Aneurysmen rechtzeitig erkennen

2. November 2011, 15:48
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Das Bauchaortenaneurysma wird häufig nicht erkannt - Vorsorgeuntersuchungen können Sterblichkeit reduzieren

Innsbruck - Im Rahmen eines österreichweiten Gefäßtages am 12. November 2011 weist der "Österreichische Verband für Gefäßmedizin (ÖVG)" auf die Gefahren nicht erkannter Bauchaortenaneurysmen hin. Die Bevölkerung kann sich über diese schwerwiegende Gefäßerkrankung im Rahmen von kostenlosen Vorträgen informieren. Durch regelmäßige ärztliche Vorsorgeuntersuchungen kann die Sterblichkeit durch Bauchaortenaneurysmen halbiert werden. 

Im Rahmen der Gefäßalterung kann es neben Einengungen auch zu Erweiterungen von Schlagadern kommen, so genannten Aneurysmen. Zumeist ist die große Körperschlagader (Aorta) betroffen. Bauchaortenaneurysmen entstehen in erster Linie durch eine Schwäche in der Gefäßwand im Rahmen eines Verkalkungsprozesses. Erhöhte Cholesterinwerte, ein erhöhter Blutdruck und insbesondere Rauchen zählen darüber hinaus zu den Risikofaktoren.

Da diese schwerwiegende Gefäßerkrankung keine oder nur uncharakteristische Beschwerden verursacht, wird sie häufig nicht erkannt. Dabei ist die Gefahr groß, dass ein Aneurysma einreißen kann und damit zum innerlichen Verbluten führt. "Vorrangige Aufgabe ist deshalb die rechtzeitige Erkennung von Aneurysmen, in der Regel durch Ultraschalluntersuchungen", erklärt Gustav Fraedrich, Direktor der Uni-Klinik für Gefäßchirurgie in Innsbruck und Vorstandsmitglied des ÖVG.  (red)

Aktionstag am 12. November

Am 12. November 2011 informieren rund 30 Zentren für Gefäßmedizin in ganz Österreich über die Vorsorgemaßnahmen und Therapiemöglichkeiten bei Bauchaortenaneurysmen. Auf der Homepage www.vascmed.at werden alle Aktionen angekündigt werden.

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