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Wenig Bremskraft? Abgefahrene Bremsbeläge? Ein Reparatur-Workshop mit derStandard.at und der Cooperative Fahrrad - Teil zwei
Die Einstellung der Gänge ist für Laien eine komplexe Sache - Ein Reparatur-Workshop mit derStandard.at und der Cooperative Fahrrad - Teil fünf
Mantel rissig? Schlauch kaputt? Ein Reparatur-Workshop mit derStandard.at und der Cooperative Fahrrad - Folge eins
Unrund am Fahrrad? Und es liegt nicht an der Stimmung? Erste Hilfe bei einem Achter - Ein Reparatur-Workshop mit derStandard.at und der Cooperative Fahrrad - Teil vier
Ausgeleierte, quietschende Kette? Ein Reparatur-Workshop mit derStandard.at und der Cooperative Fahrrad - Teil drei
..aber warum unter Automobil??
Ich finde ja das Fahrrad nicht nur eine super Fahrmaschine, sondern ein pädagogisch super Teil!
Es können mechanische, elektrotechnische, handwerkliche Kenntnisse und und beim Unterwegssein einige öko-soziale Grundlagen bewußt gemacht und grundlegend erfühlt und erlernt werden ...
Wer noch keinen hat, für das Winterrad, sollte sich diesen so schnell als möglich zulegen.
Zwar muß das Rad umgespeicht werden (wer das kann) oder es kann auch komplett getauscht werden. Vom Gewicht ist der Nabendynamo kaum schwerer wie das einer normalen Vorderradnabe und das eines Dynamos inklusive dessen Halterung, aber ungleich ausfallsicherer. Er mag bei "Licht ausgeschaltet" etwas geringere Freilaufeigenschaften haben, die aber im Winter nicht zum Tragen kommen, weil man meist mit Licht unterwegs ist. Aber die Lichtanlage des Nabendynamos, und diese ist mit dem Nabendynamo hochzurüsten, eröffnet gegenüber dem klassischen Dynamo viele sicherheitstechnische Vorteile.
besser ist ein 26 Zoll Rad, etwas grobstolligere Reifen. Eine Dreigang- Nabe , Nabenschaltung ist sehr zu empfehlen, und zwar eine solche ohne Rücktritt (Torpedo Modell 55, ist praktisch unverwüstlich, gibt es immer wieder im Internet so um 15.- Euro) weil die Kette ruhig auch mal rostig sein kann. Bei einer gewählten Übersetzung vorne 44, hinten 19, und dann noch 3 Gänge ist im Winter innerstädtisch ohnehin alles beherrschbar; wer fährt im Winter schon schneller als 20 km/h.
Ich fahre durch Schneematsch, wenn darunter Eisplatten sind, mit bestenfalls 10 kmh. Da reicht auch ein einziger Gang.
Wenn es schön und trocken ist, wie jetzt, hole ich mein 3x9 Basso Coral raus, und fahre weiterhin meine 38 km/h Schnitt.
Der Standard-Beitrag ist nicht ausgerichtet auf Angeber wie uns beide, sondern für Durchschnitts-Nutzer, die besser auf ihr Hüftgelenk bei Wintereis aufpassen sollten; und da ist auch mal Absteigen und Schieben keine Schande, sondern Gebot der Vernunft.
2x9 ist sowieso ein Schmarrn. Da läuft die Kette sehr schräg, wenn man den Gangbereich ausnützt.
Meine Tourenräder, recht alt, habe ich von 2x5 auf 3x6 umgerüstet; das reicht bestens.
Die alten Räder haben hinten 125 mm Gabelweite, da geht der 6. Gang nur drauf, wenn man die Muttern der Kotblechschrauben an den Rsahmenaugen außen aufsetzt, oder statt Muttern ein Gewinde in die Rahmenöse schneidet.
Ein modernes 3er Kettenblatt mit Vierkantachse geht drauf, wenn man das alte Thompson Einschlaglager durch ein Vierkant-Einschlaglager ersetzt; das gibt es etwa um 20.- Euro; wenn der Rahmen beim Tretlager kein Gewinde hat.
Ja, eh interessant, aber der punkt war: mir komplett egal was da fuer eine schaltung drauf ist, aber gegen eine dreigang wirds sicher nicht getauscht und auch nicht gegen sonstige exoten, denn die vertragen sich schlecht mit den schaltbremshebel.
Wer reisst sich schon an haxen aus um ein funktionierendes system kranpfhaft yu veraendern..
Nachdem es an jedem Sperrmülltag fahrbereite Räder gibt, die einem der MA48-Türke gerne gegen 10.- Euro überläßt, kann sich wohl jeder ein Zweitrad für Fahrten im Winter leisten, das er entsprechend umbaut.
Ein Umbau des Renn-oder Tourenrades entfällt somit.
Das Schöne an einem System mit Dreigangnabe ist, daß man keine Bremsschalthebel braucht, weil man bei winterlichen Verhältnissen praktisch nie schaltet.
Ein weiterer Vorteil eines solchen Radres ist, daß man es beim Abstellen nicht mal absperren muß, weil nur "moderne" Räder geklaut werden.
sind hierzulande anscheinend unbekannt.
Was wurde aus den Rädern mit Kardanwelle, die der ÖAMTC vor etlichen Jahren anbot? Die hatten nach meiner Erinnerung 5-Gang Nabenschaltung und waren von der Seite her um einiges wartungsfreundlicher.
super tipps - ich möchte die reinigung der felgen ergänzen - je nach verschmutzungsgrad etwa zuerst mit spülmittel und wasser, danach jedenfalls mit spiritus - wenn der feine abrieb weg ist bremst man viel besser.
ich sprühe das wachs auf ein kleines fetzerl und behandle damit auch rahmen, und alle anderen teile - bei verschmutzung lässt es sich dann viel leichter, nur mit wasser reinigen.
auch gleich eine Radnummerntafelhalterung montieren lassen.
Weil nächstes Jahr, bei der Einführung der Radnummerntafeln könnte es dann zu Engpässen bei den Montageterminen kommen.
Also besser jetzt schon, sonst müssen sie dann das Rad ein paar Tage stehenlassen.
ab und zu (2-3x im Jahr) mit dem Rad, wenn es sehr dreckig ist, zur Tankstelle zu fahren und mit dem Hochdruckreiniger ordentlich abzusprühen? Das ist nämlich weit weniger aufwändig, als wenn man mit der Zahnbürste herumfummelt.
Ich habe eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht.
(klar, dass man nachher alles einölen/einfetten muss).
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