Kellerleichen in Wien: Ein Opfer womöglich vergiftet

Staatsanwaltschaft bestätigte dahingehende Untersuchungen

Wien - Die unter Doppelmord-Verdacht stehende Eissalon-Besitzerin Estibaliz C. könnte eines ihrer Opfer vergiftet haben. Das berichtete der "Kurier" (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle in seiner Freitagabendausgabe. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte, dass die Vorwürfe überprüft werden.

Die Hinweise auf Gift sollen aus dem Umfeld der Verdächtigen stammen. Ein Zeuge will die 32-jährige Mordverdächtige beim Kauf eines Giftstoffes beobachtet haben. "Ein entsprechendes Gutachten wird derzeit in der Gerichtsmedizin von Professor Johann Missliwetz bearbeitet, dessen Sachverständigenberichte schon mehrfach in spektakulären Mordprozessen für Aufsehen sorgten", schreibt der "Kurier".

Die derzeit hochschwangere Estibaliz C. steht im Verdacht, ihren Ex-Mann und einen ehemaligen Freund ermordet und im Keller unter ihrem Eissalon in Wien-Meidling eingemauert zu haben. Als die Toten Anfang Juni zufällig gefunden wurden, setzte sich die gebürtige Spanierin kurzzeitig nach Italien ab und wurde in Udine festgenommen. (APA)

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