Lohnrunde

Beamten-Gewerkschaft fordert plus 4,65 Prozent

3. November 2011, 08:13
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    apa-foto: herbert pfarrhofer

    Bis 7. Dezember müssen sich die Verhandler einig werden.

Noch kein Gegenangebot der Regierung - Heinisch-Hosek findet Forderung "sehr, sehr überzogen"

Wien - Mit einer kräftigen Forderung hat sich heute die Beamtengewerkschaft bei der ersten Lohnrunde mit der Regierung eingestellt. Wie von Verhandlern bestätigt wurde, verlangen die öffentlich Bediensteten ein Plus von 4,65 Prozent. Das entspricht der so genannten "Benya-Formel", die sich aus einer vollen Abgeltung der Inflation und der Hälfte vom Wirtschaftswachstum zusammensetzt.

"Sehr, sehr überzogen"

Heinisch-Hosek hat in der "Zeit im Bild 2" die Forderungen der Gewerkschaft öffentlicher Dienst nach einem Lohnplus von 4,65 Prozent als "sehr, sehr überzogen" zurückgewiesen. Sie sei doppelt verwundert, handle es sich doch um ein doppelt so hohes Verlangen im Vergleich zu dem, was Beamten-Chef Fritz Neugebauer noch in der Früh im Radio verlangt habe.

Einmal mehr verwies die Ministerin auf die Job-Sicherheit im öffentlichen Dienst. Daher lehne sie eine Forderung "in exorbitanter Höhe" ab. Die Lage der Staatsfinanzen erlaube kein "Wünsch dir was", so Heinisch-Hosek. Dies solle der Gewerkschaft auch in der Woche vor ihrem Gewerkschaftstag bewusst sein. Noch sei sie aber nicht am Boden der Realität angekommen.

Ein Gegenangebot der Regierung wurde heute in der rund vierstündigen Verhandlungsrunde nicht genannt. Heinisch-Hosek sieht auch keine übertriebene Eile geboten. Um wie vereinbart eine pünktliche Berücksichtigung der Lohnerhöhung mit 1.1.2012 zu garantieren, müsse man erst am 7. Dezember zu einer "guten Einigung" gekommen sein.

"Sehr gut begründet"

GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer bezeichnete gegenüber Journalisten die Forderung nach einem Gehaltsplus von 4,65 Prozent als "mit der Benya-Formel sehr gut begründet". Zur Tatsache, dass dies rund eine halbe Milliarde kosten würde, stellte er fest, dass das Geld aus dem Budget kommen müsse. Der Öffentliche Dienst sei nicht für die Staatsschulden verantwortlich und habe auch schon eingespart, etwa beim Personal. Deshalb sei es nur recht und billig, "dass die Kollegen nach zwei moderaten Runden nun zu ihrem wohlverdienten Geld kommen".

Streit gibt es auch um einen Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen. Neugebauer versteht es nicht, dass mit den beiden Ministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Maria Fekter innerhalb der nächsten vier Tage kein Termin möglich gewesen sei. Das stimme ihn einigermaßen nachdenklich. Angeboten bekommen habe man einen Termin erst in 14 Tagen. Heinisch-Hosek betonte, dass ein rascheres Treffen wegen Auslandsreisen von ihr und Fekter nicht möglich sei. (APA/red)

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elpax
02
5.11.2011, 14:35
Abzocker

Wie lange werden die Beamten noch den Staat als Melkkuh benützen?
Wann endlich wird diese Spezies abgeschafft. Ist ja ein Relikt aus der Kaiserzeit!!!
Aber Privilegien gibt man nicht gern aus der Hand.
Hier geht es tatsächlich um eine Zweiklassengesellschaft!!!
Warum können nicht alle Angestellte sein?
Nicht zu vergessen die Pragmatisierung. Und 80% Pension vom Letztgehalt. Ein Angestellter kann nur davon träumen!!!
Das ist ungerecht.

Marlon62
00
6.11.2011, 18:08
Nicht zu vergessen die Pragmatisierung. Und 80% Pension vom Letztgehalt

Mir scheint, Sie haben die letzten 11 Jahre verschlafen, oder aber Sie sind überaus lernresistent.

D/E
00
6.11.2011, 16:42
Wie lange werden sich die Kurzdenker noch an der medial wirksamen

Eröffnung der Verhandlungen erregen?

Habt*s Ihr nicht so viel zu arbeiten?

dr. satanas
00
5.11.2011, 14:32
ann alle poster, die leistungsgerechte bezahlung fordern...

wie soll man sich die vorstellen?
ein finanzbeamter muss dann z. b. mindestens 500 anträge auf steuerausgleich im monat bearbeiten, um sein gehalt zu bekommen, und wenn nur 499 personen einen antrag stellen, dann hat er pech gehabt und kriegt nix?
ein kieberer muss mindestens 5 morde pro monat aufklären, wenn nur 2 passieren, dann hat er pech gehabt und kriegt nix?
bimfahrer werden dann nach der anzahl der fahrgäste bezahlt?

jane doe2
00
5.11.2011, 11:07

Die Beamten sollten mal einsehen, das ihre Firma (Arbeitgeber) Pleite ist. Wa in einem sochen fall in der PW passiert sollten sie die letzten Jahre eigentlich mitbekommen haben. Sofern sie Zeitung gelesen und TV geschaut haben.

Marlon62
00
5.11.2011, 12:59
Die Beamten sollten mal einsehen, das ihre Firma (Arbeitgeber) Pleite ist

Sagen Sie das mal der Schotter-Mitzi.

mml1
21
4.11.2011, 19:22
Sehr überzogen? Was für eine Untertreibung.

SPÖ=Hauptfeind schwer arbeitender Menschen
00
4.11.2011, 18:32
Das Asoziale in OÖ wurde neu definiert

Die Grünen pochten Tag ein Tag auf mieserable Löhne im Pflegeberuf. Die Grünen in OÖ sind der Meinung, nur bei den Pflegern und Krankenschwestern kann man immens sparen. Während der Hauptfeind auf Bundesebene die SPÖ für Sozialberufe ist, sind es in OÖ die asozialen Grünen

SPÖ=Hauptfeind schwer arbeitender Menschen
00
4.11.2011, 18:28
Feind schwerst arbeitender Menschen, diese Hosek das traurige Bonzenweib

krallt sich einen Bonzenlohn und nimmt den Armen etwas weg. SPÖ=Hauptfeind schwer arbeitender Menschen

SPÖ=Hauptfeind schwer arbeitender Menschen
00
4.11.2011, 18:23
SPÖ zeigt ihre wahre Fratze

Die Banker und Bonzenpartei zeigt ihr wahres Gesicht. Sie ist der Hauptfeind schwerst arbeitender Vertragsbediensteter in harten Pflegeberufen und sonstiger Sozialberufe. Der einzelne SPÖ Funktionär muss als Feind angesehen werden. Diese arbeiten gegen das Soziale

bei uns in bagdad
20
4.11.2011, 16:44
zusätzlich

das ist zuwenig!
zur unkündbarkeit fordere ich zumindest 10%, jährlich 4 wochen mehr urlaub, auszahlugn der restkrankenstandstage und weihnachten bis ostern frei!!!
das wird man doch beim aktuellen zustand der österreichischen wirtschaftslage und seiner banken verlangen dürfen.
ist obe e wursch wieviels wird - wenn man um den euro dann nix mehr kaufen kann, oder?

David Stroganoff
00
8.11.2011, 11:41

Die Arbeit mancher könnte in der Restzeit auch erledigt werden. ;)

Tirol6020
01
4.11.2011, 22:11
Unkündbar? Ist die Minderheit der Menschen im öffentlichen Dienst.

Dass Richter und Behördenleiter nicht einfach geündigt werden können, schützt in erster Linie die Bürger vor politischer Einflussnahme auf die Entscheidungen.

Tirol6020
01
4.11.2011, 21:15
Vier Wochen mehr Urlaub sind 160 Stunden.

120 wären fair, damit käme etwa die Wochenarbeitszeit der Kollektivverträge der Privatangestellten heraus.
2,5 Stunden weniger als 40 macht im Jahr ca. 120 aus.
Nicht gewusst, dass im öffentlichen Dienst 40 Stunden gelten? Eben!
PS: Zugegeben, einige Bundesstellen lassen 30 min Mittagessen einrechnen, aber nicht Länder und Gemeinden!

MemoryDragon
00
4.11.2011, 13:59
Also ich wär

für folgenden Vorschlag 5% mehr gehalt für Beamte, und dann gleich 5% an Beamten abbauen.

redflatliner
01
4.11.2011, 12:46
Realeinkommen

http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin... t_2010.pdf

Seite 42... Tabelle ganz oben auf der Seite.
Das sind die Fakten.

Der Neugierige
00
4.11.2011, 19:22
Danke, sehr aufschlussreich!

Linienspektrum
00
4.11.2011, 18:24

Ich hoffe, dass dazu aber auch der Text der gesamten Seite 42 studiert wird. Der erläutert nämlich warum die Zahlen so sind wie sie sind. Insbesondere die beiden mittleren Absätze, die die Beamten betreffen.

From Andy with Love
00
5.11.2011, 20:26

ich entnehme den Absätzen, dass die im Vergleich zu Angestellten inkl. VB (also ASVG Versicherten) exorbitant gute Entwicklung durch Vorrückungen gem. Beamtendienstrecht zustande kommt.
Da die schlechtergestellten VBs nicht in der Kategorie "Beamte" enthalten sind, wird diese Entwicklung sichtbar und nicht verwässert.

Marlon62
01
4.11.2011, 11:51
Wenn der Dicke erst wiedergewählt ist,

schwenkt er auf die Fekter-Linie ein:
Die kleinen Beamten/VB bekommen die Inflation abgegolten. Die großen Parteifreunderlposten wurden eh schon vor ein paar Wochen ganz verhandlungslos ordentlich aufgefettet.

http://www.zpa.at
62
4.11.2011, 08:58
Die gewerkschaftliche Organisation des öffentlichen Sektors ist ein Strukturfehler unserer Demokratie !

derPolizist
01
6.11.2011, 19:59

genau, dass hätte ihre Partei gern, Staatsbedienstete als dessen Sklaven!

Tirol6020
03
4.11.2011, 13:17
Die gewerkschaftliche Organisation...

... von Menschen ist ein Grundrecht, egal in welchen Berufen. Das sollte sich herum gesprochen haben...

bei uns in bagdad
10
4.11.2011, 16:46
äpfel und birnen

gewerkscahftliche vertretung ist richtig und gut.
hirnrissige forderungen sind etwas anderes!

GhostInside
02
4.11.2011, 10:18
Neoliberaler Irrsinn

Arbeiten Sie beim Hayek Institut, oder wie kommen Sie zu so genialen, antidemokratischen Ansichten?

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