KTM steigert Gewinn kräftig

3. November 2011, 08:42
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Oberösterreicher wollen heuer Umsatzmarke von 500 Millionen Euro knacken

Wien - Der oberösterreichische Motorradhersteller KTM Power Sports hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres mehr Zweiräder verkauft und dadurch auch mehr verdient. Der Umsatz kletterte in den ersten drei Quartalen 2011 um 11,6 Prozent auf 397,9 Mio. Euro, der Nettogewinn stieg um gut ein Drittel auf 18,8 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. 59.847 Motorräder wurden in der Periode abgesetzt, das ist um ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dank des im Frühjahr eingeführten Straßenmotorrads "Duke 125" sowie der neuen "Enduro-Competition"-Generation habe KTM seinen Marktanteil in Europa um ein Drittel auf 5,7 Prozent ausbauen können, so KTM-Chef Stefan Pierer.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich in den ersten neun Monaten auf 52,2 Mio. Euro (+12 Prozent), das operative Ergebnis (Ebit) auf 27,3 Mio. Euro (+19,7 Prozent). Aufgrund der Produktionssteigerung am Standort Mattighofen erhöhte sich der Mitarbeiterstand um knapp 10 Prozent auf 1.762 Personen.

Produkteinführung in Malaysia und Indonesien

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet KTM eine Umsatzsteigerung auf mehr als 500 Mio. Euro, trotz eines nach wie vor stagnierenden und zum Teil rückläufigen Marktumfelds in Europa und den USA, wie betont wurde. Damit werde eine "erhebliche Steigerung des Ergebnisses" sowie eine Erhöhung der Eigenkapitalquote auf mehr als 43 Prozent erreicht.

Momentan bereitet KTM die Einführung von Produkten in  vor, auch am Markteintritt in Brasilien wird gearbeitet. In Indien soll der Kooperationspartner Bajaj die neue "KTM-Duke 200" im Jänner 2012 einführen. "Mit Bajaj schreitet die Entwicklungskooperation weiterer neuer Straßenmodelle mit kleinerem Hubraum (125 ccm bis 350 ccm) für den globalen Vertrieb (Europa, USA und Emerging Markets) plangemäß voran", hieß es. (APA)

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