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In Rudolfsheim-Fünfhaus etwa, seien mehr als 85 Prozent der Parkplätze belegt.
Wien - Überall dort, wo es in Wien bisher kein Parkpickerl gibt, herrscht Handlungsbedarf. Das ist die Kernaussage einer aktuellen, von der Stadt in Auftrag gegebenen Studie, die am Donnerstag Medienvertretern präsentiert wurde. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou sprach von einer derzeit "dramatischen Überparkung" in vielen Bezirken außerhalb des Gürtels. Die Studie spreche eine "eindeutige Sprache": "Alle Wege führen zum Parkpickerl."
Laut Studie sind bereits sechs Bezirke - Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring, Hernals und Währing - vollausgelastet. Sprich: Die verfügbaren Parkplätze sind zu mehr als 85 Prozent belegt. Alle anderen Bezirke würden sich dieser Grenze bereits nähern, hieß es. Eine 100-prozentige Auslastung ist insofern eine eher theoretische Zahl, da hier alle Fahrzeuge sozusagen Stoßstange an Stoßstange parken müssten. Würde ein Parkpickerl flächendeckend in den Bezirken 10 bis 19 eingeführt, hätte das zur Folge, dass die Nachfrage nach Stellplätzen um 35 Prozent abnimmt, sagen Modellrechnungen.
Insellösungen
Geprüft wurden auch Insellösungen für Floridsdorf, die Donaustadt und Liesing. Hier gibt es den Studienautoren zufolge ein Reduktionspotenzial von rund 40 Prozent. Vassilakou und der SPÖ-Verkehrssprecher Karlheinz Hora wiesen allerdings darauf hin, dass Insellösungen für die West-Gürtelbezirke keinesfalls sinnvoll seien, da dies lediglich einen Verdrängungswettbewerb zur Folge hätte.
Vassilakou kündigte an, dass die ersten Ausweitungsschritte beim Parkpickerl aller Voraussicht nach bereits im September 2012 erfolgen könnten. Die neuen gebührenpflichtigen Zonen würden dabei den jetzt gültigen Bedingungen unterliegen. Das bedeutet, dass diese sich etwa in Sachen Preis und Geltungsdauer an den bereits existierenden Parkpickerlbereichen orientieren würden.
Bezirke sollen noch 2011 entscheiden
Überlegungen zu preislichen Staffelungen, wonach das Pickerl desto billiger wäre, je weiter das Areal vom Stadtzentrum entfernt ist, habe es zwar gegeben, "aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt kein solcher Vorschlag auf dem Tisch", sagte Vassilakou. Die Ressortchefin erwartet sich von den Bezirken noch im heurigen Jahr eine "grundsätzliche Entscheidung", ob sie das Pickerl wollen oder nicht. Sollte ersteres der Fall sein, soll bis Mitte nächsten Jahres feststehen, welche Grenzziehungen die einzelnen Bezirke wünschen.
Hora teilte den anwesenden Journalisten mit, dass der 15. Bezirk seinen Wunsch nach einem flächendeckenden Pickerl bekräftigt habe. Sollten sich ein Bezirk westlich des Gürtels dagegen entscheiden, "muss er die Verantwortung dafür übernehmen, was auf ihn zukommt", stellte er klar. Für das Wiener Budget bedeutet jedes "Ja" klarerweise ein Plus auf der Habenseite: Im Fall einer wienweiten Einführung seien Mehreinnahmen für die Stadt in der Höhe von bis zu 50 Mio. Euro durchaus realistisch, hieß es.
Beratungen mit Niederösterreich
Laut Vassilakou steht es den Bezirken frei, die Anrainer mittels Befragung in die Entscheidung miteinzubeziehen. In diesem Falle werde man auch dafür sorgen, dass die Bewohner über die jeweiligen Auswirkungen informiert werden. Hora versicherte, dass die Bezirke in den kommenden Wochen und Monaten über ihre jeweilige Situation ausführlich durch die Magistratsabteilung 18 (Stadtplanung) beraten werden. Lösungskonzepte für die ansässigen Wirtschaftstreibenden sowie eine strategische Neuaufstellung des Garagenprogramms sollen dabei ebenfalls einfließen.
Außerdem will sich die Verkehrsstadträtin weiterhin mit dem Land Niederösterreich über neue Park-and-Ride-Anlagen außerhalb der Stadtgrenze sowie über Intervallverdichtungen bei der S-Bahn ins Umland beraten. Denn die Studie zeigt auch: Durchschnittlich ein Viertel der untersuchten Parkflächen in der Bundeshauptstadt sind mit Pkw verstellt, die kein Wiener Kennzeichen haben.
Dass die Einführung zusätzlicher Stellgebühren grundsätzlich nicht unbedingt jubelverdächtig ist, räumte Vassilakou selbst ein: "Die Begeisterungsfähigkeit für das Parkpickerl sei dahingestellt." Es handle sich hier allerdings um eine "zentrale Verkehrslenkungsmaßnahme", welche die Lebensqualität und die Situation für die Umwelt verbessern sowie die Stauproblematik mindern würde. (APA)
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Neue Verkehrspolitik !!!
http://www.kiv.at/servlet/C... n=KIV_ma67
... da die karten richtig spielt, ziehen alle bezirke mit - weil wenn die nachbarbezirke jweils das pickerl einführen, dann kommt die grosse parkpickerlflüchtlingswelle von jenseits der bezirksgrenze - das will wohl auch keiner ...
Es fahren genug Wiener mit dem Auto rum weil sie sich gegenüber den Öffis 10-20 min sparen.
Hier geht es nicht um die pöhesen Pendler und die armen Ureinwohner - die Stadt braucht Geld damit sie die in Vergangenheit getätigten Wahlversprechen bezahlen kann. Jetzt die doch etwas extreme Erhöhung der Tarife, dann die flächendeckende Parkpickerlzone. Da klingelts im Geldbeutel.
Ob jetzt der Anrainer einen Parkplatz in der Nähe seiner Wohnung findet oder nicht kratzt die Beschlussfasser nicht im Geringsten. Hauptsache der Euro rollt.
Hauptsache, es rollen weniger Autoräder !
http://www.kiv.at/servlet/C... n=KIV_ma67
Meiner Meinung nach ist das parkpickerl eine abzocke … es wird dadurch nichts wirklich Umweltfreundliches erreicht. Eigentlich wäre die beste Sache für unseren lieben Planeten … wenn weniger Menschen da wären … aber das will ja keiner wahr haben. Wer will schon die Wahrheit hören. Elektroautos sind ja auch nicht die Erlösung derweil weil der Strom dazu ja auch produziert werden muss und mit Luft und Wasser oder Sonne das wieder nicht komplett zu bewältigen wäre …
Am besten wäre es Wien zu teilen und in der einen Hälfte Autos verbieten … oder gleich ein 2tes Wien hochzieht das rein ohne Umweltbelastungen funktioniert. ;)
Überhaupt legen wir alles ab und genießen nur die Natur ?
Und ganz ehrlich … in Wien fährt es sich mit Auto ganz gut
Bringt die Wiener dazu öffentlich zu fahren - in Wien ist es wirklich nicht nötig das Auto zu benutzen. Pendler fahren öffentlich oftmals doppelt so lange als mit dem PKW. Übrigens: Für jeden der ein Auto besitzt, sind Kosten für Öffis Zusatzkosten. Nur für jemanden der überhaupt kein Auto besitzt, sind Öffis kostengünstiger.
Verkehrsmitzi gerade in Radio Wien:
"Warum kommt kein Parkpickerl in Simmering, wo Sie wohnen?"
"Simmering ist kein Bedarf..."
"Sie wohnen doch da. Hat das damit nichts zu tun?"
"Nein, der Bezirk wollte von Anfang an kein Parkpickerl..."
Wer's glaubt...
ja also ich bin sowieso der Meinung das die Politik eigentlich einem die letzte Freude am Autofahren auch noch nimmt, aber iwie bin ich der Meinung auch wenns vielleicht unnötig ist^^, dass Mopeds und Motorräder die Zukunft sind, weil laut Parkraumbewirtschaftung nur mehrspurige Fahrzeuge gebührenpflichtig parken. Und zum Thema Fahrrad, finde ich PERSÖNLICH, dass dieses Thema nie zukunft haben wird, weil ich und ich denke viele andere auch nicht verschwitzt zur Arbeit kommen wollen ^^
lg
dafür gibt es Stromräder und der Strom dafür steht pro Fahrt in keinem Verhältnis zu der Menge an Benzin, die nötig ist um ein 500 bis 1500 kg schweres Fahrzeug von A nach B zu befördern, vor allem dann nicht, wenn ohnehin nur eine Person mit Aktenkoffer im SUV sitzt!
Wer Fahrräder nicht mag, soll sich halt ein Strom-Motorrad oder Moped kaufen, da kann man dann auch mal wenn mitnehmen und es ist leise!
In D hat es zu "Mit dem RAd in die Arbeit" ein Projekt gegeben, man hat in einer großen Firma Spinde und Duschen eingebaut, die Leute die mitgemacht haben, haben einen Fitnesstrainer beigestellt bekommen, nach 2 Jahren sind angebl. 80% beim Radeln geblieben! Vorteil der Firma: viel weniger Krankenstände! Gesunde Mitarbeiter!
Machmas so:
Wir ersetzen alle Straßen durch Grünflächen und beseitigen damit den Verkehr ein für alle mal und im Gegenzug dafür beenden wir sämtliche Korruption und Kriminalität in Österreich durch Abschaffung der Polizei und der Gerichte!
Parkpickerl= einen notwenidge Folge von Überparkung. Das wichtigste dabei: AnrainerInnen zuerst!
wer in Wien seinen Lebensmittelpunkt hat, soll wenig bis gar nichts fürs Parken zahlen: vor allem dann nicht, wenn er vor der Haustüre, also im eigenen Bezirk parken will:
Unsere Wiener PolitikerInnen sollen die PendlerInnen mit Maßnahmen, entweder zum Öffi Umstieg bewegen oder dahingehend eingreifen, dass die Leute aus NÖ und Bgld einen Garageplatz anmieten müssen, wenn sie sich nicht in eine Park u Ride am Stadtrand stellen wollen.
ich will mich nicht um 84 Euro monatlich in eine "Schläfergarage" stellen, damit die Leute aus NÖ weiter mit ihren steuerlich geförderten PKWs einen Gratis Parkplatz in der Vorstadt finden!
Sie haben hier keinen Bezug zur Realität.
1. Sind Autofahrer sehr kräftige Steuerzahler - ich werde mich kein neues KFZ mehr anschaffen wenn ich es kaum mehr nutzen kann. Zusätzlich kommt hinzu, dass ich als Stammersdorf täglich nach Simmering fahren muss und die Verkehrsanbindung in Stammersdorf ist katastrophal. Man muss oft die 2. Strassenbahn nehmen um einen Platz zu bekommen und man braucht 1 Stunde zum Arbeitsplatz innerhalb Wiens! - Pendler sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Autofahrer sind einfach die besseren Steuerzahler! - Autofahrer mit ihren Autos haben die höheren Einkommen und Steuerausgaben hinsichtlich Lebensqualität usw. Diese Menschen finanzieren die Stadtgemeinde mit! - Man sollte immer beide Seiten betrachten.
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