Uni brennt aufs Bildungsvolksbegehren

4. November 2011, 11:46
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Studierende aus dem Umfeld von "unibrennt" forderten am Freitag in einer Pressekonferenz zur Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens auf

Trotz fehlendem Konsens in Fragen der Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen an den Universitäten wurde am Freitag aus dem Umfeld der "unibrennt"-Bewegung zu einer Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens aufgerufen. Es sei besonders wichtig, die Politiker durch eine möglichst breite Zustimmung des Begehrens unter Druck zu setzen um nicht den Eindruck zu vermitteln, dass einem Bildungspolitik egal wäre, so Ruth Pammer, Diplomandin an der Universität Boku Wien.

Allianz für Bildungsvolksbegehren über die Generationen hinaus

"Mit dem Bildungsvolksbegehren ist das Thema Bildung zwei Jahren nach der Audimax-Besetzung bei der älteren PolitikerInnen-Generation angekommen und wird heute über Studierende hinaus von einer breiten gesellschaftlichen Allianz mitgetragen", begrüßt Alexander Trinkl vom Zukunftsnetzwerk Agenda X besonders das gemeinsame Aufstehen von Jung und Alt für eine Bildungsreform. Symbolisieren wollte man diese generationenübergreifende Zusammenarbeit mit dem Tragen grauer Perücken.

Stillstand oder Bewegung?

"Stillstand oder Bewegung?", ist für die WU-Studentin Verena Kontschieder die entscheidende Frage. Die Bildung sei dabei für sie nur ein Punkt unter vielen, "aber mit dem fangen wir an." Es gehe nicht nur um bessere Lehr- und Lernumstände, sondern auch um eine demokratische, gebildete Gesellschaft, in der BürgerInnen aktiv Veränderungen mitgestalten. "Deshalb ein klares Ja zum Bildungsvolksbegehren", so auch Trinkl. (Max Daublebsky, derStandard.at, 4.11.2011)

  • "Ein bisschen Spaß muss sein", da will man Roberto Blanco in nichts nachstehen.
    foto: max daublebsky

    "Ein bisschen Spaß muss sein", da will man Roberto Blanco in nichts nachstehen.

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