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vergrößern 550x367Funde wie solche führten "Project Shellter".
vergrößern 550x367Und so sieht der Prototyp eines Gehäuses aus dem 3D-Drucker aus.
Die Mitglieder von MakerBot haben ein Herz für Tiere. Konkret sind es Einsiedlerkrebse, denen sie ein helfen möchten, indem sie ihnen ein Heim mit dem 3D-Drucker bauen. Zustande gekommen ist "Project Shellter", da immer mehr Tiere gesichtet wurden, die sich aus Strandmüll wie Einmachgläsern geeignete Unterkünfte gesucht haben.
Gehäusemangel
Die 3D-Druck-Community erarbeitet gemeinsam mit der Designer-Plattform TeamTeamUSA Gehäuse-Prototypen aus Plastik, die erste Versuche im Wasser hinter sich haben. Kommt es in Zukunft zu Gehäusemangel, sollen den Krebsen die entwickelten Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden. Geplant ist natürlich nicht, die Teile einfach auf den Strand zu werfen, sondern bei spezieller Überwachung kontrolliert und zu wissenschaftlichen Zwecken zu verteilen.
Hindernisse
Im Gespräch mit Pressetext äußert Michael Stachowitsch, Meeresbiologe an der Universität Wien, einige Zweifel für eine erfolgreiche Umsetzung. Einerseits wechseln Einsiedlerkrebse mehrmals das Gehäuse, andererseits müsse man die je nach Region die unterschiedlichen Größen der Tiere berücksichtigen. Eine Vorlage zu finden, sei die nächste Hürde, da Schneckenhäuser im Inneren eine gewundene und komplizierte Form hätten.
Materialwahl wichtig
Der Biologe meint: "Project Shellter wird wohl kein ökologisches Problem lösen." Der Mangel an Krebs-Behausungen trete nur bedingt und lokal auf und die Materialwahl spiele eine große Rolle. Eine negative Konsequenz ergibt sich für Meeresbewohner, die Einsiedlerkrebse samt Gehäuse fressen. Im Gegensatz zu den aus Plastik gefertigten bestehen die natürlichen Häuschen aus nicht gesundheitsschädlichem Kalk. Die Intitiatoren arbeiten kontinuierlich an einem geeigneten Material.
Im folgenden ein Video, wie ein Prototyp von den Propanden angenommen wird:
Touristen als "Heimdiebe"
Da häufig Touristen und Strandbesucher die Schalen der Krebse als Souvenirs mitnehmen, könnte es sein, dass die im 3D-Drucker produzierten Plastik-Pendants nicht so einen spannenden Fund darstellen und somit liegenbleiben.
Auf der speziell eingerichteten Facebook-Seite kann man sich regelmäßig Updates zum Projekt holen. (ez, derStandard.at, 03.11.2011)
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bin kein Experte auf dem Gebiet, aber soweit ich das beurteilen kann gibt es keine empirischen Daten zur Knappheit von Einsiedlerkrebsgehäusen (es ist auch kein Einsiedlerkrebs in der roten Liste der Arten).
Project Shelter gibt auch keine offiziellen Daten an. Stachowitch hat da allen Grund skeptisch zu sein (vor allem weil ich finde, dass er ein gscheiter Meeresbiologie ist ;) )
Würde eher sagen die wollen auf ihren 3D-Drucker aufmerksam machen und kreativ zeigen was man alles damit machen kann.
Nur zur Info, da ich selber Einsiedlerkrebse als Haustiere hatte. Der Einsiedler in diesem Video nimmt das Haus eben nicht an.
Wenn ein Haus wirklich gewechselt wird, streckt der Krebs zuerst den vorderen Teil seines Körpers in die neue Behausung und tastet ab ob die Größe stimmt. Wenn ja, hält sich das Tier mit den Greifern am neuen Haus fest und "springt" mit seinem Hinterteil sehr schnell (weil verletzlich) ins neue Haus. Bis ein Haus dann wirklich angenommen wird kann es durchaus vorkommen, dass noch mehrere male hin- und hergewechselt wird.
Auch Biokunststoffe werden ugs. "Plastik" genannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Biokunststoff
Das Wort kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet "das Geformte", in diesem Kontext wie ich finde überaus passend.
ob das echt ernst gemeint ist?! machen wir plastik und hauns ins meer? ich mein gehts noch? dann doch lieber auf die schöne schneckenform scheissen und irgendwie maschinell tausende kalkstein-kapserln pressen oder was weiss ich, irgendwas weniger umweltvernichtendes wär vielleicht ned so schlecht.
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