"Bis an die Grenzen"

4. November 2011, 09:51
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Fabien Didier Yene beschreibt die menschenunwürdigen Lebensumstände der afrikanischen Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa

In seinem ersten Buch "Bis an die Grenzen" erzählt der Kameruner Fabien Didier Yene seine eigene Migrationsgeschichte. Es ist eine erbarmungslose Geschichte, wie sie täglich tausende Menschen erleben und ein detaillierter Einblick in die menschenunwürdigen Verhältnisse, die Flüchtlinge ertragen müssen, weil sie die politische Grenze ihres Heimatlandes überschritten haben.

Yene lässt uns an allen Etappen seiner mühevollen Reise teilhaben: die Durchquerung der Wüste, die Erpressung durch Schlepper und windige Geschäftsleute, das Leben in illegalen Ghettos, Hunger und Entbehrungen, die Brutalität von Exekutivorganen und die Feindseligkeit der Einheimischen, die ständige Angst, entdeckt oder ausgeraubt zu werden, das Abhandenkommen aller Illusionen. Aber auch Momente der Freundschaft, der Solidarität, des Atemholens.


Rezension - Menschenjagd durch die Wüste

Das in der Edition Niemandsland erschienene Buch wird im November in mehreren Veranstaltungen in Österreich und Deutschland präsentiert. Die Termin der Lesungen finden Sie hier.

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    foto: drava verlag
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