Battelfield 3: Electronic Arts ändert EULA nach Protesten

31. Oktober 2011, 11:08
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Datenkrake Origin sorgte für Verstimmung

Battlefield 3 sorgt seit einigen Tagen für negative Schlagzeilen und treibt Spieler auf die Barrikaden. Um die Battlefield 3 spielen zu können, muss nämlich erst Origin, die Online-Plattform von Electronic Arts (EA), installiert werden. Gamestar beschreibt die Software als „regelrechte Datenkrake, die den PC des Besitzers scannt und gesammelte Daten an das Unternehmen weiter gibt".

Überwachung der Kommunikation

Nun reagierte Electronic Arts auf die Proteste seiner Kunden. Einige heftig kritisierte Stellen aus der Origin-EULA, dem Endbenutzer-Lizenzvertrag, wurden gestrichen. So wurde der folgende Absatz entfernt, mit dem sich EA das Recht vorbehalten hatte, "die über die Anwendung stattfindende Kommunikation zu überwachen und jegliche Information zu veröffentlichen, die EA für nötig hält, um deine Einhaltung dieser Lizenz sicherzustellen" und "geltende Gesetze, Regelungen oder Bestimmungen rechtlicher Verfahren einzuhalten."

Sammlung

Allerdings will EA weiterhin nichtpersonenbezogene Informationen sammeln, die "technische und zugehörige Informationen" einschließen, "die Ihren Computer (einschließlich IP-Adresse) und Ihr Betriebssystem identifizieren, sowie Informationen über Ihre Nutzung der Anwendung (einschließlich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Software-Nutzung und Ihre Hardware-Peripherie" betreffen. Mit diesen Daten will EA seine Produkte und Dienste verbessern. (red)

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    foto: ea
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