sie dürfen für bestimmte Gremien gar nicht erst kanditieren.

was sie sagen stimmt, nur wird es nicht gerne akzeptiert

die marktsituation aber, ist alles andere als frei, sondern von größeren investmenthäusern und der FED fest im würgegriff

finanzmärkte sind keine gelebte demokratie

darf ich sie fragen wie sie darauf kommen?

weder sind die marktteilnehmer "unabhängig" (so unabhängig wie der österreichische wähler von der kronenzeitung) noch ist die einflussmöglichkeit am markt gerecht verteilt.

oder sie sehen es so das ein mensch mehr wert ist als ein anderer.

ich warte eigentlich nur darauf das es wieder soweit ist und leute sich öffentlich trauen sich zu dieser ideologie zu bekennen.

es sitzen praktisch alle in den startlöchern und warten auf diesen tabubruch. ist die logische konsequenz.

siehe 3 Postings weiter unten

sie sind dort unten nicht auf die kritik an der "unabhängigkeit"

noch auf die kritik der menschenfeindlichkeit eingegangen. zu ihrem teilpunkt von unten antworte ich unten.

sie begreifen organisation staatlicher art aus irgendeinem grund als "unnatürlicher" als jede andere marktorganisation. das ist sie nicht.

Christian Apl1
Christian Apl
01
7.11.2011, 12:13
ne sorry

Finanzmärkte können nur dann gelebte Demokratie sein, wenn alle Stimmen gleich viel wiegen, sprich, wenn alle Marktteilnehmer mit gleich viel Geld teilnehmen und außerdem alle über die notwendigen Informationen verfügen. Davon sind wir elend weit weg. Und die "Unabhängigkeit der Marktteilnehmer" ist auch sehr stark in Frage zu stellen.

schlechtes argument. es gibt immer größere interessensgruppen und kleinere

Jeder Euro eine Stimme. Nur: Wer hat die Euros? Wer hier von Demokratie spricht, hat nicht alle Tassen im Schrank.

das ist eine Milchmädchenrechnung.

Ein Marktteilnehmer kann noch soviele Euros haben, wenn er sie falsch einsetzt ist er sie los. Der demokratische Aspekt kommt zustande, weil jeder einzelne Marktteilnehmer zu motiviert ist die tatsächlichen Realitäten zu erkennen, zu verstehen und danach zu handeln

falsch, sie verdienen am markt nicht ihr geld durch wirkliche einschätzung der lage

man verdient sein geld damit abzuschätzen wie die anderen die lage einschätzen.

und rational handeln menschen schon gar nicht!

ich kann am markt ein kartell zu meinem vorteil installieren und zum nachteil von milliarden von menschen (beispiel: glühlampe) und ich komme damit offensichtlich durch. ob das kartell nach 200 jahren irgendwann vom markt "bereinigt" wird ist für die geschädigten nicht relevant.

diese schädigung durch informationsasymetrie passiert ständig. den menschen ist es niemals möglich über alle marktaspekte überblick zu behalten.

die großen marktteilnehmer gewinnen dadurch das risiko anderen umzuhängen.

tun sie nicht so als hätten am markt alle die gleichen chancen.

Ja, in gewisser Weise sind (Finanz)märkte gelebte Demokratie.

Und genau deshalb werde ich sehr hellhörig, wenn jemand den Märkten irgendwas in die Schuhe schiebt, was dort nicht hingehört.

Momentan befürchte ich, dass die linke Ideologie von antidemokratischen Kräften missbraucht wird, um die Demokratie scheibchenweise abzuschaffen.

Die linke Ideologie ist nämlich für diktatorisch ambitionierte Kräfte sehr attraktiv, weil sie einen guten Vorwand liefert, das gesamte Wirtschaftssystem direkt und vollständig zentral zu kontrollieren und zu steuern.

Und wenn erstmal die gesamte Wirtschaft, insbesondere die Nahrungsmittelversorgung unter zentraler Kontrolle ist, dann haben sie uns an den Eiern, um es mal vulgär auszudrücken.

Und wenn erstmal die gesamte Wirtschaft, insbesondere die Nahrungsmittelversorgung unter zentraler Kontrolle ist, dann haben sie uns an den Eiern, um es mal vulgär auszudrücken.

genau,

sprich nestle, coca cola, monsanto...

diktatur durch konzerne!

Selbst wenn es nur die Wahl zwischen nestle, coca cola, monsanto, Kraft, etc gäbe ( was bei weitem nicht der Fall ist ), dann wäre das ungefähr so "diktatorisch" wie die Auswahl zwischen SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und KPÖ.

Diese Konzerne sind sehr bedacht drauf, die Wünsche der meisten Kunden zu erfüllen. ( Meine Wünsche erfüllen diese Konzerne definitiv nicht, aber es gibt ja sehr viele Alternativen )

Aber wenn die Nahrungsmittelproduktion in staatlicher Hand konzentriert wäre, dann könnte es schon passieren, dass deine oder meine Nahrungsration mal gestrichen wird, wenn wir uns nicht nach den Wünschen der Zentrale verhalten ( oder wenn Mangel herrscht. )

Siehe zB
http://de.wikipedia.org/wiki/Groß... _nach_vorn

ja. linke Ideologie mündet ja de facto immer in immer in mehr Staat, mehr Vorgaben, mehr Kontrolle, mehr Verwaltung und steht naturgemäß allem was freier Markt ist grundsätzlich sehr misstrauisch bis feindlich gegenüber.

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