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Havanna - Die kubanische Regierung erlaubt den Bürgern erstmals seit den Anfängen der Revolution den Kauf und Verkauf von Immobilien. Das entsprechende Gesetz soll am 10. November in Kraft treten, wie die Parteizeitung „Granma" am Donnerstag schrieb.
Der Schritt ist die bisher wichtigste Reform im Rahmen einer Serie von Veränderungen in Richtung Marktwirtschaft, die Präsident Raúl Castro eingeleitet hat. Die Erlaubnis gilt ausschliesslich für Kubaner und dauerhafte Bewohner des Inselstaats. Bisher konnten die Bürger Immobilien nur über komplizierte Vereinbarungen tauschen. (APA/sda)
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"Die neuen gesetzlichen Bestimmungen, die ab dem 10. November dieses Jahres in Kraft treten werden, sehen den Kauf und Verkauf, die Schenkung sowie die Zuerkennung von Wohneigentum bei Scheidung, Tod oder endgültigem Verlassen des Landes vor. Die in der Gesetzesverordnung 288 festgelegten Normen gelten für kubanische Staatsbürger ebenso wie für Ausländer mit permanenter Aufenthaltsberechtigung in Kuba."
http://amerika21.de/meldung/2... -wohnungen
Der freie Handel mit Eigentum kann natuerlich eine Grundlage des Kapitalismus sein, aber er muss es nicht. Seit Menschengedenken gibt es Handel mit Eigentum. Auch die Jaeger und Sammler haben das gemacht und dabei sicher nicht an die Entstehung des Kapitalismus gedacht.
Nach klassischer kubanischer Definition von Sozialismus ist das aber schon so, dass jeglicher private Handel, jegliche private Dienstleistung eine Ausgeburt des Kapitalismus ist. Dieser Dogmatismus gilt seit 1968 und muss seit Anfang der 90er Jahre schrittweise wieder aufgegeben werde.
naja Fidel ist dagegen Raul dafür. Die Partei hin und hergerissen, sie wissen es muss was geschehen. Ein guter Cuenta propista verdient schon mittlerweile ganz gut in Kuba, sollens auch, dann die Steuern langsam für die Cuenta propistas anpassen und den Rest auch anheben. So schwer wars nicht. Der Kapitalismus weltweit in seinen letzten Atemzügen und Kuba macht mal ein paar Reförmchen und schon schauts besser aus.
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