1.200 Bergsteiger sitzen auf Flughafen beim Mount Everest fest

6. November 2011, 17:04
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Nebel soll sich bis Montag halten

Kathmandu - Wegen schlechten Wetters am Mount Everest sitzen rund 1.200 ausländische Bergsteiger auf dem einzigen Flughafen der Region fest. Dichter Nebel verhindert seit vier Tagen alle Starts und Landungen auf dem Flughafen Tenzing-Hillary in Lukla in Nepal. Dieser liegt auf einer Höhe von 2.800 Metern. Die Bergsteiger übernachteten im Flughafengebäude, in Zelten und in Sälen der umliegenden Hotels. Einige Bergtouristen konnten am Freitag per Helikopter ausgeflogen werden.

 

Unter den Touristen befinden sich auch zwei Bergsteiger aus Österreich. Wie der Sprecher des Außenministeriums, Peter Launsky-Tieffenthal,  mitteilte, seien die beiden wohlauf. Es handelt sich um einen Vorarlberger und seine Freundin, eine gebürtige Wienerin, die in Tirol lebt.

Eine Angehörige des Vorarlbergers hätte sich im Außenministerium gemeldet und berichtet, dass die beiden dort festsitzen. Das Paar befand sich auf einer fünfwöchigen Reise in der Region.

Ob die beiden unter jenen 400 Wanderern sind, die sich nun zu Fuß ihren Weg aus dem Himalaya gebahnt haben, stehe nicht fest, sagte Launsky-Tieffenthal. 400 Trekker wollten nicht länger darauf warten, dass sich der Nebel lichtet. Der Nebel soll sich bis mindestens Montag halten. (APA)

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    Nichts geht mehr auf dem Flughafen Tenzing-Hillary.

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