"Schiedsrichter maßgeblich beteiligt"

4. November 2011, 10:16
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Barazite: "Respekt in ganz Europa gesichert" - Foda: "Die Niederlage ist sehr, sehr bitter"

  • Salzburg - Bilbao

Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "Natürlich bin ich sehr enttäuscht. Denn nach dieser guten Leistung hätten wir uns zumindest ein Unentschieden verdient. So stehen wir wieder mit leeren Händen da. Auch, weil einmal mehr der Schiedsrichter maßgeblich beteiligt war. Vor dem Gegentreffer war das ein klares Foul an Svento - das hat jeder im Stadion gesehen, nur eben die Unparteiischen nicht. Leider war bei Leonardo und Wallner heute aufgrund ihrer Blessuren nicht mehr Einsatzzeit drinnen. Aber die Chance lebt noch - und wir werden jeden Strohhalm ergreifen."

Simon Cziommer (Salzburg-Mittelfeldspieler): "Wir haben kein Tor gemacht, und eines zugelassen. Das war der einzige Unterschied. Jeder hat heute gesehen, dass wir Fußballspielen können und nicht belohnt worden sind. Ich denke, wir hatten Abstimmungsprobleme beim Tor, das war ein großer Fehler. Wir waren nicht in der Lage, das Spiel zu drehen."

Stefan Maierhofer (Salzburg-Stürmer): "Beim Tor war vorher ein Foul an Svento. Dann rennst du hinterher, hast Chancen, aber wieder kein Glück. Dass wir besser waren, davon können wir uns nichts kaufen. Wir haben noch zwei Finali, müssen sechs Punkte machen, wenn wir in der Europa League überwintern wollen. Aber das ist eine Herausforderung. Wir müssen positiv denken. Die Mannschaft hat das Potenzial, zu Hause gegen Paris mit 2:0 zu gewinnen."

Marcelo Bielsa (Bilbao-Trainer): "Wir waren in der ersten Hälfte im Angriff effizienter. Salzburg hat es uns schwer gemacht, ins Spiel zu finden, wir waren auch etwas schlecht organisiert. In der zweiten Hälfte sind wir sehr gut gestanden."

  • Austria - Alkmaar

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Ich muss meiner Mannschaft zur Leistung in der zweiten Spielhälfte gratulieren, das war sehr okay. Nach dem 0:2 kurz vor der Pause war kaum noch Glauben da, ich habe in der Pause versucht, die Mannschaft aufzurichten. Wenn man 0:2 hinten liegt, überwiegt natürlich der Stolz. Wir brauchen jetzt zwei Siege, um den zweiten Platz zu erreichen. Gegen so eine Mannschaft zweimal nicht zu verlieren, das ist sehr gut. Ärgerlich ist aber, dass wir wie gegen Charkiw wieder die Gegentore durch einen Elfmeter und nach einem Eckball erhalten haben."

Nacer Barazite (Austria-Torschütze): "Mit den zwei Unentschieden gegen Alkmaar haben wir uns Respekt in ganz Europa gesichert, aber es wären auch zwei Siege möglich gewesen. Durch ein unglückliches Handspiel und neuerlich nach einem Corner haben wir die Gegentore bekommen. Den Elfer kann man, muss man aber nicht geben. Danach sind wir aber sehr gut zurückgekommen."

Heinz Lindner (Austria-Tormann): "An meiner Rückkehr ins Tor sieht man, dass Fußball sehr, sehr schnelllebig ist. Mit einem Elfmeter und dem 0:2 kurz vor der Pause kann man nicht schlechter in ein Spiel starten. Kompliment an die Mannschaft, alle Spieler haben Moral gezeigt, und so haben wir uns noch einen Punkt erkämpft."

  • Anderlecht - Sturm

Franco Foda (Graz-Trainer): "Die Niederlage ist sehr, sehr bitter. Vor allem weil wir über 60 Minuten sehr gut gespielt und den Gegner unter Druck gesetzt haben und in der ersten Hälfte auch mehr Torchancen gehabt. Aber leider haben wir wie in Graz dann eine Rote Karte bekommen. Damit war die Partie gelaufen. Sehr bitter ist auch die Verletzung von Andreas Hölzl, das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison."

Roman Kienast (Graz-Stürmer): "Wir haben 60 Minuten ganz gut gespielt, es hat aber leider wieder der letzte Pass gefehlt. Nach dem Ausschluss sind wir ein bisschen zusammengefallen. Wir müssen jetzt trotzdem nach vorne schauen."

Ariel Jacobs (Anderlecht-Trainer): "Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Spiel, wir hätten in der zweiten Hälfte besser spielen müssen. Wir haben gegen zehn Leute zu wenige Chancen herausgespielt, viele haben da schon an das Spiel am Sonntag gedacht. Es muss unser Ziel sein, den ersten Platz erfolgreich zu verteidigen, um in der K.o.-Phase einen vielleicht leichteren Gegner zu bekommen."

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