Festnahmen wegen angeblicher Kontakte zu kurdischen Rebellen

1. November 2011, 19:47
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Gericht in Istanbul ordnete 44 Festsetzungen an

Ankara - Wegen mutmaßlicher Verbindungen zu kurdischen Rebellen hat ein Gericht in Istanbul die Festnahme von 44 Menschen angeordnet. Unter den von der Polizei Festgesetzten seien auch ein Hochschullehrer sowie ein Verleger, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu. Die Justiz wirft den 44 Inhaftierten vor, Verbindungen zu einem "städtischen" Arm der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu haben. Nach Angaben des Senders NTV gehört der Dozent zudem der pro-kurdischen Partei des Friedens und der Demokratie an.

Im Zuge des Einsatzes gegen den Arm der PKK ließ die Justiz unterdessen laut Anadolu drei Verdächtige wieder frei. Die verbotene PKK wird von der Türkei und einem Großteil der internationalen Gemeinschaft als Terrororganisation eingestuft. (APA)

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