Feminist Funeral und alles neu macht der November

3. November 2011, 12:14
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Die an.schläge verpassten ihrer Website einen Relaunch und stellen sich in der neuen Ausgabe unausweichlichen Tatsachen, denn auch Feministinnen müssen sterben

Wien - Die an.schläge-Website hat einen Relaunch erfahren und bietet nun ein an.schläge Archiv zum Blättern in 3D, Blog, Shop und Kommentarfunktion, vielen zusätzlichen Texten und Bildkolumnen und jeder Menge an.schläge tv-Videos online.

In der neuen Ausgabe der an.schläge geht frau - da auch Feministinnen irgendwann sterben müssen - angesichts des katholischen Allerheiligen-Feiertages der  Frage nach, wie ein würdiger Abschied aussehen könnte. Während in Mexiko am "Día de los muertos" auf dem Friedhof gegessen, getrunken und gefeiert wird, werden in Wien zu Allerheiligen nur die Straßenbahn-Intervalle zum Zentralfriedhof erhöht. Lustig geht es dort dann trotz des ganzen Rummels aber nicht zu. Ungeachtet des viel genannten Wiener Hangs zur Morbidität: Besonders einfallsreich und einfühlsam ist die hiesige Bestattungs- und Gedenkkultur nicht. Geschlechtergerecht ist sie außerdem wohl nirgendwo. 

Und so ging Lea Susemichel auf die Such nach "Best of Bestattung. Letzte Ruhestätten, die für ein Feminist Funeral taugen", Svenja Häfner beschäftigt sich in ihrem Artikel "Tabuisierte Trauer" mit homosexuellen Hinterbliebenen und Julia Schäfer spürte der gesellschaftlichen und geschlechtsspezifischen Prägung von Tod und Trauer nach.

Außerdem in der aktuellen Nummer des feministischen Magazins:

  • an.lesen: Alles Alice. Alice Schwarzer hat die Geschichte der Zweiten Frauenbewegung umgeschrieben. Von Lea Susemichel
  • an.klang: Big Noises. Belebendes, Hoffnungsvolles, Verhextes und Gruseliges.Von Christina Mohr
  • an.sehen: Brave new vision. Molly Landreth dokumentiert "alternative bodys" und "alternative couples". Von Andrea Heinz

Kommentare:

  • an.sage: Herrenschokolade und Frauenbier. Genderfood: Die leckeren Sachen bekommen die Jungs. Ein Kommentar von Lea Susemichel
  • an.sprüche: Mythos "sexuelle Verwahrlosung". Gibt es eine Pornografisierung der Jugend? Von Christin Sager (red)
  • Artikelbild
    foto: an.schlaege
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