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Genf - In einigen Regionen könne der Regen Erleichterung bringen, sagte ein Sprecher der UNO-Flüchtlingsbehörde (UNHCR), am Freitag. Es sei aber unwahrscheinlich, dass die Hungersnot dadurch beendet werde, warnte er weiter. Denn nur unter besseren Sicherheitsbedingungen könne wieder richtig Landwirtschaft betrieben werden.
In der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurden im Flüchtlingslager Sigale die Unterkünfte von etwa 2.800 Menschen überschwemmt. Auch die Flüchtlingslager im kenianischen Dadaab sind von den Regenfällen betroffen. Über 5.000 Menschen wurden obdachlos, wie die UNHCR mitteilte. Auch Toiletten seien zerstört worden, was zu einer "beunruhigenden Zunahme" von Durchfall geführt habe.
Der Flüchtlingsstrom aus Somalia nach Dadaab habe sich abgeschwächt wegen der Gewalt und der Unsicherheit an der Grenze zwischen Somalia und Kenia sowie den Regenfällen, teilte das UNHCR mit. Auch in Dollo Ado in Äthiopien seien weniger Flüchtlinge eingetroffen. (APA)
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