Strache "total lieb"

Katrin Burgstaller, 3. November 2011, 10:13
  • Heinz-Christian Strache setzt auf Softthemen wie die "Kraft der Liebe".
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    foto: dapd/hans punz

    Heinz-Christian Strache setzt auf Softthemen wie die "Kraft der Liebe".

Der FPÖ-Chef versucht mit Herz und Liebe mehr Wählerzuspruch zu bekommen - Politologe Hofer: "Seine Subbotschaften bleiben jedoch gleich"

Von einer bisher ungewohnt sanften Seite zeigte sich FPÖ Parteichef Heinz-Christian Strache vergangene Woche am Wiener Stephansplatz (derStandard.at berichtete). "Ein herzliches Grüß Gott" und: "Mir geht das Herz über", weil so viele Leute gekommen sind. Oder: "Man spürt förmlich die Kraft auf diesem Platz", sagte er seinen Fans, die an diesem Freitag zur "Protestkundgebung" gekommen waren. Sein neues Mantra "Mut für eine neue Zeit" verlautete Strache immer wieder. Und auf die Spitze trieb er die Kuscheltour, als er verkündete: "Unsere Kraft, liebe Freunde, ist die Kraft der Liebe. Liebe zur Heimat. Liebe zu unserer Kultur und Identität. Liebe zu unserem Volk und zu den Menschen im Allgemeinen".

Herzen und das Ave Maria

Nicht minder lieblich geht es auf Straches Facebook-Profil zu. Ein in rot-weiß-rot gehaltenes Herz verkündet auf einer Statusmeldung ebenfalls den "Mut für eine neue Zeit". Und zu Allerheiligen verlinkte Strache das Ave Maria. In einem Dankes-Video an seine Facebook-Fans erklärt er, dass jeder seine Schwächen hat und dass die Wut alleine nicht ausreicht, wenn man sie nicht kanalisiert. Ein Bild, das ihn braun gebrannt im hautengen Shirt zeigt, wird vor allem von seinen weiblichen Fans goutiert, etwa mit den Worten "total LIEB!!!". Ohne seine Parolen gegen Zuwanderer und Asylsuchende kommt Strache natürlich nach wie vor nicht aus. Und auch die bekannten Sager gegen Banken, Brüssel und Beamte hat der blaue Parteichef bei seinen Reden mit im Gepäck.

Halt in unsicheren Zeiten

"Unsere Politik war schon immer von der Liebe und vom Herzen für die Heimat getragen", sagt Johann Gudenus, Parteichef der Wiener FPÖ, im Gespräch mit derStandard.at. Nachsatz: "Wir betonen jetzt vielleicht manches mehr." In unsicheren Zeiten wie diesen bekämen die Menschen von der Politik keinen Halt mehr, so Gudenus. Die FPÖ sei angetreten, um diese Lücke zu füllen und wieder mehr Leidenschaft in die Politik zu bringen. Ob diese Herzlichkeit mehr weibliche Wähler für die FPÖ begeistern soll? "Ich erlebe, dass die weiblichen Wähler genauso gut auf uns ansprechen", sagt Gudenus.

"Subbotschaften bleiben gleich"

Für den Politologen Thomas Hofer kommt das "etwas softere Image", das sich Strache nun offenbar zulegen will, nicht überraschend. Strache sei zwar der am klarsten positionierte Politiker in Österreich, für einen Kanzlerwahlkampf, wo er viel mehr Stimmen gewinnen müsste, würde sein derzeit "sehr hartes Image" nicht ausreichen. Mit der Mäßigung im Ton versuche der FPÖ-Chef seine radikale Positionierung los zu werden, um neue Wählerschichten zu erschließen. Hofer betont: "Seine Subbotschaften bleiben jedoch gleich." Mehr weibliche Wähler zu gewinnen gehöre zu "einer der schwierigsten Baustellen der FPÖ". 

"Emotion schlägt Ratio"

Hofer: "Emotion schlägt Ratio", sei eine alte Formel in der politischen Kommunikation. "Die Bundesregierung hat Strache diesbezüglich offenbar nichts entgegenzusetzen. Ihm wird dieses Feld etwa bei der Griechenland-Krise überlassen", analysiert Hofer.

Den "Kraft der Liebe"-Sager von Strache hält Hofer allerdings für "zu dick aufgetragen und übertrieben". Diese Botschaft würde nicht die Kernpositionierung der FPÖ treffen. Sie wäre auch bei allen anderen Parteien unglaubwürdig. "Ihre Wähler wünschen sich vorrangig eine starke Partei, die hart durchgreift." Schon vor dem Bundespräsidentschaftswahlkampf habe Strache versucht, "fast lieblich" aufzutreten. "Doch immer wenn jemand aus seiner Partei einen Sager los lässt, der mit der Zweiten Republik nicht kompatibel ist, macht das seine Bemühungen zunichte." Darüber hinaus muss sich Strache gegen die Fremdpositionierung der FPÖ durch andere Parteien durchsetzen. Zumindest auf seiner Facebook-Seite sind die Strache-Fans in der Überzahl: "Man sieht es dir im Gesicht schon an, dass dahinter ein vertrauenswürdiger und ehrlicher Mensch steckt", erklärt ein Fan. Hofer: "Keine Frage, Kickl (Anmerkung: FPÖ-Generalsekretär) hat handwerklich wieder einmal sauber gearbeitet." (burg/derStandard.at, 3. November 2011)

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Ein blöder Mensch kommt nie alleine!

Ansteckender als AIDs ist das.
Einmal volltanken bitte!

Da könnten auch die österreichischen Zeitungen einmal Informationsarbeit für die Öffentlichkeit leisten

und bekannt geben, wie bei ihren Belegschaften das Verhältnis der Missionierungsversuche durch Moslems zu den Missionierungsversuchen durch christlichen Religionen aller Art ausschaut.

Auch das Verhältnis der Missionierungsversuche der Moslems zu den "Missionierungsversuchen" der FPÖ (und Gleichgesinnter) mit tonnenweisem Werbe- und Hetzmaterial (auf Grund der Wahlen oft mit dem Geld der Steuerzahler finanziert) könnte mitgeteilt werden. Steht es da eigentlich 1:10.000? 1: 100.000? 1:1.000.000?

Aber gut, wer will man schon von einer FPÖ und Gleichgesinnten, die mit ihren Bierdunstfantasien auch ständig eine rapide Ausbreitung des Islams mit Feuer und Schwert sehen, Wahrheit erwarten?

Obwohl fast alle Wiener (ja fast alle Österreicher) garantiert noch nie Kontakt mit einem Moslemmissionar hatten!!! Ja nicht einmal Werbeversuche der Moslems beobachten konnten.

Wenn man sich dagegen anschaut, wie oft und von wie vielen "christlichen" Religionsgemeinschaften aller Art man im Leben kontaktiert, ja manchmal sogar mehrmals bedrängt wird (egal, ob auf der Straße oder sogar in der Wohnung), dann muss man der FPÖ - wenn sie das ernst meint, was sie ständig über Moslems brabbelt - jedenfalls eine ausgewachsene Paranoia zubilligen. Oder zumindest Blindheit im Endstadium!

Von den unzähligen Hetzschriften und dem sonstigem Werbemüll der FPÖ, der einem im Gegensatz dazu ununterbrochen aufs Auge gedrückt wird, einmal abgesehen.

Man sollte endlich - aber auf Kosten der FPÖ und Gleichgesinnter, denn das müsste ja in deren Interesse sein - regelmäßige Führungen durch Wien machen, damit die Bürger die schrecklichen Missstände einmal selbst sehen können.

Damit jeder österreichische Bürger selbst sehen könnte, welcher Volksgruppe z.B. die zahlreich anzutreffenden Rauschgiftsüchtige angehören.

Oder die zahlreichen Koma-Säufer und Hochleistungstrinker.

Man könnte sich auch anschauen, welcher Volksgruppe die Notstandshilfebezieher angehören (welche die FPÖ und Gleichgesinnte ja so gerne als Sozialschmarotzer bezeichnen, was ja insbesondere die allein erziehenden Mütter und Mindestrentner so gerne hören), die oft jahrelang am häufigsten in den Ämtern anzutreffen sind.

Auch eine Führung durchs Finanzamt, wo man Auskunft bekommt, wer die größten Beträge bei den Steuern in Österreich hinterzieht, wäre lehrreich! Auch wer die größten Steuerausstände auf Kosten der Staatskasse hat!

FPÖ nicht für den Austritt aus der EU!

http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/s... er-eu.html

Mr. Burns ..

Erinnert mich irgendwie an die Simpsons Szene in der Mr. Burns ein Foto von einem lächelndem Kind machen soll und alle Kinder hysterisch loskreischen als Burns sie an'lächelt'..

Genial auch der Userkommentar "WOLLT IHR DEN TOTALEN LIEB?!?"

hehe, ich freu mich schon auf die neue werbekampagne. ob sie die wohl auf rosa papier drucken - dreilagig und wunderbar zart ;)

vielleicht kauf ich mir heuer einen dicken edding

Nie im Leben würde ich derart meine hochgeschätzten Körperteile mit einer Strachekampagne physisch in Verbindung bringen wollen...

Jo, dass der Herr Strache....

....gerne einen auf >Peter Alexander Show< macht, das ist nicht ganz neu.

Dafür, liebe Freunde, hat er sich ja auch schon mühevoll Alexanders getragenen Redestil antrainiert.

Kein Schmiergeld und keine Morddrohung könnten mich je davon abhalten ein Video von einem MDMA-beeinflussten Strache zu veröffentlich, wenn sich so etwas ergeben sollte.

Aber dazu müsste man freiwillig in den gleichen Lokalen unterwegs sein...

Obwohls das fast wert wär...

Alles eine Frage der Organisation, irgendwann schaut er das Getränk nicht an. Aber man braucht schon einen arg starken Magen für seine Lieblingslokale. Außerdem sollte man die Verabreichung bewusstseinserweiternder Medikamente doch besser vor eine seiner Reden timed :D

Wir sind die Staatsbürger und nicht die Parteien.

ich mag den strache

so fleißig und ehrlich...mir nicht unähnlich.

auch aggressiv (siehe Zwischenfall in der EU), Xenophob und bewiesen einfach oft nur dumm? (zB bringt ein Antrag ein, die Abgabenquote um 4% zu senken, und weiß nicht mal um wieviele Millarden es da geht)

Keine Alternative

Herr H.C.S. braucht weder lieb noch böse sein. Derzeit gibt es ohnehin keine Alternative. Er braucht sich auch nicht anstrengen, den Dauergrinser und den Beamtenwurschtel steckt er noch allemal in die Tasche.

Wer Kriminelle will, wählt natürlich die Strache-FPÖ.

Denn diese blauen Schandpolitiker sind nicht nur schwer korrupt, sondern zusätzlich auch volksverhetzend und extremistisch -
und gegen "einfache Bürger" verleumderisch:

http://derstandard.at/plink/131... 9/22621242

du hast recht, die blauen sind die einzigen kriminiellen in unserer Politikgesellschaft.
Alle anderen Parteien würden natürlich nie etwas unmoralisches oder gar gesetzeswidriges machen...
blöd wenn man den Baum vor lauter Wald nicht sieht...

mama mama aber der hat doch auch!!!!

darf ich vorstellen FPÖ-Niveau!!!

Also FPÖ-Fan hat man es es vermutlich nicht so

mit den Lesefähigkeiten.

Ich schrieb zur Strache-FPÖ:
"NICHT NUR korrupt, sondern ZUSÄTZLICH AUCH ..."

Etwas findet mal überall, aber gerade nach der Schwarz-Blauen Regierungsperiode findet tauchen die meisten Übeltäter trotzdem auffälligerweise aus den blauen Reihen auf.

NAchdem sich St. Rache vom rechten Rand ...

... aus wahltaktischen Gründen pseudodistanziert, suchen alle rechts-aussen liegen gelassenen ihr Heil darin, hier ihre Alternativen zu posten. Darüber kann jede/r denken, wie er/sie will.

Aber als kleine Orientierungshilfe in einer Stadt, in der es auch AntifaschistInnen gibt:
http://wien.kpoe.at/news/arti... ry=lackner

Geht doch zurück in eure Burschikeller und sterbt reich, Ihr Makler des Hasses.

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