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Seit einigen Wochen sorgt "Duqu" für Schlagzeilen. Der Grund: Der Trojaner wurde explizit für den Diebstahl von Unternehmensdaten gebaut und soll Teile des Software-Codes von Stuxnet, des berüchtigten Wurms, mit dem wahrscheinlich das iranische Atomprogramm sabotiert wurde, enthalten.
Unbekannte Lücke
Nun hat Microsoft bestätigt, dass das Programm eine bisher unbekannte Lücke im Windows-Kernel zur Verbreitung nutzt. Der Software-Konzern arbeitet bereits an einem Patch, um die Lücke zu stopfen. Laut heise.de, befällt Duqu" Windows-Systeme mit Hilfe präparierter Word-Dateien, die Schadcode durch einen Kernel-Exploit ins System einschleusen. Über Netzwerkfreigaben verbreitet sich der Bot auch in lokalen Netzwerken.
Ein klassischer Botnetz-Trojaner
Duqu verhält sich wie ein klassischer Botnetz-Trojaner. Vom kompromittierten Rechner werden Dateien verschlüsselt an einen Command-And-Control-Server geschickt, zudem können mit einer zusätzlich installierten Malware Tastatureingaben abgefangen werden. Mit den erbeuteten Passwörtern könnten Angreifer beispielsweise einen gezielten Angriff auf ein Unternehmen starten.
Duqu wird für gezielte Angriffe genutzt, so wurden unter anderem Hersteller von Industriesteueranlagen ausspioniert. Auch in Österreich sollen bereits Systeme befallen worden sein.
"DQ"
Den Namen Duqu bekam die Software, weil sie Dateien mit dem Namensteil "DQ" anlegt. (red)
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…D.h., daß entweder jene Ar***löcher, die hinter der Entwicklung von Stuxnet stecken, diesen Code an die Doqu-Entwickler WEITERGEGEBEN haben oder es zuließen, daß er GESTOHLEN wurde - oder was am wahrscheinlichsten ist - daß die gleichen Leute dahinterstecken.
Typen, denen wir u.a.die Katastrophe in Fukushima verdanken dürfen-zumindest das technische Versagen nach dem Tsunami. Ein menschgemachtes Desaster, welches Tschernobyl um Lichtjahre überholte, und dessen weitere Auswirkungen noch gar nicht abzuschätzen sind - auch wenn es von den Presstituten nicht so dargestellt wurde.
…Von Igor Soumenkov, dem "Kaspersky Lab"-Experten, der weltweit Programmierer aufrief, und zur Mithilfe am Rätsel bat:
http://www.securelist.com/en/blog/6... ork_solved
Weiterführendes:
http://www.securityweek.com/mystery-p... ork-solved
Dass der Virenscanner nicht darauf reagiert, kann ich noch verstehen, aber:
Ich frage mich, wie man durch eine Worddatei, also durch VBA-Code den Kernel manipulieren kann, wenn der Kernel schreibgeschützt sein soll. Arbeiten alle in den Firmen mit Adminrechten oder hat man der Software Systemrechte eingeräumt?
Ich glaube, solche Admins sollte man wohl genauer unter die Lupe nehmen.
Hier wird eben nicht genau beschrieben, ob es sich nicht um vba code handelt. Hier steht nur was von manipulierter Word Datei. Da aber das modernste Office alle Attachments standardmässig in einem Read only Modus öffnet, kann ich mir kaum vorstellen, dass das so einfach gehen soll.
Ein paar mehr technische Infos im Artikel wären nicht schlecht gewesen...
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