Klinische Studien

Versuchskaninchen Mensch

Sophie Niedenzu, 7. November 2011, 16:24
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    foto: apa/federico gambarini

    Das Risiko, dass Probanden bei der Testung eines neuen Arzneimittels auf sich nehmen, ist angeblich gering.

Bevor ein Medikament auf den Markt kommt, muss es viele Phasen souverän bestehen - Eine davon ist die Testung an gesunden Probanden

Der Monitor piepst, Sauerstoffsättigung und Herzaktivität werden angezeigt, der Körper ist verkabelt und mit dem EKG-Gerät verbunden. Ärzte schauen regelmäßig nach ihren Schützlingen. Verena kennt diese Situation nur zu gut. Sie nimmt seit vier Jahren als Probandin regelmäßig an klinischen Studien teil, lässt sich mehrmals im Jahr Blut abnehmen, gibt Harnproben ab, macht Schwangerschaftstests und füllt Fragebögen aus. Nicht nur Augen- und Impfstudien gehören zu ihrem Repertoire, sondern auch die Testung eines Arzneimittels, das bei Lymphkrebs eingesetzt wird. Bereits bei der niedrigsten Dosierung habe es gewirkt und Lymphozyten abgetötet. „Das klingt schlimmer als es ist, das Immunsystem wird dabei nicht beeinträchtigt", weiß die gelernte Krankenschwester. 

Bei einer anderen Studie wurde Verena zweimal ein Medikament, eine virusinaktivierte Alternative zu gefrorenem Frischplasma, gespritzt und sie musste jeweils den gesamten Vormittag auf der Probandenambulanz im Wiener AKH liegen. Nicht ohne Grund: Nebenwirkungen waren zu erwarten. Die Testpersonen wurden vor der Einwilligung zur Teilnahme darüber informiert. Bei Verena blieb die Behandlung nebenwirkungsfrei. Nicht so bei Elke, die ebenfalls als Krankenschwester arbeitet. „Es war sehr unangenehm, ich hatte ein flaues Gefühl im Magen, mir war übel und mein Blutdruck ist kurzfristig angestiegen", erzählt sie. Das sei aber „unproblematisch" gewesen, weil die Krankenschwestern und Ärzte sofort reagiert hätten. Angst, dass etwas schiefgeht, hat auch Verena nicht: „Der Notfallwagen steht vor den Betten immer bereit."

Infusionen für eine neue Tauchausrüstung

Hauptmotiv für Verena ihre freien Tage als Probandin im AKH zu verbringen, ist die finanzielle Entschädigung. Für die Frischplasma-Studie hat sie 850 Euro bekommen und damit eine Tauchausrüstung finanziert. „Das ist gut verdientes Geld", meint Verena. 

Davon ist Probandin Jelina nicht überzeugt. Sie hat bisher bei einer Grippeimpf-Studie teilgenommen: „Ich musste für die zwei Impfungen, die Voruntersuchung und die regelmäßigen Blutabnahmen sechsmal ins AKH fahren - und brauche jedes Mal eine Stunde dorthin." Für 300 Euro ein zu großer Aufwand, wie sie findet. Und auch Probandin Elke ist der Meinung, dass „manche Studien gemessen am Aufwand besser bezahlt werden könnten". Dennoch: Hauptmotiv sei das Geld und „der Dienst an den Menschheit hintergründig". 

Wie viel Geld die Testpersonen erhalten, wird von einer Ethikkommission genau geprüft. „Es gibt keine risikobezogene Aufwandsentschädigung, sondern sie richtet sich nach Liegedauer und Zeitraum der Untersuchung", erklärt Markus Müller, Leiter der klinischen Pharmakologie am Wiener AKH. Um zu vermeiden, dass Probanden an mehreren Studien gleichzeitig teilnehmen, führt die Abteilung eine eigene Datenbank - wird es dennoch versucht, werden die Probanden für alle Studien am AKH gesperrt.

Eines von zehn Arzneimitteln kommt auf den Markt 

Bis ein Arzneimittel an gesunden Testpersonen zum Einsatz kommt, hat es bereits einige Stationen durchlaufen. In der präklinischen Entwicklungsphase werden molekulare Wirkungsmechanismen  chemischer Substanzen im Labor untersucht und Zellkulturen angelegt. Dann erst werden die Inhaltsstoffe an Tieren getestet. Sind die Tierversuche erfolgreich, wird ein Antrag für eine menschliche Studie in der Ethikkommission eingebracht. Bei Bewilligung wird das Arzneimittel am Menschen untersucht.

Genau überprüft werden auch die Unternehmen, die solche Probandentests durchführen. Das Wiener Institut für klinische Pharmakologie erhält fast täglich Besuch von externen Prüfern, die die Datenqualität kontrollieren. Außerdem gibt es stichprobenartige Inspektionen der europäischen Zulassungsbehörde in London, der European Medicines Agency (EMA) oder auch der österreichischen Zulassungsstelle für Arzneimittel (AGES Pharmed), dem verlängerten Arm der EMA.

Die niedrigste Dosis, die ein Proband eingangs erhält, liegt bei einem Zehntel bis einem Hundertstel der Dosis, die beim sensitivsten Tier keine Nebenwirkungen hervorgerufen hat. Um Effekte sichtbar zu machen, wird die Dosis dann langsam erhöht. Zu diesem Zweck werden die Probanden stationär aufgenommen und intensiv überwacht. „In Phase I geht es darum, ob ein Arzneimittel sicher ist, also wirksam, ohne dass gravierende Nebenwirkungen erkennbar sind", sagt Müller. Viele Arzneimittel bestehen sie nicht: Nur eines von zehn schafft es bis in die Apotheke.

Geringes Risiko für Probanden

Das Risiko, das gesunde Probanden dabei auf sich nehmen, ist angeblich gering. „Die Arzneimittelindustrie ähnelt der Flugzeugindustrie - sie ist stark kontrolliert und trotz hohem Betrieb extrem sicher", berichtet Müller. Bei bisher etwa 150 000 Erstanwendungen an Probanden weltweit habe es nur einen Vorfall vor fünf Jahren in London gegeben. Sechs Probanden erhielten eine Substanz, die gegen rheumatische Arthritis, Leukämie und Multiple Sklerose helfen sollte und erlitten ein Multiples Organversagen und starke Hirnschwellungen - zwei Testpersonen schwebten mehrere Tage in Lebensgefahr, einem Versuchsteilnehmer wurden Finger und Zehen amputiert.

Dabei handelte es sich um monoklonale Antikörper. Eine Substanzklasse, mit der man laut Müller „noch keine Erfahrung gehabt habe". Bei dem Test, der vom deutschen Pharmakonzern TeGenero in Auftrag gegeben wurde, seien „viele Dinge" falsch gelaufen. „Allein, dass acht Probanden in einem Raum gleichzeitig therapiert wurden, ist angesichts eines möglichen Sicherheitsproblems Wahnsinn", meint Müller. Zwei holländische Ärzte hatten außerdem kritisiert, dass die Substanz ohne zusätzliche vorklinische Studien für den Test an gesunden Menschen nicht geeignet gewesen sei.

Die Gesetze haben sich seitdem verschärft, neue Richtlinien zur Risikominimierung wurden beschlossen. Zudem ist man bei der Dosierung der Antikörper wesentlich konservativer geworden, und beginnt mit der Testung einzelner Probanden. Bei monoklonalen Antikörpern werden aufgrund der genetischen Ähnlichkeit - anders als bei chemischen Arzneimitteln - Primatenversuche verlangt. TeGenero wurde übrigens Monate nach dem Vorfall verkauft - Kaufsumme und Erwerber unbekannt.

Grenzen setzen 

Für Verena hat das Probandendasein trotz des geringen Risikos seine Grenzen. „Ich schlucke keine Antibiotika oder nehme an Studien teil, die mehrere Tage dauern", erklärt sie. Tabu seien auch schmerzhafte Untersuchungen. Vor kurzem etwa wurden Probanden gesucht, denen ein arterieller Zugang gelegt wurde, um die Durchflussraten in der Hand zu messen. „Ich kenne das von der Arbeit und mir ist das zu schmerzhaft", erklärt die Krankenschwester.

Ein anderer Proband habe sie vor der Testung eines Grippemedikamentes gewarnt. Er erhielt ein Mittel, das die Grippesymptome erst auslöst, damit die Wirksamkeit des Grippemedikaments getestet werden konnte. Dabei bekam er einen sehr starken Migräneanfall - und nimmt seitdem nur an selektierten Studien teil. Auch Elke macht nicht bei allen Studien mit. „Untersuchungen, bei denen ich narkotisiert werde, sind nichts für mich, das birgt schon ein höheres Risiko", erklärt die Krankenschwester.

Übersteht ein Arzneimittel die Untersuchung an gesunden Probanden, wird die grobe Wirksamkeit des Medikaments an kranken Personen überprüft und so die benötigte Dosierung erforscht. Anschließend erhalten die Patienten nach dem Zufallsprinzip das neue Medikament, ein Scheinmedikament oder ein anderes Medikament. Eines von zwei Arzneimitteln wirkt in dieser Phase drei besser als ein Placebo oder ein fremdes Medikament und wird von der EMA freigegeben - kann aber auch wieder vom Markt genommen werden.

„Ist das Medikament in der Apotheke verfügbar, kann sich die Risiko-Nutzen-Bewertung durch den millionenfachen menschlichen Gebrauch immer noch ändern, seltene Nebenwirkungen können etwa erst jetzt sichtbar werden", meint Müller. Das Ziel sei, dass „das Lernen über ein Arzneimittel niemals aufhört." (derStandard.at, 07.11.2011)

Kommentar posten
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Aracni Santini
00
20.11.2011, 16:41

Die Nebenwirkung von den Antikörper Tests klingen so wie heuer diese Symptome von Patienten, die schwerst an EHEC erkrankten od. daran gestorben sind... da hatte doch jemand gratis diese Antikörper Medikamente angeboten... ich erinnere mich an die EHEC Komplikationen, Nierenversagen, Organversagen.. Gehirnschaden... - wirklich von EHEC/EAEC?

Der mit dem Wanz tolft
010
8.11.2011, 12:45
Außer natürlich Homöopathika.

Die werden wissenschaftlich praktisch nie getestet.
Warum auch? Die einen wissen, dass nichts drinnen ist, und die anderen weigern sich ohnehin wissenschaftliche Prinzipien, wie reproduzierbare Ergebnisse, Doppel-Blind-Studien etc, anzuerkennen.

Birgit 68
00
26.11.2011, 19:47

Doch, es ist etwas drinnen:
Zumindest Zuwendung und Zeit für die Selbstheilung sind drinnen. Das behaupten zumindest ihre Gegner, und das sind ganz wichtige Zutaten, die den meisten pharmazeutischen Arzneimitteln offensichtlich fehlen, denn sonst würde man die Globuli (Sie nennen sie Placebos) nicht brauchen!

trollvottel
31
8.11.2011, 16:08

Es gibt halt auch das andere Extrem: Meine Oma hatte in Kärnten einen Schwächeanfall, nichts Arges, ist aber zum Arzt.

Kam dann mit 14 (!) verschiedenen Tabletten Pulverln Tropfen nach Wien zurück, wirkte weggetreten und benommen und wurde noch am selben Tag von der Familie zum Hausarzt gebracht.

... der hatte dann einige sehr deutliche Kommentare zu Halsabschneidern, die mit unnötigen Verschreibungen reich werden, aber ihre Patienten umbringen; und strich alle bis auf zwei der Präparate. Oma lebt noch; wäre sie bei dem kärntner Kurpfuscher geblieben, wäre das wohl nicht mehr der Fall. Oder?

Bonair
12
9.11.2011, 18:20
Evtl. sollten Sie vielleicht erwähnen, wofür diese 14 Medikamente gedacht waren.

Gehe ich recht in der Annahme, das Ihre Großmutter vorher keine Medikamente eingenommen hat und sich unter den 14 verschriebenen einige gegen Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Typ 2-Diabetes befanden? Evtl. auch welche gegen Vorhofflimmern? Niedrig dosiertes Aspirin und ein Magenschutz?

Der Kommentar des Hausarztes ist übrigens sinnlos, für Verschreibungen kassiert man nicht wirklich was.

Fridolin0815
 
07
8.11.2011, 18:03
Soll das jetzt ein Argument für Homöopathie sein?

Zusammengefasst sagen Sie also: Lieber etwas nehmen, wo sowieso nix drin ist, als zuviel von etwas, wo etwas drinnen ist.

Ein armseeliges Argument für Homöopathie, oder?

Naja, immerhin haben sie probiert, das Argument etwas aufzubessern, indem Sie mit viel Emotionen Ihre Oma ins Argument eingebaut haben.

marty fink
01
8.11.2011, 13:58
Vergessen's bloß die Arzneimittelprüfung nach Hahnemann nicht!

;-)

Illicit Trafficking Database
00
8.11.2011, 15:44
Vergessen's bloß die Arzneimittelprüfung .....

http://diepresse.com/home/gesu... sterreich.
Sollen wir denen jetzt noch danken dafür?

marty fink
01
8.11.2011, 16:29
Was wollen's mir mit dem Nirvanalink jetzt sagen?

Dass sie wahrscheinlich den Unterschied zwischen Wissenschaft und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht kennen?
Dass unwirksame Glaubulis auch im Mix nichts anrichten können?

Illicit Trafficking Database
00
8.11.2011, 16:19
marty fink
00
8.11.2011, 20:48
Ich hab den Link schon erahnen können...

Und wiederhole meine Frage von oben!

Illicit Trafficking Database
00
8.11.2011, 21:35
marty fink
00
8.11.2011, 22:51
Wenn ihnen Linkpostings beim Begreifen meiner gestellten Fragen helfen, dann bitte...

Illicit Trafficking Database
00
9.11.2011, 15:35
Aso, sie stellten eine Frage?

Ich hab das nicht so verstanden. Sie wollten mir doch nur mitteilen, ich sei ein Glaubuli Vertreter.Und nein, der bin ich nicht.
Es kann aber auch nicht angehen, dass viele Menschen im Glauben an Medizin dafür sterben müssen.
Und das der Patient über die Wechselwirkung etwas wissen muß, das glauben auch sie nicht, oder?
Da hätte ich wieder eine einfache Frage: warum müssen überhaupt Menschen wegen so etwas sterben?

quando
02
9.11.2011, 16:30

Sie können auch gar nix schlucken. Sie sterben zwar früher, dafür ganzheitlich

Birgit 68
10
29.11.2011, 11:10

Nicht jeder Schmerz kommt von einem Tumor, und wenn doch, wird man mit Aspirin und Ibuprofen auch nicht davon geheilt!

Diskussion
24
8.11.2011, 11:29

Wenn die Pharmaindustrie nicht neue Medikamente entwickeln würde, wäre die Sterblichkeitsrate in Mitteleuropa wesentlich höher - es gäbe kein Insulin und andere Mittel gegen Diabetes, keine wirksamen Antibiotika, keine Medikamente gegen Herzerkrankungen (mit dem früher eingesetzten Fingerhutextrakt konnte man die Patienten sehr leicht umbringen), gegen Krebs, gegen AIDS usw.

Die Alternative zur Forschung der Pharmaindustrie wäre eine staatliche bzw. EU-weite Suche nach neuen Medikamenten- aber offenbar gibt es dafür kein Interesse und auch kein Geld. Das kommt nämlich von den Gewinnen der Pharmaindustrie, die auf diesem Gebiet teilweise investiert werden. Und vom Rest werden Tausende von Angestellten dieser Firmen bezahlt.

inge77
00
14.11.2011, 08:06

naja, das ist nicht die ganze wahrheit.
forschung wird extrem stark mit steuergeldern subventioniert, die pharmafirmen machen den gewinn.
außerdem werden laufend me-too präparate auf den markt geworfen (bevor das patent vom blockbuster ausläuft), unnötige tests am menschen gemacht, nur um des profits willen.
die gewinne der pharmaindustrie geht in die renditen.

Diskussion
13
8.11.2011, 11:32
Teil 2

Irgendwann muss dann eben der Schritt vom Tierversuch zur Testung an gesunden Menschen gewagt werden. Es wird ja niemand dazu gezwungen, an einer derartigen Studie mitzumachen.

astemp79
13
8.11.2011, 11:15
Kosten-Nutzen

Schon in Phase 1 fällt fast jedes dritte Medikament aus dem Raster, und schon diese erste Prüfung an gesunden Menschen kostet 50-100 Mio $. Phase 2 prüft an Patienten, und die schafft die Hälfte der Mittel nicht; Kosten: 150-200 Mio $. Phase 3 ist die aufwändigste, besteht aus vielen Studien mit Tausenden von Patienten, dementsprechend hoch sind die Kosten mit 350-450 Mio $, und nochmal ca. 30% der Mittel fällt raus. (Quelle: Neukirchen, Der Pharma-Report, S. 144ff)
Klar greift die Pharmabranche da gerne zu unsauberen Mitteln, verlagert Studien in die 3. Welt, wo man auch auf "geschönte" Ergebnisse nicht so leicht aufmerksam wird ...

hanslblasta
02
8.11.2011, 22:24
"Klar greift die Pharmabranche da gerne zu unsauberen Mitteln, verlagert Studien in die 3. Welt, wo man auch auf "geschönte" Ergebnisse nicht so leicht aufmerksam wird"

die Botschaft hör ich wohl, allein, mir fehlt der Beleg!

...

Bonair
22
8.11.2011, 14:28
Klar greift die Pharmabranche da gerne zu unsauberen Mitteln, verlagert Studien in die 3. Welt, wo man auch auf "geschönte" Ergebnisse nicht so leicht aufmerksam wird ...

Sie sind doch auch ziemlich beratungsresistent; man sollte annehmen Sie und Ihre ominösen Pharmamafiafirmen seien Brüder im Geiste.

Kleiner Tipp: Datenerfassung funktioniert in Studien in der Regel elektronisch und ist durch die Pharmafirma selbst nicht steuerbar. Daneben gibt es Zulassungsbehörden, die Einsicht in alle Daten verlangen und auch genau wissen, wie viele Daten von welcher Seite zu erwarten sind, also sind hier Manipulationen ebenso unmöglich - die Teilstatistiken würden Manipulationsversuche sofort verraten.

Aber wem erzähle ich das, Sie kapieren es eh nie ;)

F.S.K
00
8.11.2011, 22:55

wirklich so naiv?
heute wieder auf arte eine doku, über ein medikament das 30 jahre verkauft wurde, obwohle es nutzlos und tödlich war.

http://www.bbc.co.uk/news/worl... e-12155639

the regulatory authorities are so in thrall to drug-manufacturers like Servier, ...that they find it almost impossible to withdraw treatments from the market.

"We have flooded the market without [sic] about 800 products - probably twice that if you ask me - which have absolutely no usefulness at all for the consumer,"

marty fink
00
9.11.2011, 09:45
Hmm...

Durch welche Vorgehensweise wurden tödliche Nebeneffekte nachgewiesen?
-Durch Studien!

Durch welchen Hebel blieb das Medikament dennoch, und hier liegt die Betonung auf "DENNOCH" im Umlauf (in Frankreich)?
Durch politische Verbindungen...

Wie steht das jetzt im obengenannten Bezug zur Statistik?

Birgit 68
00
29.11.2011, 11:56

Der Bezug zur Statistik steht doch da: "...doku, über ein medikament das 30 jahre verkauft wurde, obwohle es nutzlos und tödlich war." und verkauft werden die Mittel schließlich nicht an die Studienteilnehmer.

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