Europäische Muslime fordern Richtlinien gegen Islamophobie

Redefreiheit in Europa bringe Verantwortung mit sich

Wien - Die Initiative Europäischer Muslime für Sozialen Zusammenhalt fordert Richtlinien gegen Islamophobie im öffentlichen Diskurs. Die Redefreiheit in Europa bringe Verantwortung mit sich, was von politischen Führern und Journalisten oft vergessen werde, sagte Generalsekretär Bashy Quraishy bei einem Kongress der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Freitag in Wien.

Islamophobie habe sich im öffentlichen Diskurs der westlichen Gesellschaft etabliert, beklagten Teilnehmer des Kongresses gegen Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Muslimen. "Wir sind von Vorurteilen zu einem institutionellen Rassismus gelangt, in dem jedes sichtbare Zeichen islamischen Glaubens als Bedrohung empfunden wird", sagte Emine Bozkurt, sozialistische Abgeordnete im Europäischen Parlament.

Muslime wollen keine Sonderbehandlung, sondern denselben Schutz, den es gegen Homophobie und Antisemitismus längst gebe, so Quraishy.

Kritik am Kongress kam von der islamkritischen Bürgervereinigung Pax Europa. Es gebe keinen Grund für eine Sonderbehandlung von Muslimen, da diese sowieso dieselben Rechte hätten wie alle anderen, sagte Delegationsleiterin Elisabeth Sabaditsch-Wolff.

Früher in diesem Jahr hat sich die OSZE auf zwei Kongressen bereits mit Antisemitismus und mit Verbrechen gegenüber Christen auseinandergesetzt. (jaae, DER STANDARD, Printausgabe, 29.10.2011)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 347
1 2 3 4 5 6 7 8
Ich bin ganz eindeutig Terrorphob.

Soll ich mich behandeln lassen ?

Bin ich hier im Krone- Forum gelandet? =)

nein, ganz normaler alltag im land "erstes opfer adolfs"

ja, wir sollten uns über unseren umgang mit der meinungsfreiheit in verbindung mit dem islam dringend gedanken machen.

mfg
Charlie Hebdo

stimmt, aber wir sollten

uns auch über rechte hetze dringend gedanken machen.

mfg
die toten von Utøya

Ja wir sollten bei Religion und Natinalismus die gleichen Maßstäbe ansetzen.
Wenn man die Mitglieder einer anderen Gruppe als Dumm oder Tötenswert (siehe heilige Bücher) definiert ist das keine harmlose Sache.

Oder die "Dönermorde"

vas te faire ...

bon

restons courtois... mais quand on plus d arguments on sort les insultes. elle est comme ca l extreme droite...

schon erstaunlich

wie viele hier auf den islam schimpfen, obwohl sicher hier in Österreich noch keiner vom Islam in seinen persönlichen Freiheiten eingeschränkt wurde. aber der österreich an sich hat halt gerne feindbilder, und kann sich bekanntlich sehr gut in so etwas hineinsteigern. sicher können wir manche ausprägungen einer strengen auslgegung des korans in europa nicht akzeptieren. aber populismus und hetze ist fehl am platz. und außerdem akzeptieren wir auch einen katholischen, fundamentalistische staat in europa, der alle humanistischen werte mit den füßen tritt...

"schon erstaunlich

wie viele hier auf den islam schimpfen, obwohl sicher hier in Österreich noch keiner vom Islam in seinen persönlichen Freiheiten eingeschränkt wurde."

wieviele hier wohl schon in einem KZ waren ... ?

sie verstehen es einfach nicht, oder?

lernen sie lesen. ich habe klar geschrieben, daß wir manche asupägungen des islams nicht akzeptieren können, aber im Gegensatz zu dem was die rechte Hertze propagiert, ist Europa noch nicht unterwandert.

und danke für die verharmlosung des naziregimes.

ich WERDE aber von dem einfluss der islamischen kultur in meinen freiheiten beschnitten. und zwar ganz gewaltig ! so kann ich zB nachts nicht in der RER ohne begleitung oder eben nur mit dem taxi nach hause fahren.

klassischer

fall von ich verwechsle soziale probleme und islamische kultur... habe auch in paris gelebt und nie probleme gehabt (gut ich bin keine frau).

nein das stimmt nicht. jedenfalls nicht ganz. es stimmt zwar, dass mopslems ganz besonders dazu neigen sozialfÄlle zu sein, aber es gibt jede menge nicht muslimischer sozialfälle die trotzdem ein gewisses mass an manieren haben.

dieser mangel an manieren ist ein kulturelles problem, das ist ganz einfach so. nehmen sie als gegenproble zB die chinesen. da sind zwar genauso gauner dabei, aber sie fallen nicht unangenehm auf. und das ist der springende punkt: moslems fallen weltweit unangenehm auf. den grund dafür vermute ich in ihrer herrschaftlich angelegten religion/kultur. ich schlage ihnen einen kleinen test vor: versuchen sie einen moslem in ihrem bekanntenkreis dazu zu bringen einen fehler zuzugeben. wetten, dass sie das in 4 von 5 fällen nicht schaffen ?

falls sie meinen früheren ausbruch jetzt ins feld führen wollen: ich bin rein technisch selbst muslimisch (vater geborener moslem) :p

Ihren Aussagen lesend...

...könnte man resümieren, dass Sie noch nicht ganz abgewogen haben, was für Sie (Ihrer Meinung nach) das größere Übel zu sein scheint... entweder (wie Sie sagen) "rein technisch muslimisch zu sein" (cit. Vater geborener Moslem) oder sich eine Gesinnung voller Vorurteile (nach dem Muster copy/paste) angeeignet zu haben...
PS Geehrte, Menschen sind und bleiben Menschen..

ein billiges ausweichmanöver. aber sprechen wir von ihnen; was macht es ihnen so schwer den islam und die islamische kultur zu kritisieren ? kopf voller vorurteile über die edlen wilden ?

"Islamophobie" ist das falsche Wort,

richtig wäre: "berechtigte Angst vor Islam"

Ich finde es bedenklich und bedrohlich

wenn viele Muslim behaupten (und überdies der felsenfesten Überzeugung sind, es wäre die alleinige und absolute Wahrheit) der Koran wäre das authentische "Wort Gottes" und alle dortigen Vorschriften müssen bedingungslos und wortwörtlich befolgt werden und es dürfe niemand so lange Ruhe geben, bis die ganze Menschheit dieser "Überzeugung" anhängt.
Die Kritik an einer solchen Einstellung ist mehr als berechtigt, darum wird diese ja auch so vehement zurückgewiesen und die Kritiker als "Islamophobe und Rasissten" diffamiert

"Redefreiheit in Europa bringe Verantwortung mit sich"

ist wohl ironisch gemeint...

der polizeieinsatz im 15. mit türkisch-kurdischer beteiligung ist scheints mitsamt den ohnehin spärlichen postings abhanden gekommen...

hier wird also garantiert verantwortungsbewusst mit der redefreiheit umgegangen ;-)

für meinen geschmack schon ein bissi zu verantwortungsbewusst, wenn ganze teile der realität nicht mehr abgebildet werden, weil man die reaktionen nicht kontrollieren kann.

wenn türken und kurden in wien raufen, dann ist im standard garnix darüber zu finden...

und postings werden zuhauf gelöscht.

ich hätte gerne, dass änderungen kenntlich gemacht werden und weggelassene postings zumindest mit pseudonym und "beitrag gelöscht" erscheinen,

natürlich nur wenn es ihr verantwortungsbewusstsein..

Gibt es in Arabischen Ländern eigentlich

Richtlinien gegen Christophonie und Semitophobie?

unglaublich

welcher ultra islamische staat investiert an meisten in europa? saudi arabien. die bauen moschen, kulturvereine und verbreiten ihren christenhass, hass auf andersdenkende (liberale muslime) in europa (der welt) mit erlaubnis der europäischen regierungen. und die gleichen regierungen warnen dann die menschen in europa vor diesen islamisten. diese islamisten lagern ihr geld in den usa und europa, da hat man nichts dagegen, so etwas von unmoralisch ist das.

Posting 1 bis 25 von 347
1 2 3 4 5 6 7 8

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.