Hunderte Tote bei Kämpfen mit Rebellen

1. November 2011, 00:07

Sudanesische Armee schlug Angriff in Unruheregion Süd-Kordofan zurück

Khartum - Bei einem Angriff von Rebellen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA-Nord) in der ölreichen sudanesischen Unruheregion Süd-Kordofan sind offenbar Hunderte Aufständische getötet worden. "Mehrere hundert" Rebellen seien ums Leben gekommen, als ihr Angriff auf die Stadt Teloudi von der sudanesischen Armee zurückgeschlagen worden sei, sagte der Gouverneur von Süd-Kordofan, Ahmed Haroun, am Montag.

Nach Angaben eines Armeesprechers griffen etwa 700 Aufständische unter dem Kommando von zwölf Offizieren die östlich der regionalen Hauptstadt Kadougli gelegene Stadt an. Demnach wurde die Attacke binnen einer Stunde abgewehrt. Süd-Kordofan ist seit Monaten Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen zwischen SPLA-Rebellen und den sudanesischen Streitkräften.

Die SPLA-Nord ist der militärische Arm der SPLM (Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung), welche die wichtigste Oppositionspartei im Sudan ist. Beide sind Ableger der SPLA, die während des 22-jährigen Bürgerkriegs für die Loslösung des Südsudan von Khartum kämpfte und seit dessen Unabhängigkeit am 9. Juli den Südsudan regiert. (APA)

Kommentar posten
10 Postings
der Rabe
05
1.11.2011, 13:42
Wer zündelt da?

Jetzt hat der Sudan in einer friedensnobelpreisverdächtigen Aktion die Trennung in zwei Staaten bravourös vollzogen.

Warum eskalieren jetzt Scharmützel?
Weder der Norden noch der Süden können dabei was gewinnen. wer dann?

karl radek1
00
8.11.2011, 15:04
wo Öl, dort imperialistische Begehrlichkeiten

Die afrikanischen Rohstoffe sind leichter zugänglich, weil die Staatsgebilde fragiler sind.
Man braucht nicht viel Geld und Waffen um eine Gruppe gegen eine Zentralmacht aufzuwiegeln.

Das scheue Reh
00
8.11.2011, 14:41

Die Grenze zwischen Nord und Süd ist nicht klar.

Weil es in dem Gebiet Öl gibt hat der Norden Soldaten hingeschickt. Die Bevölkerung dürfte aber eher schwarz und christlich sein und somit eher dem Süden verbunden sein.

Pierre d´Aubusson
00
2.11.2011, 03:40

Cascara? Wer regiert da?
Wir.

Den Sudan nur in zwei Theile zu zerschlagen kann höchstens zwei Streitparteien zufriedenstellen...

Der Waehlerwille
 
00
1.11.2011, 22:03
Es gibt im Sudan mehr als nur zwei Streitparteien.

Der Staat kann so wie er heute existiert eigentlich nicht auf Dauer bestehen.

The very Best of Comical
00
1.11.2011, 16:07

Der Waffenmarkt schläft nie.

carl guggelhupf
54
1.11.2011, 00:47
War ja klar

Nach Libyen ist jetzt Uganda, Somalia, Sudan und Algerien dran.

fritz hubermaier
00
14.11.2011, 12:55

ja genau, alles nur weltverschwörung. und so sehen sie dann aus, die weltverschwörer:

http://www.youtube.com/watch?v=t... re=related

Honzo1122
20
1.11.2011, 19:08

Wesley Clark hats schon vorher prophezeit.
Es gibt einen Masterplan zur Befriedung des Planeten.
Sudan hat den libyschen Rebellen Waffen geliefert.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.