Stipendien für vier Nachwuchs-Forscherinnen

3. November 2011, 14:16
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Jeweils 20.000 Euro für Mathematikerin, Biochemikerin, Zoologin und Wasserforscherin - Ziel der Auszeichnung ist es, "exzellente Wissenschafterinnen auszuzeichnen

Wien - Vier Nachwuchs-Forscherinnen aus Wien können sich über die diesjährigen "For Women in Science"-Stipendien freuen. Ausgezeichnet werden die aus Tirol stammende Mathematikerin Eleonore Faber von der Uni Wien, die aus Kärnten stammende Biochemikerin Melanie Hassler von der Medizin-Uni Wien, die aus Niederösterreich stammende Zoologin Eva Ringler von der Universität Wien und die aus Oberösterreich stammende Wasserforscherin Christine Sindelar von der Uni Wien und dem Wassercluster Lunz. Die Stipendien sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert und werden am 14. Oktober in Wien verliehen.

Die Stipendien werden von der Österreich-Tochter eines französischen Kosmetikkonzerns (L'Oreal) in Kooperation mit der Österreichischen Unesco-Kommission und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) vergeben und vom Wissenschaftsministerium mitfinanziert. Ziel der Auszeichnung ist es, "exzellente Wissenschafterinnen auszuzeichnen, weibliche Forschungskarrieren zu fördern und das weibliche Gesicht der Wissenschaft öffentlich ins Bewusstsein zu rücken", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens am Donnerstag.

Von 5.000 Euro auf 20.000 Euro erhöht

Mit dem mathematischen Thema "Geometrie von Singularitäten" beschäftigt sich Eleonore Faber (geboren am 27. 9. 1984 in Rum, Tirol) in ihrem Projekt. Melanie Hassler, geboren am 16. 11. 1983 in St. Veit an der Glan (Kärnten), widmet sich der Aufklärung epigenetischer Mechanismen in der Krebsentstehung. Das Fortpflanzungs- und Brutpflegeverhalten einer Pfeilgiftfrosch-Art untersucht Eva Ringler (geboren am 12. 3. 1984 in Mödling, NÖ). Und Christine Sindelar (geboren am 2. 3. 1974 in Steyr, OÖ) studiert sogenannte Spiralströmungen im Wasser, wie sich diese gezielt zum Hochwasserschutz einsetzen lassen und welche Auswirkungen sie auf das Ökosystem haben.

Die Stipendien wurden gegenüber der Dotation in den Vorjahren um 5.000 Euro auf 20.000 Euro erhöht. Verliehen werden sie in Anwesenheit von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle. (APA)

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