Uni-Beauftragter

Van der Bellen für Studiengebühren

28. Oktober 2011, 18:28
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    foto: standard/urban

    Van der Bellen darf man mit Zigarette fotografieren: "Weiß eh jeder, dass ich rauche."

Ex-Grünen Chef gegen Parteilinie – Mehr Geld für Unis als Bedingung

Wien - Wenn die Regierung mehr Geld für die Universitäten ausgibt, dann hält der Wiener Uni-Beauftragte und grüne Nationalrat Alexander Van der Bellen die Einführung von Studiengebühren für sinnvoll. Diese seien zwar "in finanzieller Hinsicht relativ uninteressant", man könne damit aber das Stipendiensystem ausbauen und die Studierenden mitbestimmen lassen, was mit dem Geld passiert. In dieser Frage habe er  "immer ein bissl einen Clinch mit meiner eigenen Partei", sagt der frühere grüne Bundessprecher im Standard-Interview.

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Standard: Sie kannten die Wiener Universitätslandschaft als Professor ganz gut. Was hat Sie dennoch in Ihrem ersten Jahr als Uni-Beauftragter überrascht?

Van der Bellen: Mich hat positiv überrascht, dass weite Teile der Wiener Szene international absolut konkurrenzfähig sind, schwerpunktmäßig im Bereich der Naturwissenschaften. Ansonsten lerne ich, dass es jede Menge notwendiger Bedingungen zur Weiterentwicklung der Forschung gibt. Geld ist eine Conditio sine qua non, aber es genügt nicht allein. Es braucht auch die Abschaffung des germanischen Lehrlings-Meister-Systems. Ich selbst war wissenschaftliche Hilfskraft, Assistent, Oberassistent, Dozent, außerordentlicher Professor, ordentlicher Professor - das ist aberwitzig.

Standard: Wird Wien als Forschungs- und Universitätsstadt wahrgenommen?

Van der Bellen: Das gehört deutlich verbessert. In Wien finden rund 50 Prozent sämtlicher Forschungsleistungen Österreichs statt. Aber wenn Sie einen Besucher fragen, was assoziieren Sie mit Wien, sind es Musik und die Habsburger. Wir bemühen uns, dieses Bild zu verändern. Ein kleines Beispiel, da haben manche Leute amüsiert gelacht - aber man muss sich einmal die Benennung der U-Bahn- und Straßenbahnstationen anschauen. Wird da auf Wissenschaft und Forschung hingewiesen? Wir haben auch einen Stadtplan in Auftrag gegeben, auf dem alle Standorte von Unis und Fachhochschulen eingezeichnet sind.

Standard: Als Sie eingesetzt wurden, gab es Aufregung über die 210.000 Euro, mit denen Ihre Aufgabe dotiert wurde. Bleibt es dabei?

Van der Bellen: Ich habe es beantragt, der Gemeinderat wird es hoffentlich beschließen. Man kommt für einen Grundbetrieb aus. Die Stadt fördert Wissenschaft und Forschung jährlich mit Millionen. Natürlich wünscht man sich, dass sie noch mehr macht. Andererseits weiß ich, dass die Stadt in der jetzigen Budgetsituation genau so am Zahnfleisch geht wie der Bund.

Standard: Wo fehlt Ihnen das Engagement vom Bund?

Van der Bellen: Die Europäische Kommission - ich kann das nur bis zum Erbrechen wiederholen - hat vorgeschlagen, bis 2020 zwei Prozent des BIP für den tertiären Sektor auszugeben. Wir halten jetzt bei 1,3 Prozent. 0,7 Prozent des BIP sind zwei Milliarden Euro. Jährlich. Wissenschaftsminister Töchterle, der mein Mitgefühl hat, druckt ja nicht das Geld, er muss es von der Finanzministerin bekommen. Es gibt einstimmige Beschlüsse des Parlaments zu diesen zwei Prozent. Da fühle ich mich verarscht. Wir beschließen da irgendwas, und dann kümmert sich kein Schwein drum?

Standard: Sollen die Studiengebühren wieder eingeführt werden?

Van der Bellen: Ich finde, politisch und sachlich gesehen, müssen sich alle bewegen, um aus der jetzigen Pattsituation herauszukommen. Notwendige Voraussetzung ist, dass der Bund sein Engagement glaubhaft erhöht. Dann können wir auch über Studiengebühren reden. In finanzieller Hinsicht sind sie relativ uninteressant, in anderer Hinsicht vielleicht schon.

Standard: In welcher?

Van der Bellen: Man könnte das Stipendiensystem ausbauen und überdies spezifische Fonds an den Universitäten einrichten, wo die Studierenden mitbestimmen, was mit dem Geld gemacht wird.

Standard: Studiengebühren wären für Sie also denkbar, wenn die Regierung die Unis besser dotiert?

Van der Bellen: Genau dann und nur dann.

Standard: Kurz vor der Nationalratswahl 2008 haben die Grünen der Abschaffung der Studiengebühren zugestimmt, der Verfassungsgerichtshof hat das Gesetz wieder gekippt. War es ein Fehler, damals mitzustimmen?

Van der Bellen: Es war jedenfalls eine Situation, die ich niemandem wünsche. Die SPÖ preschte damit vor, die Freiheitlichen stimmten zu - und wir hätten als Neinsager übrig bleiben sollen? Zwei Wochen vor der Wahl? Das ging nicht anders. Ich hatte in der Beziehung immer ein bissl einen Clinch mit meiner eigenen Partei.

Standard: Seit ungefähr einem Jahr gibt es Rot-Grün in Wien. Wo würden Sie sich mehr grüne Handschrift wünschen?

Van der Bellen: Die Mary (Vassilakou, Anm.) macht ihre Sache gut, aus Details halte ich mich raus.

Standard: Aber was hat sich Ihrer Wahrnehmung nach verändert?

Van der Bellen: Nun, jedenfalls hat auch der grün-fernste SPÖ-Politiker inzwischen erkannt, dass Rot-Grün eine richtige Entscheidung war. Wenn das als selbstverständliche Regierungsoption angesehen wird, wenn sich's ausgeht, dann ist das schon ein Fortschritt. 13 Jahre nach Deutschland.

Standard: Was haben Sie im vergangenen Jahr über die Wiener SPÖ gelernt?

Van der Bellen: Wir hoffen alle, dass es Bürgermeister Häupl gut geht, und dass er noch recht viele Amtszeiten anhängt. Ich weiß nicht, wie es sonst laufen würde. Michael Häupl ist ein Intellektueller, das soll man nicht unterschätzen. Ein Intellektueller, der nicht ohne Erfolg versucht, volkstümlich zu sein. Aber er ist einer der Letzten, die das können.

Standard: Trotz fast 12.000 Vorzugsstimmen sind Sie nach der Wien-Wahl nicht in den Gemeinderat gegangen. Finden Sie das rückblickend betrachtet schade?

Van der Bellen: Sicher hat man solche Anwandlungen. Aber sie sind müßig. Ich habe mich so entschieden, und meine Arbeit ist sinnvoll und interessant. (Andrea Heigl, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.10.2011)

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Posting 1 bis 25 von 1154
Hillsmith
00
1.11.2011, 19:56
Ermöglichen statt selektieren

Da bin ich aber für einen drastischen Paradigmenwechsel. In einer immer komplizierteren Welt brauchen Menschen eine breite Grundlage, um die kommenden Aufgaben gut bewältigen zu können. Daher sollten wir möglichst viele Menschen über die Maturareife hinaus ohne Hürden zum Abschluss zumindest eines Grundstudiums befähigen. Im Grund-und Mittelschulbereich hat man das Problem nun immerhin erkannt. Statt Menschen, die eine Lehre absolvieren, als einfach unbegabt abzustempeln, müssen auch sie an Bord geholt weren. Wenn man es in Spanien schafft, einen Mann mit Down-Syndrom zum Studienabschluss zu führen, so spricht das Bände. Schluss mit menschenverachtenden Töpfchen-und Kröpfchen-Selektionsphantasieen.

Super Saubär
42
1.11.2011, 13:10
Selektion durch Leistung!

1) Numerus Clausus!
2) Aufnahmeprüfungen für ALLE Studienrichtungen!

Das erhöht schon einmal den Druck auf die AHS, ihre Schüler ordentlich auszubilden! Und es zeigt denen, von denen schon mit 15 zu erwarten ist, dass sie nicht das Zeug haben, eine Uni von innen zu sehen, dass es gescheiter wäre, sich eine Lehrstelle zu suchen!

3) Modell: keine Studiengebühren, aber ein Studienkonto, auf dem die konsumierten Bildungsleistungen als Lastschrift gebucht werden. Diese sind nach Abschluss teilweise, und nach Studienabbruch vollständig zu refundieren!

Und schon sinkt die DropOut-Rate, schon gibt's genügend Studienplätze und Lehrpersonal. Und die Wirtschaft darf sich auf viele viele Facharbeiter freuen!

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
30
2.11.2011, 14:25

Ich wünsche Ihnen zuerst einen kostenpflichtigen Rechtschreib- und Grammatikkurs.

RS69
 
01
1.11.2011, 13:17

Nachdem es keine nachweisbare Korrelation zwischen Schulnoten und Studienerfolg - und zwischen Uninoten und Berufserfolg - gibt ist es idiotisch, den Zugang danach zu regeln.

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
00
2.11.2011, 14:29

Nach Noten zu selektieren ist idiotisch. Aufnahmeprüfungen wären aber durchaus zu überlegen.

Studien der WU über ihre Abgänger haben übrigens sehr wohl eine signifikante Korrelation zwischen Uni-Noten und Gehalt festgestellt. Das Einstiegsgehalt ist zwar ident, nach 10 Jahren ist sehr wohl ein Unterschied zu sehen. Daraus folgt, Vorstellungsgespräche achten nicht besonders auf die Noten, aber die gleichen Eigenschaften oder Verhalten, die auf der Uni zu guten Noten führen, führen zu höheren Gehältern. (Wobei hier unklar bleibt, was diese (Verhaltens-)Eigenschaften sind).

RS69
 
00
2.11.2011, 18:49

Ich kenne keine derartige Statistik. Posten SIe bitte die QUelle.

ICh kenne hingegen bei Technikern, dass die Differenzierung offensichtlich nach anderen Kriterien erfolgt - und dass beispielsweise ein oder zwei Jahre mehr in Diss und Postgraduale Aufenthalte oft extrem gut investiert sind. Oder auch ZEitverluste durch Zusatzqualifikationen, Praktika und Auslandaufenthalte.

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
00
2.11.2011, 18:57

Quelle:
Ich war bei eine Veranstaltung davon, wo die Ergebnisse präsentiert wurden.

http://www.wu.ac.at/project/vicapp/

RS69
 
00
2.11.2011, 19:24

Die Quelle kann ich da nicht finden.

Ich bin auch unschlüssig, ob das eine neutrale Quelle ist - die wollen ja im wesentlichen ihren Studenten sagen "hauptsache schnell", weil das für sie effizienter ist.

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
00
3.11.2011, 08:29

Also den genereal verdacht "neutrale Quelle" kann ich zurückweisen. Was bei einem Studiendesign für die Parameter Notendurchschnitt und Gehalt nicht "neutral" sein soll, müssen Sie mir auch erklären.

RS69
 
00
3.11.2011, 08:46

Die FRage wie die Stichprobe zusammengesetzt ist.

Wenn nur die erfolgreichen antworten, wird das bild verfälscht.

Deswegen würd ich ja auch gern die Studie selbst sehen: WIe die Stichprobe gewählt wurde, wie die Fragen gestellt waren, ...

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
00
3.11.2011, 10:45

Nein, wenn nur die Erfolgreichen antworten wird das Bild nicht verfälscht. Schließlich ändert das nichts an den Zusammenhang von Noten und Gehalt, denn es antworten ja auch welche mit weniger Gehalt und schlechteren Noten. (Ich würde übrigens Erfolg nicht so banal mit Gehalt gleichsetzen, wie sie das tun.)

Wie gesagt, ich war bei der Präsentation, welches Schriftstück von dem Projekt das genau ist, kann ich nicht sagen.

Aber wenn einem was nicht ins Konzept passt, gleich Schlamperei und Tendenziösität usw. vorzuwerfen ist auch nicht objektiv.

RS69
 
00
3.11.2011, 19:53

Naja - Ich kenne nur Statistiken, die keinen Zusammen hang zeigen. Und ich hab bis jetzt auch noch keine gesehen, die einen Zusammenhang zeigt.

Und die Erfahrung zeigt auch, dass sehr viele der Besserverdiener (>100 TEUR) die ich kenne nicht unbedingt extrem schnell waren. Das hält sich in meinem nicht so kleinem Sample ca die Waage.

Ich kenne auch sehr viele Schnellstudierer die nicht so toll vorangekommen sind.

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
00
2.11.2011, 18:55

Klingt als ob ihr Zusammenhang nur auf Einstiegsgehälters abzieht, oben genannte vergleicht Gehälter 10 Jahre nach dem Abschluss.

RS69
 
00
2.11.2011, 19:22

Nein - 40-50 ist relevant.

Einstiegsgehälter schwanken ja nicht sonderlich stark, und sind auch denk ich weniger durch die individuellen Skills und Fertigkeiten verursacht.

Eher noch davon, was SIe zu tun bereit sind.

DIe Qualifikation wirkt sich frühestens nach 5-10 Jahren im Beruf aus.

Super Saubär
01
1.11.2011, 13:28
Steigen erst die Anforderungen, kommen Sie auch zu Ihrer Korrelation! Glauben Sie mir!

Natürlich haben Sie recht: Wenn sowohl Schule als auch universitäre Ausbildung im internationalen Vergleich für die Würscht sind, kann sich daraus wohl keine Ausbildungs/Erfolgs-Korrelation ergeben ...

RS69
 
01
1.11.2011, 14:44

Ich glaube Ihnen nicht.

Gute Noten und Geschwindigkeit zeigen Angepasstheit, nicht Kompetenz.

FRAU BRAUNER
01
1.11.2011, 12:14
argh

1. Für mich ist wichtig dass alle die studieren wollen es können.
2. Wenn mir jemand garantiert das Studieren gut möglich ist trotz Studiengebühren - gut!
ABER wer garantiert mir dass diese nicht beliebig erhöht werden?????
WER???????????????????????????????????

Super Saubär
10
1.11.2011, 13:30
Für mich ist wichtig dass alle die studieren wollen es können.

Nein, ist es NICHT!

Für mich ist wichtig, dass alle, DIE DAS ZEUG DAZU HABEN, auch studieren können! Alle anderen sollen einen Lehrberuf anstreben!

RS69
 
00
1.11.2011, 14:45

Das können's leider vorher nicht an den Leuten ablesen.

Super Saubär
21
1.11.2011, 15:29

aber an den Ergebnissen rigider Aufnahmeverfahren kann ich das ablesen. Wer's nicht packt, geht hackeln!

Helmut Hromadnik21
 
13
30.10.2011, 17:33
Studenten sollten nur studieren, statt nebenbei geld verdienen zu müssen !

Studieren IST arbeit, die später meist für die gesellschaft von nutzen ist.

Bedürftige studenten sollten daher ein einkommen beziehen, von dem sie leben können. Ein stipendium allein, deckt wohl nicht die vollen lebenshaltungskosten.

Finanziert könnte das durch eine vermögenssteuer werden, gegen die sich die vermögenden ( die meist den kragen nicht voll bekommen können ), vertreten durch die ÖVP, so wehrt.

exander
16
30.10.2011, 15:20
wirklich eigenartig

Aus ein paar Wortspenden des verehrten VdB ("grmml, grmml, naja, *hust*, eventuelles Nachdenken möglich, prinzipiell, unter Voraussetzung natürlich der Ausfinanzierung, hm 2% Bip, in diesem Land natürlich nicht zu erwarten....")
Also aus dem allen DIESE SCHLAGZEILE AUF DAS TITELBLATT ZU HIEVEN sieht VERDAMMT nach beauftragter bzw. "vereinbarter" Stirmmungsmache aus.

Traurig, doch es gibt Trost:

Die Printausgabe eignet sich wegen ihres Farbgehalts (Lachsrosa? Gegen den Strom? Quatsch, es ist Leichenblässe) hervorragend als Ofenanzünder.

Gerade mittellose Studenten leben ja bekanntlich "sub-standard".

atomkraft neindanke
11
30.10.2011, 19:00

Ich find gut, dass er es gesagt hat: vor allem, weil er gesagt hat, dass es im Parlament einen Beschluss gibt, den die Regierung offensichtlich ignoriert!

Ich will sofort eine Nachzahlung von dem Moment an, wo man sich mehrheitlich drauf geeinigt hat, dass die Unis wesentlich mehr bekommen!

es ist ein guter Trick, die wieder geltender Beschlüsse ausbluten zu lassen, damit Herr Töchterle dann sagt; naja jeder Rektor dafr eh verlangen,was er will!!!!!
Lieber Faymann, liebe Fekter, jetzt heißt es zahlen, aber flott!

für die verdammten Eurofighter hatten wir ja auch sofort genügend Geld!

trace route
22
30.10.2011, 13:44
Schon eigenartig, dass derStandard dem Herrn VdB die Möglichkeit gibt, seine Thesen hinsichtlich Studiengebühren öffentlich zu machen. Und noch dazu in der Printausgabe auf der Titelseite! Damit erweist derStandard den Grünen einen Bärendienst.

Die Ansichten von Herrn VdB hinsichtlich Studiengebühren sind ja seit vielen Jahren hinlänglich bekannt. Somit wäre der folgende Titel für die Schlagzeile treffender:

VdB plädiert zum x.ten Mal vergeblich für Studiengebühren, kann sich damit jedoch in der eigenen Partei glücklicherweise NULL durchsetzen, und wählt schließlich unfairerweise den Weg in die Medien..

Herr VdB, was denken Sie sich dabei - wenn Sie auf diese Weise der eigenen Partei SCHADEN, die bekanntlich eine andere Linie vertritt?

Ich hatte Sie in Wien mit VORZUGSSTIMME gewählt, in der Hoffnung dass Sie die Bildungspolitik verbesern! Sie haben die durch Vorzusstimmen erzielte Position abgelehnt und somit den Ruf der Wählers ignoriert. Wer sowas tut sollte besser gehen...

Super Saubär
23
30.10.2011, 11:32
Mich hat positiv überrascht, dass weite Teile der Wiener Szene international absolut konkurrenzfähig sind, schwerpunktmäßig im Bereich der Naturwissenschaften.

Das überrascht mich überhaupt nicht, Herr VdB! Das war bei NaWi & Technik immer schon so ...

Unser Problem sind die Krautstauden-Studienrichtungen, deren einzige Funktion es ist, zu verschleiern, dass die Mehrzahl derer Studenten nicht einmal die Matura bestehen hätte dürfen!

Selbst wenn man dumm wie Brot ist, kommt man bei Medien-, Kommunikations-, Politik- und sonstigen "wissenschaften" noch immer recht billig zu einem Diplom.

Das ist lediglich die Verlagerung eines Problems von den AHS zu den Unis.

Denn die Tatsache, dass es einem Jungen gegenüber unfair ist, ihn zuerst durch die AHS zu schleppen, obwohl er dort nix verloren hat, und ihn dann nicht studieren zu lassen, drückt eben auf das Niveau der Unis.

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