Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Die Initiative Europäischer Muslime für Sozialen Zusammenhalt fordert Richtlinien gegen Islamophobie im öffentlichen Diskurs. Die Redefreiheit in Europa bringe Verantwortung mit sich, was von politischen Führern und Journalisten oft vergessen werde, sagte Generalsekretär Bashy Quraishy bei einem Kongress der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Freitag in Wien.
Islamophobie habe sich im öffentlichen Diskurs der westlichen Gesellschaft etabliert, beklagten Teilnehmer des Kongresses gegen Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Muslimen. "Wir sind von Vorurteilen zu einem institutionellen Rassismus gelangt, in dem jedes sichtbare Zeichen islamischen Glaubens als Bedrohung empfunden wird", sagte Emine Bozkurt, sozialistische Abgeordnete im Europäischen Parlament.
Muslime wollen keine Sonderbehandlung, sondern denselben Schutz, den es gegen Homophobie und Antisemitismus längst gebe, so Quraishy.
Kritik am Kongress kam von der islamkritischen Bürgervereinigung Pax Europa. Es gebe keinen Grund für eine Sonderbehandlung von Muslimen, da diese sowieso dieselben Rechte hätten wie alle anderen, sagte Delegationsleiterin Elisabeth Sabaditsch-Wolff.
Früher in diesem Jahr hat sich die OSZE auf zwei Kongressen bereits mit Antisemitismus und mit Verbrechen gegenüber Christen auseinandergesetzt. (jaae, DER STANDARD, Printausgabe, 29.10.2011)
Viele Jahre nach den Kriegen in Südosteuropa leiden Hunderttausende an den Folgen des Erlebten. Die Bilder von Gewalt, Flucht und Tod wiederholen sich, professionelle Hilfe gibt es nur beschränkt
"Demokratie hat gesiegt" - Regierungschef verurteilt "Verräter" und ihre "ausländischen Komplizen"
Tschechische Koalition will weiterregieren - Top-09-Mann wird Prager Stadtchef
98-Jähriger Csatary soll an Deportation tausender Juden mitgewirkt haben
Menschen fordern Rücktritt von Ministerpräsident Orescharski - Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Ultranationalisten
Der sozialdemokratische Kanzlerkandidat ist sprachlos und kann die Frage, warum er sich den Wahlkampf antut, nicht beantworten
Droht in Großbritannien eine Spirale von Gewalt zwischen Islamisten und Rechtspopulisten? Die Londoner Polizei kündigt verstärkte Präsenz an. Das Attentat von Woolwich gilt als Auslöser der Hass-Aktionen
Griechischer Sender ERT darf nach Gerichtsbeschluss weitersenden - Weitere Gespräche vereinbart
In Göttweig trafen am Wochenende die Premiers Serbiens und des Kosovo aufeinander. Gemeinsam mit Österreich machte man Druck auf Brüssel, doch endlich ein Datum für Beitrittsverhandlungen und Annäherungsabkommen an die EU herauszurücken.
Arbeitsgruppe will Anzeige erstatten - Brief an NATO-Chef geplant
Kremlkandidat Sobjanin Favorit bei Bürgermeisterwahlen, Prochorow gibt auf
Wegen Verjährung werden die meisten Angeklagten keine Strafe absitzen müsse
Gesetzestexte sollen "nicht nur Moden und Ideen des Augenblicks" widerspiegeln
Parlament beauftragte Regierung mit Ausarbeitung des Gesetzes - Breite Mehrheit erwartet
Neues Millionenkonto aufgetaucht - Ermittlungen gegen Ex-Schatzmeister der Regierungspartei
Geständiger Angeklagter fordert "Waffengleichheit"
SDP verliert zwar in Zagreb - Andere große Städte gehen aber an die Sozialdemokraten
Luc Frieden hatte angeblich Ermittlungen zu Bombenanschlägen stoppen wollen
Sloweniens neue Regierungschefin Alenka Bratušek will ausgabenseitig sparen und das Vertrauen in den Staat stärken
56-Jähriger mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht, Motiv unklar
Proteste auch in Tuzla und Bihac wegen fehlender Regelung zu Personenregisternummern
Zustimmung bei knapp 80 Prozent
Richter: Verhandlung ohne kranke Oppositionsführerin "unmöglich"
Parlamentsausschuss nahm entsprechenden Passus an
wer spricht von Fördern? - es geht doch nur um Toleranz
Was verstehen Sie unter "islamisiert werden"? Fühlen Sie sich etwa islamisiert? Wie geht es Ihnen dabei, welche Symptome haben Sie?
Sie meinen tatsächlich, dass die Kirche in den letzten Jahrhunderten keinerlei Probleme gemacht hat?
Die vielen Menschen die den Islam begrüßen und die Kirche verurteilen sind Erfindungen von Postern wie Ihnen - mir ist noch keiner über den Weg gelaufen. Könnten Sie so freundlich sein und mir einen vorstellen?
das sind dieselben Leute, ein erheblicher Prozentsatz der Bevölkerung unter Anführung durch die Journalisten, die besonders angesichts des Islams reflexartig seitdem dauernd auf die Kirche hinhacken, indem sie behaupten, das wäre dieselbe Religion. In den vorigen Jahrhunderten kann ja die Kirche Probleme gemacht haben, aber was es die heutigen Menschen so stört, die diese Probleme nicht haben. Wenn sie dasselbe beim Islam kritisieren würden, würden sie nicht fertig werden mit dem schimpfen. Aber es geht ihnen nicht um die Menschenrechte, sondern sie wollen sich an ihrem eigenen Land rächen, weil sie irgend etwas nicht bekommen haben.
1) wer spricht von Fördern - Namen bitte!
2) was verstehen Sie unter "islamisiert werden"
3) Welche Journalisten, die das früher nicht getan haben, hacken in den letzten 10 Jahren dauernd auf der Kirche herum - Namen bitte!
1) fördern tun alle den Islam mit Ausnahme von vielleicht ein paar Rechten, die machen aber ihren Anti-Islam so, dass sie nur ja keinen Erfolg damit haben.
2) "islamisiert werden" heißt, dass immer mehr den Islam annehmen, indem man ihnen den aufschwatzt und aufoktroyiert oder sie selbst in Naivität hinein verfallen, bis eines Tages der Islam die Macht übernimmt.
3) Alle Journalisten haben als Anführer ihrer Leser immer zerstörerisch auf der Kirche herum gehackt (ich kenne keinen, der für die Kirche war), wenn sie sich auch in letzter Zeit etwas gemäßigt haben, was aber keine Garantie ist, dass sie nicht jederzeit wieder damit anfangen, weil sie das Land auf jeden Fall dem Islam ausliefern wollen.
1) die Rechten, die gegen den Islam kämpfen, fördern am meisten seine Ausbreitung und die Ausbildung von radikalen Auslegungen
3) erst behaupten Sie, dass die Journalisten erst in letzter Zeit "angesicht des Islams" auf der Kirche herumhacken
jetzt behaupten Sie das Gegenteil, nämlich dass sie sich in letzter Zeit mäßigen.
Und Sie schaffen es noch immer nicht einen einzigen Namen zu nennen. Kann doch nicht so schwer sein, wenn das alle machen!
ich brauch mich hier nicht rechtfertigen, das ganze Land ist antikirchlich und sehnt den Islam herbei, das ist eine totale Übermacht von Millionen. Nur ein paar Rechte sind dagegen und die sind von allen disqualifiziert. Und einen Namen werde ich Ihnen erst nennen, wenn ich einen Journalisten finde, der pro-kirchlich ist. Sogar der Chef-Parade-Theologe Paul Zulehner ist kirchenfeindlich, sodaß ich ihm einmal geschrieben habe, wann er aus der Kirche austritt.
Elisabeth Sabaditsch-Wolff, die in einem Seminar des Freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI) islamkritische Aussagen getätigt und sich abfällig über den Propheten Mohammed geäußert hatte, ist im Wiener Straflandesgericht wegen Herabwürdigung religiöser Lehren schuldig gesprochen worden. Richterin Bettina Neubauer verhängte über die Frau eine unbedingte Geldstrafe von 480 Euro.
Vom Vorwurf der Verhetzung wurde die Vortragende freigesprochen.
Herabwürdigung religiöser Lehren ist völlig in Ordnung!
Ein Staat der so etwas bestraft, ist armselig. Das Gesetz wäre ja sogar als totes Recht noch peinlich, als vollzogenes ist es einzig ein Armutszeugnis des Landes und sicherlich kein Makel der dem/der bestraften anhängt.
Haben Sie irgend ein Argument warum "Herabwürdigung religiöser Lehren" bestraft werden muss?
Ist es zu bestrafen wenn man sich beispielsweise über Xenu, diverse jungfräuliche Geburten und ähnliches lustig macht, oder es gar Produkt eines verwirrten Geistes oder offenkundlich pervertierten Dogmatik nennt?
http://de.wikipedia.org/wiki/Xenu
wenn's nur das gewesen wäre. die anzeige erging u.a. wegen dieses wortlautes: "Der Islam ist feindselig. Der Koran ist böse. Muslime hassen uns und befinden sich im Dauerkrieg mit uns. Und sie töten und vergewaltigen Kinder wegen ihrer Religion"
(siehe http://derstandard.at/125674563... Seminaren)
und ebendiese vorsitzende der bürgervereinigung wurde rechtskräftig verurteilt, weil sie in einem seminar meinte, muslime würden uns hassen und wegen ihrer religion kinder töten und vergewaltigen.
dass so jemandem richtlinien gegen islamophobe propaganda nicht schmecken, ist natürlich klar.
....Islamophobie habe sich im öffentlichen Diskurs der westlichen Gesellschaft etabliert, beklagten Teilnehmer des Kongresses gegen Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Muslimen....
Diskriminierung und Intoleranz sind eine Reaktion auf internationalen Terror und auf die Mißachtung der Menschenrechte, wie sie in der UN Charta festgeschrieben sind, und wie sie von den Muslims nicht anerkannt werden. Auch darauf, daß zu keinem Zeitpunkt sich ein Sprecher für alle gefunden hat, der den Terror klar verurteilt hat.
Klar machen sich das populistische Politiker zunutze und multiplizieren Hass schürend die Ressentiments in der Bevölkerung.
solche reaktionen sind aber auch nur möglich, wenn die menschen religion an sich nicht von staaten oder terroristischen gruppen, die sich dieser bemächtigen, nicht unterscheiden können.
aber gut, viele, denen es so geht, halten ja einen ausgemachten hassprediger auch für einen vertreter religiöser grundwerte, nur weil er bei wahlkampfveranstaltungen ein kreuz hochhält oder ein serbisch-orthodoxes gebetsband trägt.
Deshalb bin ich- so wie sie wahrscheinlich auch- für eine strikte trennung von religion und staat, für gesetzlich verankerten laizismus.
dagegen arbeiten aber solche kongresse wie der hier beschriebene. alle kongresse wie auch papstbesuche desgleichen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.