Mars500

"Astronauten" sind vom Planeten Container zurück

4. November 2011, 12:21

Experte: "Die sauerstoffreichere Atemluft hier draußen wird in den Köpfen der Crew ein ganz besonderes Euphoriegefühl auslösen"

Moskau - Das längste Isolationsexperiments in der Geschichte der Raumfahrt is zu Ende gegangen: Nach 520 Tagen sind die sechs Teilnehmer eines simulierten Fluges zum Mars wieder in Freiheit - ihr tatsächlicher Aufenthaltsort war ein in Moskau aufgestellter Container, der in seinem Inneren einem marsflugtauglichen Raumschiff nachempfunden war. Freitag gegen 11.00 Uhr öffneten Mitarbeiter des Instituts für Biomedizinische Probleme (IMBP) eine versiegelte Luke, um das Experiment Mars500 planmäßig zu beenden. Die drei Russen, ein Franzose, ein Italiener sowie ein Chinese entstiegen dem röhrenförmigen Forschungsmodul in blauen Overalls.

Wissenschafter aus Russland und Deutschland sowie Familienangehörige nahmen die sechs blass wirkenden Männer mit heftigem Applaus in Empfang. Die "Marsonauten" strahlten vor Glück über das ganze Gesicht. Wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr präsentierten sich die Männer der Öffentlichkeit zunächst nur kurz.

Wieder frische Luft

"Die sauerstoffreichere Atemluft hier draußen wird in den Köpfen der Crew ein ganz besonderes Euphoriegefühl auslösen", hatte IMBP-Experte Alexander Suworow vor dem Ende des Experiments gesagt. Die Teilnehmer simulierten seit dem 3. Juni 2010 genau 17 Monate lang einen mehr als 50 Millionen Kilometer weiten Flug zum Mars und zurück, inklusive eines virtuellen Spaziergangs auf dem Roten Planeten.

Die "Marsonauten" wollen am 8. November während einer internationalen Pressekonferenz in der russischen Hauptstadt ausführlicher von ihren Erfahrungen berichten. An dem Experiment hatten Alexander Smolejewski, Alexej Sitjow, Suchrob Kamolow (alle aus Russland), Wang Yue (China), Romain Charles (Frankreich) sowie Diego Urbina (Italien) teilgenommen. (APA/red)

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Posting 1 bis 25 von 45
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Mac McMack
20
4.11.2011, 16:02
"Astronauten" sind vom Planeten Container zurück

wie damals bei der "mondlandung" eben :o)

Schneck4ever
00
4.11.2011, 15:59

Aus welchen Berechnungen stammen die 520 Tage?

Nutzt man die ideale Planetenkonstellation dauert ein Flug ca. 250 Tag - nur dauert es, sobald man angekommen ist, nochmal gut ein Jahr bis die Konstellation für den Rückflug günstig ist. D.h. man wäre bei 2x250 Tage Flugzeit + 360 Tage Aufenthalt auf dem roten Planeten.

Das Experiment ist für die Psychologie weit interessanter als für die Raumfahrt an sich, ich halte eine Marsexpedition für Utopie - viel zu viele Gefahrenquellen und Risikofaktoren.

Zinnmo
 
00
4.11.2011, 16:29
Es gibt auch eine Variante mit extrem kurzen Aufenthalt und Venus Swing-By.

Die dauert afaik ~520 Tage ist aber riskanter als der Direktflug mit längerem Aufenthalt.

Peter Williams
00
4.11.2011, 15:50
520 Tage Gang-bang :))

Allmächtiger Satan
10
4.11.2011, 15:21

Der Mensch hat im All genausowenig verloren wie ein dampfender Haufen Kacke ausserhalb einer Toilette.

Bauer sucht Sau
13
4.11.2011, 13:58
War da auch eine Frau dabei??

Denn 520 Tage ohne S*x..... WIE SOLL DAS GEHEN???

Animation
 
01
4.11.2011, 16:13
der name ist programm

Gary Grantscherbn
00
4.11.2011, 15:58

Die hatten auch 6 Gummipuppen dabei. Diese mussten auch erprobt werden.

marcopolo1971
 
00
4.11.2011, 15:52

Seit wann braucht´s ür S.. Frauen?

Occam's Laser
01
4.11.2011, 15:51

"wie soll das gehen?". Bist du von einer unterentwickelten spezies?

Krawuzi Kabuzi
02
4.11.2011, 14:51
Hanf,

den sie in liebevoller Pflege im Rahmen des Psychosomatischen Aktivitätsprogrammes anbauten und ganzheitlich verarbeiteten.

Krawuzi Kabuzi
02
4.11.2011, 15:12
WTF?

Ich hab auf ein anderes Post über die Overalls geantwortet, das jetzt pfutsch ist...

oh und übrigens
00
4.11.2011, 14:28

ORF.at: "Der größte Gegner sei der Alltagstrott, so der 28-Jährige während des Experiments weiter. 'Eine Frau an Bord wäre sicher gut. Man vermisst das, ganz ehrlich.'"

Was "das" ist, kann ja jeder für sich entscheiden.

carl guggelhupf
00
4.11.2011, 15:02

Die Frau als reines Fleisch/Lustobjekt im ORF dargestellt. Ich hoffe dass da nur der Texter auf dermaßen niedrigem Niveau war...

juri chebesta
00
4.11.2011, 14:18

darf man hier nicht mal mehr sex schreiben? kann ich mir nicht vorstellen.....

Aiaidudu
01
4.11.2011, 14:16

Wie früher.. Per handbetrieb :P

Glasperlenspieler
01
4.11.2011, 14:14

Mit w*xxen natürlich ... ;-)

danny wild
05
4.11.2011, 14:03

geht leicht

acca acca
03
4.11.2011, 13:52

Neil Armstrong war also der erste Moononaut.

Danke, wieder was gelernt.

super Typ
00
4.11.2011, 15:23
Lunonaut?

Astronaut: einer der zu den Sternen fliegt.
Kosmonaut: einer der in den Kosmos fliegt.
Marsonaut: einer der zum Mars fliegt.
Einer der zum Mond fliegt, wäre dann wohl ein Lunonaut.

Ups! Der Duden kennt das Wort sogar:
http://www.duden.de/rechtschr... g/Lunonaut

667 one step ahead of the devil
01
4.11.2011, 14:48

Genauso wie wir Austronauten sind!

Gary Grantscherbn
01
4.11.2011, 15:59

nur einer von uns, aber macht nix.

Poster100
00
4.11.2011, 13:40
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Cepheus
10
4.11.2011, 13:31
Ungelöstes Problem

Kosmische Strahlung. Die killt jeden Marsfahrer noch vor der Ankunft.

your mother
02
4.11.2011, 13:56

Wie kommen sie denn darauf? Die Crew würde ca 600mSv in den 17 Monaten abbekommen. Dadurch ist natürlich eine Schädigung des Erbguts, und erhöhtes Krebrisiko zu erwarten aber sterben wird daran niemand. bei 1-2 Sievert ist eine leichte Strahlenkrankheit zu erwarten aber auch nur bei kurzfristigerer Dosis.

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