Ministerpräsidentin Radicova kündigt Parteiaustritt an

29. Oktober 2011, 19:27
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    foto: epa/warnand

    Nach dem Rücktritt folgt nun auch der Parteiaustritt.

Konsequenz aus Scheitern der Vier-Parteien-Koalition

Bratislava - Die scheidende slowakische Ministerpräsidentin Iveta Radicova hat ihren Austritt aus der Regierungspartei Slowakische Demokratische und Christliche Union (SDKU) angekündigt. Das berichteten slowakische Medien nach einer Sitzung des Zentralgremiums der Partei in Zvolen. Sie werde das Team der Partei nicht mehr auf seinem weiteren Weg begleiten, sagte Radicova am Samstag am Rande der Sitzung.

Die 54 Jahre alte Soziologie-Professorin zieht damit die Konsequenzen aus dem Scheitern ihrer Vier-Parteien-Koalition. Die Ministerpräsidentin hatte eine erste Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm mit der Vertrauensfrage verknüpft und verloren. Die EFSF-Erweiterung passierte das Parlament dann in einem zweiten Votum.

Bis zu vorgezogenen Neuwahlen im kommenden März soll Radicova die Regierungsgeschäfte weiter kommissarisch führen. Ihr angekündigter Parteiaustritt werde darauf zunächst keine Auswirkungen haben, erklärte ein Präsidentensprecher in Bratislava.

Radicova bekräftige unterdessen, dass sie bei den Neuwahlen nicht antreten werde. "Ich denke, dass ich kein Recht mehr habe, bei den anstehenden Wahlen um das Vertrauen der Bürger zu werben", meinte sie. (APA)

memo99
01
5.11.2011, 21:01
Eine Hoffnungsträgerin

für unsere REgion in der EU oder in ihrem Land. Egal. ABer solche Politikerinnen brauchen wir. Schade, daß sie aufhört. Aber vielleicht kommt sie ja später wieder.

Petr Novotny
11
4.11.2011, 10:12
SLOWAKEN - aufgepasst !!

Slowaken!!
Es kann nicht sein, dass der Letzte das Vorgehen aller anderen bremst !!
Slowaken !!! Wie kann man denn nur so ung'schickt sein und die Autobahn nach Kosice über die EU stellen???
Und jetzt habt’s den Schwarzen Peter ihr, a kaputte Regierung, koa Autobahn und zahlen müast’s trotzdem! Hehehe!
Ruft’s halt nächstes Mal vor so wichtige EU-Entscheidungen in Berlin an und präsentiert’s dann gleich das gewünschte einstimmige Ergebnis!
Dafür gibt’s dann die Autobahn von de Piefkes umasunst und mit der Maut von de ukrainischn Schweinetransporte macht’s mehra G’schäft ois eich des bleede Griechenland kost’.
Ansonsten derft’s gern souverän sein. Mia mochn’s scho immer so und foahrn wunderbar damit.
Lernen’s Demokratie!
Pozdrav!

Felix Meritis
00
28.11.2011, 07:13

De schwarze Petr heißt nicht zufällig Novotny?

CTRL+ALT+DEL
12
30.10.2011, 20:06
Auf nach Brüssel!

Würde mich nicht überraschen, wenn die Gute jetzt "zufällig" für einen Posten in Brüssel vorgeschlagen wird.

Def_izit
00
1.11.2011, 11:28
ohne büchl - gehns des geht ned

Nelson25
00
1.11.2011, 08:38
Wa ssoll diese blöde Meldung, die ist ja keine österreichische Politsesselkleberin!

mayflower2
01
30.10.2011, 09:54

Wer hätte das gedacht.
Es gibt auch Ausnahmen unter Politikern.

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