ÖVP und Gesamtschule

Danke für deine Ehrlichkeit!

Kommentar der anderen | 3. November 2011, 18:11
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    foto: standard/pessenlehner

    Neandertaler auf der Suche nach "Bieldung": Irritations-PR des Volksbegehrens Bildungsinitiative in der Wiener Innenstadt. - Steht es wirklich so schlecht um unser Bildungssystem?

Betrifft: Schulreform und Parteilogik - Brief eines ehemaligen ÖVP-Landeschefs an einen ehemaligen ÖVP-Vordenker nach dessen Kritik am amtierenden ÖVP-Bundesobmann in Sachen Gesamtschule - Von Bernhard Görg

Lieber Bernd! Fast täglich wird in unseren Zeitungen ein Klagelied darüber angestimmt, dass die Regierungsparteien darin Meister sind, der FPÖ Wähler zuzutreiben. Im Standard vom letzten Samstag stimmst Du ein neues Klagelied mit einem höchst originellen Text an. Du wirfst Michael Spindelegger vor, als Grundlage für sein Nein zur Gesamtschule eine ihm vorliegende Umfrage zu verwenden, die der ÖVP im Fall eines Ja massenhafte Abwanderungen ihrer Klientel zur FPÖ prophezeit.

Ich kenne diese Umfrage zwar nicht, aber seit die Hamburger CDU in der gleichen Frage ihrem grünen Koalitionspartner zuliebe nicht nur wie die ÖVP gewackelt hat, sondern gesprungen und damit schnurstracks in das größte Wahldebakel ihrer Geschichte geschlittert ist, scheint sie mir sehr glaubhaft. In bürgerlichen Kreisen lösen Schulfragen mehr Emotionen aus als die Frage des Grenzsteuersatzes.

Dass sich die FPÖ als stramme Verteidigerin des Gymnasiums geriert hat, obwohl ihre Grundhaltung von gymnasialen Bildungszielen so weit entfernt ist wie die Erde vom Mond, hätte eigentlich schon alle Alarmglocken schrillen lassen müssen.

Verdient die Gesamtschule ...

Nun bist Du offenbar der Meinung, dass eine verantwortungsbewusste ÖVP verpflichtet wäre, ihre eigene Zukunft um der Zukunft unseres Landes willen aufs Spiel zu setzen. Seit ich als junger Student in der Burg Oskar Werner in Becket oder Die Ehre Gottes gesehen habe, habe ich ein Faible für Menschen, die für ihre Ideale ihre Interessen opfern. Aber verdient die Gesamtschule, zu einem Ideal der ÖVP zu werden?

Du führst die internationalen Pisa-Ergebnisse ins Treffen. Die geben aber wenig her, zumal die Ergebnisse unterschiedlicher und daher interpretationsresistenter nicht sein könnten. In Finnland funktioniert das Schulsystem samt Gesamtschule super, und die polnischen Ergebnisse sind auch erfreulich. Schweden ist trotz oder wegen seiner Gesamtschule im freien Pisa-Fall und liegt derzeit auf dem beklagenswerten österreichischen Niveau. Wobei wir uns auch über die Jahre in einem fast freien Fall bewegt haben. Beide Länder haben in ihrer Fall-Phase ihre Schulorganisation nicht geändert. Ist das nicht ein Indiz dafür, dass die Organisationsform nicht der entscheidende Erfolgsfaktor ist?

Deutschland ist knapp überdurchschnittlich. Aber auch das nur, weil die beiden Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, die keine Gesamtschule haben, das Gesamtergebnis deutlich nach oben ziehen. Die Schweiz kennt in der Mehrheit ihrer Kantone keine Gesamtschule und zählt trotzdem zur europäischen Pisa-Spitze. Dass sie ebenso wie Bayern und Baden-Württemberg zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Ländern zählt, passt ins Bild. Schließlich haben wir schon in der Schule gelernt, dass wir nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen. In Baden-Württemberg macht die Regierung übrigens ohne Gesamtschule etwas sehr Sinnvolles. Sie nimmt viel Geld in die Hand, um Migrantenkindern nicht nur einen Schnellsiedekurs in Deutsch zu verpassen, sondern sie viel massiver zu fördern.

Vor ein paar Monaten hat die Robert-Bosch-Stiftung eine Gesamtschule in Göttingen zur besten Schule Deutschlands gekürt. Chapeau! Zumal ja die Juroren der Stiftung nicht im Verdacht stehen, leistungsfeindliche Alt-Achtundsechziger zu sein. Aber bevor Du wie die Drei Damen in der Zauberflöte ein "Triumph, Triumph" anstimmst, empfehle ich Dir, das Interview zu lesen, das die Hamburger Zeit unlängst mit dem Direktor dieser Schule geführt hat. Erstens ist diese Schule keine Gesamtschule im klassischen Sinn, weil sie keine gemeinsame Schule für die Sechs- bis Vierzehnjährigen, sondern eine Schule der Zehn- bis Achtzehnjährigen ist. Wichtiger ist, dass es für die Zehnjährigen zwar keine formalen Aufnahmekriterien gibt, aber die Schule sehr darauf achtet, dass unter den Neuzugängen mehr als vier Fünftel eine klare Gymnasialempfehlung ihrer Volksschule mitbringen.

Die Erklärung ist einleuchtend. Stärkere Schüler sind sehr wohl imstande, ihre schwächeren Kameraden mit auf die intellektuelle Reise zu nehmen, aber nur dann, wenn die besseren Schüler deutlich in der Überzahl sind. Je ausgeglichener das Verhältnis, umso zweifelhafter der Lernerfolg von allen. Daher würde er auch in großstädtischen Ballungsgebieten wenig Erfolgschancen für sein Modell sehen. Und nichts würde gehen, wenn er nicht speziell ausgesuchte und motivierte Lehrer hätte. Übrigens stellen an keiner Schule Deutschlands mehr den Antrag, von einer Zwangspensionierung mit fünfundsechzig dispensiert zu werden. Kurt Ostbahn würde sagen: "So schaut's aus!"

... zum ÖVP-Ideal zu werden?

Dein oberster Kriegsherr in Sachen Bildungsvolksbegehren, Hannes Androsch, hat in den letzten Monaten alles versucht, um die Forderung nach einer Gesamtschule hinter einem potemkinsches Dorf von Abschwächungen und Beschwichtigungen zu verstecken. Mit Deinem Artikel hast Du als sein Generaladjutant aus welchen Gründen immer diese Camouflage beiseite geschoben, um den Blick auf die zentrale Forderung Eures Begehrens freizumachen. - Für Deine wohltuende Ehrlichkeit sage ich Dir aufrichtigen Dank. Dein Bernhard (Bernhard Görg, DER STANDARD, Printausgabe, 4.11.2011)

Autor

Bernhard Görg, Jg. 1942, war von 1992 bis 2002 Landesparteiobmann der Wiener ÖVP.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 117
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cantanto
01
14.11.2011, 20:57
Das ist vergebene Liebesmüh, Herr Görg!

Die Neandertaler, die derzeit bei der ÖVP das Sagen haben, sind höchstwahrscheinlich nicht einmal fähig, Ihre Zeilen Sinn erfassend zu lesen...

Die ÖVP ist am Ende!
Die Wahl (bzw. Nicht-Wahl) bleibt nun zwischen den Nationalen und den Sozialisten - was so ziemlich das Gleiche ist, man könnte die beiden Worte auch zusammenziehen. Die Grünen sind lächerlich, somit kann und muss man sich selber um die Bildung seiner Kinder kümmern - im Ausland natürlich oder an einigen wenigen Schulen, die dieses Wort noch verdienen!

FS4: The science channel
00
17.11.2011, 00:55

Bei der ÖVP haben nicht die Neandertaler das Sagen, sondern die Dinosaurier – und die sind glücklicherweise ausgestorben.

skip it
00
5.11.2011, 13:17
das einzige, was WIRKLICH fuer die gesamtschule spricht,...

...ist die unabhaengigkeit der frau und des kindes.

naja, wirtschaftlich hat's auch vorteile, aber das ist nebenthema.

D/E
00
5.11.2011, 14:17
Verwechseln Sie da nicht Gesamtschule und

Ganztagsschule?

skip it
00
6.11.2011, 10:16
asche auf mein haupt, etc...

FS4: The science channel
00
17.11.2011, 00:57

Wobei ich ehrlich gesagt auch hier für Wahlfreiheit bin. Ab einem bestimmten Alter brauchen die Kinder meiner Meinung nach sowieso keine Rundumbetreuung mehr und sollten mit dem Nachmittag auch ohne Aufsicht etwas Sinnvolles anfangen können.

RegR Borromäus Maschitz
10
4.11.2011, 22:24
das derzeitige system

ist besser und gerechter als es die linken kritiker zugeben wollen.

es reicht völlig, dass das viele geld, das in ö für bildung ausgegeben wird, in den schulen landet und nicht in einer überbordenden verwaltung!

und: soziale ungerechtigkeit würde durch eine gemeinsame schule - gesamtschule - noch verstärkt werden! finnische verhältnisse auf ö auszubreiten geht nicht, denn die finnen habe wesentlich weniger integrationsaufgaben zu erfüllen als wir hier, v.a. im urbanen bereich des roten wien!

G. Lavant
21
5.11.2011, 15:02

Das derzeitige System ist so gegen die Wand gefahren, dass man es im Grunde nicht mehr reparieren kann.
Ein hoch auf's Lieserl, die uns das gestrickt hat.

RegR Borromäus Maschitz
11
6.11.2011, 21:23

die herablassend als "strickliesl" bezeichnete ministerin hat wenigstens versucht, reformen umzu- und sinnvolle einsparungen durchzusetzen.

sie hat es wenigstens versucht!

G. Lavant
10
7.11.2011, 07:21

Reformen? Welche Reformen?
Schulstundenentlastungsverordnung?

Tornos
10
4.11.2011, 18:47

Vielleicht kann man die ÖVP-Leute alleine mit oder gegen sich spielen lassen ohne daß man es breit macht?

Nein, ist eh nix dabei ... es ist nur langweilig und etwas konservativ-widerwärtig.

Shrike
23
4.11.2011, 17:55
Geh bitte ...

Lieber Herr Görg, nicht bös sein. Aber als Ex-Obmann der schlechstesten Landesfraktion, der nicht einen Deut am Untergang dieser Fraktion zum Besseren geändert hat, wäre ich mit Ratschlägen sehr vorsichtig.

Nach unzähligen Korruptionsfällen und jahrelanger gähnender Ideenlosigkeit der Führungsspitze wird die ÖVP doch ohnehin nur mehr von jenen gewählt, die das aus Tradition machen und die man einfach nicht verjagen kann. Da mutet es geradezu herzig an, dass man sich davor fürchtet Wähler an die FPÖ zu verlieren, weil diese sich über Bildungskompetenz zu profilieren versucht.

Hallo? Wir reden hier von der FPÖ, der Heimat von HC Strache und Uwe Scheuch. Fürchten Sie sich demnächst davor, Wirtschaftskompetenz an die Piraten zu verlieren?

Sonderschüler
00
4.11.2011, 17:26
Informieren vor debattieren

Finnland investiert enorm in Bildung. Neben der Gesamtschule werden dort nur die Besten zur Lehrerinnen-/Lehrerausbildung zugelassen und die Ausbildung ist darauf ausgelegt, die besten Lehrenden zu haben.

Schweden hat freien Wettbewerb unter den Schulen eingeführt. Die Folgen sind verheerend: eine stärkere Segregation zwischen Schulen und zwischen Kindern. Verlierende dieses System sind Kinder aus benachteiligten Familien. Diese Segregation wird von vielen auch für den Abfall der Pisa-ergebnisse gesehen.

cantanto
00
14.11.2011, 20:59
Bitte höflich um Definition des Begriffes "benachteiligte Familien"

Danke.

RegR Borromäus Maschitz
02
4.11.2011, 18:09
schwedische verhältnisse auch in wien!

seit die sprengelregelung gefallen ist, geben informierte eltern ihre kinder in jene schulen, wo nicht sooo viel integriert werden muss oder leisten sich eine privatschule für ihre kinder!

oder: warum werden wohl die bundesländer-ergebnisse der PISA-studie so vehement unter verschluss gehalten???

D/E
00
4.11.2011, 17:25
Offenbar ist der Streit um die Gesamtschule doch einer um des Kaisers Bart.

Weder aus den PISA-Ergebnissen noch aus Statistiken zur Jugendarbeitslosigkeit etc. geht hervor, ob ein Gesamtschulsystem "besser", effizienter oder sozial gerechter wäre als ein differenziertes. Die einzige Untersuchung, die belegen sollte, dass Gesamtschulen sozial gerechter wären, hat genau diesen Befund nicht liefern können (http://www.zeit.de/2008/02/C... euschung).

Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die gepriesenen Schulformen als Etikettenschwindel: Weder ist das Gymnasium an allen Standorten tatsächlich eine Schule für die Begabteren, noch funktioniert die "innere Differenzierung" in jeder Neuen Mittelschule.

Umgekehrt ist auch nicht jedes Gymnasium elitär und jede NMS ein "Einheitsbrei".

D/E
00
4.11.2011, 17:34
Die Erfahrung als Lehrer an einer "Abnehmer"-Schule zeigt mir,

dass der Schulstandort, wenn nicht die unterrichtende Lehrkraft den Ausschlag gibt. Die Schulform sagt selten etwas aus.

Man sollte nicht vergessen, dass im österreichischen Schulwesen vor allem folgende Besonderheiten gelten:
1. Die unterrichtende Lehrkraft ist weitgehend autonom und im Ernstfall fast vollkommen allein. Es gibt wenige Einschränkungen und Regulative, allerdings auch fast keine Unterstützung bei Problemfällen.
2. Das Bildungsinteresse der Gesellschaft ist eher gering. In der medialen Öffentlichkeit gelten Schulabbrecher, die "es geschafft" haben, als Helden. Erfolgreiche Absolventen werden gerne als Streber abgetan. Eltern interessieren sich im Allgemeinen für Noten, nicht für den Kenntnisstand ihrer Kinder.

D/E
00
4.11.2011, 17:43
Mit anderen Worten: In der österreichischen Schule herrschen Einzelkämpfertum und Mangelverwaltung vor!

3. Auf Gebäude und Einrichtung wurde jahrzehntelang wenig Wert gelegt. Viele Bundesschulen sind in einem elenden Zustand und lassen moderne Unterrichtsformen de facto nicht zu. (Gleichzeitig werfen Gemeinden für teures Spielzeug Unsummen hinaus -- etwa für Smartboards an Volksschulen, die dann ungenutzt herumhängen.)
4. Das österreichische Schulwesen ist geprägt von einer hartnäckigen Verrechtlichung, die Benotung, Erziehungsmaßnahmen und Schulveranstaltungen enorm erschweren. Am ruhigsten leben Lehrer, die mechanisch "Genügend" geben, niemals eine Exkursion vorbereiten und disziplinäre Probleme einfach ignorieren.
Eine weitgehend mit sich selbst beschäftigte Schulverwaltung verschärft diesen Missstand noch.

ex exitus
00
14.11.2011, 16:23

Bin zwar kein Lehrer aber mit schulpflichtigen Kindern kann ich nur zustimmen.
Mit engagierten Lehrern, die von der Schule auch nicht hängen gelassen werden, kann man die Schüler auch Motivieren und Leistung bzw. echte Bildung erreichen.

Auf der andren Seite ist unser Bildungssystem inzwischen so kaputt, dass Studenten im dritten Semester oft noch nicht mal das Maturaniveau von vor 20-30 Jahren erreichen.

byron sully
00
4.11.2011, 17:20

auch wenn ich inhaltlich bei schilcher und nicht bei görg bin, so bin ich vom stil dieses briefs durchaus angetan.

Ich wünschte, ich wäre Thurston Moore
54
4.11.2011, 15:33
Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen.

Mit welchem Recht darf ein in Bildungsfragen völlig unbedecktes Blatt zu einem solch kontroversiell diskutierten Thema schreiben? Wie kommt Görg überdies dazu, über Schilcher in Fragen der Bildung herzuziehen, wo dieser doch ein ausgewiesener Experte ist?

Abseits aller inhaltlichen Blödsinnigkeiten, die Görg hier von sich gibt: wenn man in einer Materie nicht bewandert ist, sollte man demütig zuhören können, wenn Experten sprechen, und von diesen lernen.

Die ÖVP sollte sich generell fragen, wie sie außerhalb der engen Kernwählerschaft (Katholiken, Beamte, Bauern) noch jemanden anspricht. Mit solchen Statements verschreckt sie jedenfalls noch die letzten urbanen Bildungsbürger.

Wiener Mafioso
00
4.11.2011, 20:50
Ahso?

Seit wann ist dieser Hr. Schilcher denn ein "ausgewiesener Experte"? Seit er ein paar Bücher veröffentlicht hat und sich recht gut vermarktet?

Standard deviation
02
4.11.2011, 17:38
Anstatt das Recht von Görg ....

über das Thema Gesamtschule zu schreiben, sollte
Sie seine Argumente einer Beurteilung unterziehen
u. wenn erforderlich Ihre Kritik anbringen.

Aber daran hindern Sie offenbar Ihre Vorurteile!

Penelope11
01
4.11.2011, 15:25
Noch etwas zum Bild

Die Schulabgänger der Zukunft werden genauso nach "Bieldung" suchen, wie der liebe Neandertaler: bei der Zentralmatura (in allen Sprachen!) zählen Rechtschreibung und Grammatik nur mehr genau 25% der Note. Das heißt, jemand kann 50 schwere Rechtschreib- und Grammatikfehler im Text machen, wenn der Aufbau, der Ausdruck und der Inhalt gut sind, bzw. wenn die Fehler nicht "kommunikationsstörend" sind, kommt derjenige mit einer guten Note durch. Vielleicht sollte man sich das einmal näher ansehen. Bei Anstellungstests wird nämlich immer noch Rechtschreibung und Grammatik abgefragt...

Penelope11
58
4.11.2011, 15:19
Weise Worte...

Auch, wenn ich den rote-Stricherl-Regen schon erahne: ENDLICH spricht jemand differenziert über den Gesamtschulwahn! Die rote Gehirnwäsche (Gesamtschule= jedenfalls gut und sozial gerecht und überhaupt super), initiiert von einer ehrgeizigen roten Bankerin, die um jeden Preis ihr Lieblingsprojekt gegen jedes bessere Wissen (siehe Beispiele im Artikel) durchbringen will, hat offenbar wunderbar funktioniert. Die Gesamtschule, so wie sie momentan geplant ist, ist ein Desaster für alle Begabten und alle unterdurchschnittlich Begabten, von sozialer Gerechtigkeit kann keine Rede sein. Halbwegs einheitlich begabte Gruppen können am besten entsprechend ihren Fähigkeiten geförtert werden, das ist tausendmal wissenschaftlich belegt!

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