Asfinag will Videoüber­wachung ausbauen

2. November 2011, 13:01
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Die Gesellschaft will verstärkt in Elektronik investieren, bis 2013 sollen alle "Hotspots" mit Videoüberwachung ausgestattet sein

Techelsberg - Die Asfinag will in den kommenden Jahren verstärkt in Elektronik investieren. Wie Vorstandsdirektor Alois Schedl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Techelsberg in Kärnten erklärte, sollen bis zum Jahr 2013 alle "Hotspots" mit Videoüberwachung ausgestattet sein. Damit will der Autobahnbetreiber möglichst zeitnah über Wetter- und Verkehrssituationen informieren können.

Auf Kärntens Autobahnen wird es in den kommenden Jahren einige Großbaustellen geben. So wird auf der Südautobahn A2 der Packabschnitt saniert, auch auf der steirischen Seite. "Die Fahrbahnbreiten erlauben es aber, dass wir trotzdem ständig vier Spuren zur Verfügung stellen können", sagte Schedl. Ebenfalls saniert werden muss die Kremsbrücke auf der Tauernautobahn A10, im Jahr 2013 sollen in der Tunnelkette auf der Klagenfurter Nordumfahrung Beleuchtung-, Video- und Funkanlagen ebenso erneuert werden wie Lüftung und Brandmelde- bzw. Löschwasseranlagen.

Problematisch sind für die Asfinag in Kärnten zwei Themen. Zum einen, so Schedl, sei das der Karawankentunnel, wo man in die Sicherheit investieren müsse. Hier gebe es noch Diskussionsbedarf, auch mit dem Nachbarland Slowenien. Ob eine zweite Tunnelröhre gebaut werde, könne man derzeit noch nicht sagen. Das zweite Problem ist die Klagenfurter Schnellstraße S37, wo der Ausbau zurückgestellt worden sei.

Landeshauptmann und Verkehrsreferent Gerhard Dörfler (FPK) betonte, die Asfinag habe in den vergangenen zehn Jahren enorme Summen in das Verkehrsnetz in Kärnten investiert und damit auch die Sicherheit massiv verbessert. Kärnten sei "Nettoempfänger", die Asfinag habe wesentlich mehr investiert, als sie eingenommen habe. (APA)

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