"Eine von fünf"

4. November 2011, 11:30
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"16 Tage gegen Gewalt an Frauen": An der Med-Uni Wien findet eine Ringvorlesung mit ExpertInnen aus Praxis und Wissenschaft statt

Mindestens eine von fünf Frauen wird in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt. Die Täter sind meist aus dem nahen Umfeld. Neben den pyhsischen Verletzungen treten auch chronische, psychische oder somatische Krankheiten auf. Da oftmals Ärzinnen und Ärzte die ersten und einzigen Ansprechpersonen für die Opfer sind, ist das Erkennen von häuslicher Gewalt nicht nur wichtig für die konkrete Hilfe in einer Notsituation, sondern auch für die Aufklärung der Gewalttat.

Im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" findet an der Medizinischen Universität Wien eine interdisziplinäre Ringvorlesung statt. "Eine von fünf. Gewalt und Gesundheit im sozialen Nahraum" befasst sich mit den Auswirkungen von Beziehungsgewalt auf die Gesundheit von Frauen und Kindern. ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis geben Einblicke in Ursachen, Hintergründe und Folgen von Missbrauch und Psychoterror.

Interessierte StudentInnen können die Veranstaltung mit einer Prüfung am 9.12. offiziell beenden. Die Anmeldung erfolgt für MedizinerInnen über das Med Campus System. Für Studierende anderer Fachrichtungen und Interessierte ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich. (red)

Detaillierte Informationen hier

Die Ringvorlesung findet in Kooperation mit dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser statt.

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