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Singapur - Die Preisrichter des renommierten Man-Asian-Literaturpreises für das Jahr 2011 haben ihre Longlist von zwölf Werken asiatischer Autoren veröffentlicht. Unter den Nominierten sind Bestsellerautor Haruki Murakami aus Japan und der indische Schriftsteller Amitav Ghosh. Der 2007 ins Leben gerufene Preis ist mit umgerechnet 21.000 Euro dotiert und wird an den Autor eines im vergangenen Jahr auf Englisch geschriebenen oder ins Englische übersetzten Romans aus Asien vergeben.
Murakami wurde für sein langerwartetes Werk "1Q84" nominiert, hieß es in einer in Singapur veröffentlichten Mitteilung. Ghosh schaffte es mit dem zweiten Band seiner Trilogie über die Opiumkriege, "River of Smoke", auf die Longlist. Insgesamt wurden zwölf Romane aus Japan, dem Iran, Indien, China, Pakistan, Südkorea und Bangladesch ausgewählt. Neben Murakami und Ghosh gehören die Autoren Anuradha Roy (Indien), Banana Yoshimoto (Japan), Yan Lianke (China), Jamil Ahmad (Pakistan) und Mahmoud Dowlatabadi (Iran) dazu.
Die Shortlist von fünf bis sechs Titeln soll am 10. Jänner 2012 veröffentlicht werden. Der Gewinner steht dann am 15. März fest. Im Vorjahr wurde der Literaturpreis an den chinesischen Autor Bi Feiyu für seinen Roman "Three Sisters" vergeben. Der Sponsor des Man-Asian-Literaturpreises, die Londoner Investmentfirma Man Group, vergibt auch den prestigeträchtigen Man Booker Literaturpreis und den Man Booker International Prize. (APA)
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