Großbäckerei Legat schlittert in die Insolvenz

2. November 2011, 14:05
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Klagenfurt - Die Klagenfurter Großbäckerei Legat hat den Gang zum Insolvenzrichter angetreten. Das Unternehmen ist laut Creditreform mit 3,1 Mio. Euro überschuldet, betroffen sind 147 Dienstnehmer und rund 220 Gläubiger. Über ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung soll die Fortführung des Betriebs gesichert werden.

Laut Insolvenzantrag haben hohe Investitionen am neuen Standort sowie Kostensteigerungen und der Wegfall von Großkunden zu Liquiditätsproblemen geführt. Den Aktiva von 1,3 Mio. Euro stehen Passiva von rund 4,4 Mio. Euro gegenüber. Den Gläubigern wird eine 30-Prozent-Quote angeboten, die in zwei Jahren zahlbar sein soll. Das Unternehmen war vor einigen Jahren von der Stadt Klagenfurt mit 400.000 Euro stiller Einlage unterstützt worden, bereits damals hatte es Liquiditätsprobleme gegeben. (APA)

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