Sektionschef

"Reichensteuer kann Sparen nicht ersetzen"

Interview | Lukas Kapeller, 31. Oktober 2011, 10:19
  • Artikelbild
    foto: apa/neubauer

    Gerhard Steger, "demütiger" Spitzenbeamter im Finanzministerium, weist darauf hin, dass eine Reichensteuer nicht das Budget saniert und Studiengebühren für manche leistbar wären.

Gerhard Steger, Budget-Sektionschef und Sozialdemokrat, kämpft gegen Österreichs Schulden - Dafür widersetzt er sich manchem SPÖ-Dogma

Gerhard Steger leitet seit 14 Jahren die Budgetsektion im Finanzministerium. Er gilt damit als einer mächtigsten Beamten der Republik. Im derStandard.at-Interview spricht der deklarierte Sozialdemokrat natürlich über sein Lieblingsthema, das Sparen, legt aber auch seine persönliche Sichtweise zur Reichensteuer und zu Studiengebühren dar.

***

derStandard.at: Herr Steger, diesen Sommer haben Sie mit einer These für Diskussion gesorgt: Staatsverschuldung sei keine sozialdemokratische Tugend, sondern "tendenziell reaktionär". Denn die Republik zahle bisher jährlich 7,8 Milliarden Euro an Zinsen, die zu etwa 83 Prozent an ausländische Banken und Versicherungen gehen. Den Preis für die Schulden bezahlten daher hauptsächlich Lohnsteuerzahler und Verbraucher. Eine gesetzliche Schuldenbremse, wie sie die Schweiz und Deutschland haben und auch Finanzministerin Maria Fekter mittlerweile will, wäre nach dieser Logik sozial?

Steger: Alles, was dazu dient, um unsere Schuldenquote auf ein langfristig vertretbares Niveau zu bringen, ist aus den von Ihnen genannten Gründen begrüßenswert.

derStandard.at: Was sagen Sie zum Argument der Gegner einer Schuldenbremse, dass diese die Handlungsmacht der Politik zu stark einschränkt und eigentlich totmacht?

Steger: Da wäre ich jetzt fast versucht, spitz zu werden ...

derStandard.at: Bitte ...

Steger: Wenn die Politik es ohne Schuldenbremse schaffen würde, auf ein nachhaltig konsolidiertes Budget zu kommen, bräuchten wir die Diskussion nicht.

derStandard.at: Wie überzeugen Sie die Gegner der Schuldenbremse?

Steger: Die Schuldenbremse ist eine sinnvolle und wichtige Ergänzung zur Ausgabenbremse, die wir schon haben. Und zwar deswegen weil sie für alle öffentlichen Haushalte gelten würde. Die Bremse, die wir derzeit durch den Bundesfinanzrahmen ziehen, gilt ja nur für den Bund. Und die neuen Regelungen, die die EU jetzt beschlossen hat zur Verschärfung des Wachstums- und Stabilitätspaktes, das sogenannte "Sixpack", verlangen das ja auch, dass wir mittelfristige Finanzregeln für alle staatlichen Ebenen, zum Beispiel auch für die Länder, einführen. Diese sollen sicherstellen, dass wir insgesamt die Maastricht-Regeln einhalten, also mittelfristig einen Schuldenstand von 60 Prozent des BIP erreichen. Daher ist eine Schuldenbremse alleine deshalb schon sinnvoll, weil sie Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen einbindet. Die neuen EU-Regeln zwingen uns zum Handeln, ob wir wollen oder nicht. Ich bin froh über diesen EU-Druck, weil er uns hilft, Vernünftiges zu tun.

derStandard.at: Sie gelten als Sozialdemokrat, der unter Finanzministern aller Farben gearbeitet hat. Wenn Sie sagen, es brauche gesetzliche Maßnahmen: Was halten Sie von einer sogenannten Reichensteuer, also einer Vermögenssubstanzsteuer?

Steger: Das ist genau die Diskussion, die ich nicht führe. Wir sollten zuerst einmal schauen, dass wir unsere Ausgabenstruktur deutlich verbessern, bevor wir über Einnahmen nachdenken.

derStandard.at: Im "Kurier" meinten Sie: Grundsätzlich ja zur Reichensteuer, aber trotzdem müsse man sparen.

Steger: Genau, das ist der Punkt. Wichtig ist, dass man die Ausgabenseite in Ordnung bringt. Die soziale Balance halte ich für einen ganz wichtigen Punkt, und mir ist klar, dass man das auf der Ausgabenseite alleine nicht bewerkstelligen kann. Auf die Erreichung der Maastricht-Schuldengrenze von 60 Prozent des BIP fehlen uns aber nahezu 40 Milliarden Euro. Mit einer Reichensteuer, wie immer sie konstruiert ist, werden wir nur einen Bruchteil hereinbekommen. Daher: Die Reichensteuer kann das Sparen nicht ersetzen.

derStandard.at: Der Steuerrechtler Werner Doralt sagte, die SPÖ-Forderung, Kapitalvermögen zu erfassen, Betriebsvermögen hingegen nicht, würde zu Ungleichbehandlungen führen. Stimmen Sie dem zu?

Steger: Ich lasse mich auf keine Detaildiskussionen über Steuern ein. Ich bin für die Ausgabenseite zuständig. Und meine Aufgabe ist es, die Politik dabei zu unterstützen, die Ausgabenseite so in Ordnung zu bringen, dass wir ein nachhaltig vertretbares Ausgabenniveau haben.

derStandard.at: Gut, dann reden wir übers Sparen. In der öffentlichen Diskussion wird seit Jahren eine umfassende Verwaltungsreform als Lösung angepriesen. Ist sie das?

Steger: Sie gehört dazu, aber sie ist nicht alles.

derStandard.at: Also bei Krankenhäusern sparen, in der Schulverwaltung?

Steger: Wir haben auch ein viel zu niedriges Pensionsantrittsalter. Wir müssen hier deutlich raufgehen. Nehmen Sie die nordischen Staaten, die in vieler Hinsicht deutlich bessere Staatsfinanzen haben als wir! Nach OECD-Daten gehen in Schweden die Männer um sieben und die Frauen um sechs Jahre später in Pension. Da haben wir einfach ein Problem. Wenn die Lebenserwartung Gott sei Dank immer mehr zunimmt, müssen wir einfach schauen, dass wir uns das Pensionssystem nachhaltig leisten können. Der Pensionsbereich erzeugt eine Ausgabendynamik, die wir so nicht fortsetzen können.

derStandard.at: Ein Ressort, das chronisch über zu wenig Geld klagt, ist das Wissenschaftsministerium. Wie stehen Sie zu Studiengebühren?

Steger: Auch im Universitätsbereich gibt es Effizienzpotenzial, das man heben kann, etwa im Beschaffungsbereich (Einkäufe der Unis, Anm.). Zu den Studiengebühren: Bei gutem Willen lassen sich Lösungen finden, die keine soziale Barriere beim Studium zur Folge hätten. Und wieso Kinder etwa von Sektionschefs unentgeltlich studieren sollen, ist mir nicht von vorne herein einsichtig.

derStandard.at: Wenn Sie sagen, Staatsschulden seien genau das falsche, weil sie am Schluss immer von Arbeitnehmern über ihre Lohnsteuer bezahlt würden: In den guten Jahren von 2005 bis 2007 hätte man mehr sparen müssen?

Steger: In guten Jahren brauchen wir Budgetüberschüsse. Nur dann bringen Defizite in schlechten Jahren uns nicht auf die schiefe budgetäre Bahn. Ich nehme aber als Beamter demütig zur Kenntnis, wenn politische Entscheidungen anders fallen.

derStandard.at: Herr Steger, einige Staaten Europas geraten wegen ihrer Schulden unter enormen Druck, auch ist die Schuldenkrise zum Kernproblem der Europäischen Union geworden. Was können die österreichischen Minister tun, um zu sparen?

Steger: Ohne gesetzliche Änderungen kommt man in der Regel nicht sehr weit. Aber wenn man zu gesetzlichen Änderungen bereit ist, würde mir bei jedem Ressort etwas einfallen. Ohne gesetzliche Maßnahmen bewegt man sich in sehr engen Grenzen: Ich kann zum Beispiel bei Pensionierungen generell nicht nachbesetzen und alle diese Dienstposten vakant halten. Das wird aber nur eine Zeitlang gehen, nicht auf Dauer, weil die Aufgaben irgendwann erfüllt werden müssen. Es ist im Bundesdienst ohnedies vorgesehen, dass nur noch jeder zweite Dienstposten tatsächlich ersetzt wird. Das sind querdrüber Restriktionen - mit bestimmten Ausnahmen wie bei Lehrern und Exekutive. Man kann auch die Raumtemperatur in den Ämtern um ein paar Grad Celsius senken. Nur damit allein sind die Probleme nicht gelöst. Daher ist es notwendig, die Budgetkonsolidierung grundsätzlich so anzugehen, dass man auch gesetzliche Grundlagen ändert.

derStandard.at: Die Haushaltsrechtsreform des Bundes, die Sie maßgeblich verantworten, wird medial relativ wenig wahrgenommen. Wenn doch, dann aber durchaus positiv. Kann man sagen, dass die Finanzen der Bundesländer ungleich intransparenter sind als jene des Bundes?

Steger: Ich will hier keine Zensuren verteilen, weil ich nicht der Oberlehrer der Nation bin. Ich zitiere nur aus einem Rechnungshofbericht, der besagt, dass es unterschiedliche Budgetpraktiken zwischen den Bundesländern und einen Mangel an Vergleichbarkeit und Transparenz gibt. Das habe nicht ich festgestellt, sondern der Rechnungshof.

derStandard.at: Mit der Haushaltsrechtsreform ist jetzt jeder Minister sein eigener Finanzminister?

Steger: Genau. Wenn es Rücklagen gibt, dann sind diese multifunktional verwendbar. Dann kann das jeweilige Fachressort im nächsten Jahr für andere Zwecke Geld ausgeben als ursprünglich gedacht. Das ist ein Riesen-Anreiz für das jeweilige Ministerium, die Synergie-Effekte zu nützen. Eine vernünftige Regel im menschlichen Zusammenleben ist immer die, bei der jede Seite ihre Vorteile hat. Genau das haben wir mit dieser Haushaltsrechtsreform erreicht: dass die Ausgaben-Obergrenzen eingeführt worden sind, die 2009 und 2010 gehalten haben und, das kann ich jetzt schon sagen, 2011 halten werden. Das ist ein toller Erfolg für uns. Und gleichzeitig haben die Ministerien ihre Nüsschen in die Erde gelegt. (Lukas Kapeller, derStandard.at, 31.10.2011)

GERHARD STEGER (54) wurde 1997 von Finanzminister Rudolf Edlinger (SPÖ) zum Leiter der Sektion "Budget" berufen und behielt diesen Job auch unter Karl-Heinz Grasser (damals FPÖ), Wilhelm Molterer, Josef Pröll und Maria Fekter (alle ÖVP). Damit ist der gebürtige Wiener Neustädter, dessen Fachwissen auch international gefragt ist, auf Verwaltungsebene seit 14 Jahren letztverantwortlich für die Erstellung des österreichischen Bundesbudgets. Auch gilt er als Vater der Bundeshaushaltsrechtsreform. Der promovierte Politologe ist SPÖ-Mitglied und leitete einst den Arbeitskreis "Christentum und Sozialismus".

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 669
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Herr Plumm
00
16.11.2011, 14:31

die wohlhabenden scheissen sich schon in die hosn.

maus 130
00
3.11.2011, 18:44

ungeheuerlich und entzetzlich sowas zu lesen
dh. jeder arme sparer unterstützt mit dem letzen cent reiche
kleinstsparer greifen supervermögenden unter die arme

was machen vermögende
weiter auf kleinstsparende krallen-börsen als casino betrachten(is eh net mein geld)

also dann ...
00
3.11.2011, 14:49
natürlich kann eine vermögenssteuer ... das sparen ersetzen, zumal

- vermögensbez. steuern ca. 4-5 mrd bringen, insoferne man NUR das niveau der eu27 erreichen will
- und die järjl. veränderung der sparquote so um ca. 0,5-0,7 % des BUP = ca. 1,5-1,8 mrd beträgt
... als auch die sparquote s a n k - und nicht stieg.

also ein bisserl ...
recherche -bevor man solchen unsinn hier lanciert !

Ender Wiggin
00
3.11.2011, 12:55
SP hat Möglichkeit zur Erbschaftsteuer JETZT!

Eine der wichtigsten Meldungen diese Woche findet in den Medien keine Aufmerksamkeit: der VfGH hat den Einheitswert als Bemessungsgrundlage für die GrEst bei unentgeltlichem Erwerb (sprich Erben) gekippt. Wenn bis 31.12.2012 keine Neuregelung kommt, werden geerbte Grundstücke mit 3,5% GrESt vom Zeitwert belegt! Das soll die VP ihren Wählern dann einmal erklären, wozu die Abschaffung der Erbst gut war (Erbst-Eingangsatz für direkte Nachkommen war 2%). Wenn das Faymännchen umkippt und zBsp einer Abschaffung der GrESt für unentgeltliche Erwerbe zustimmt, kann er endgültig abdanken, hoffentlich weiss er das und weiss das VfGH-Urteil zu würdigen und umzusetzen. (PS: die Einheitswert-ESt für Landwirte wird auch bald sterben).

Robert Alexander
30
2.11.2011, 20:33
Der Mann sollte beim Essen Kalorien sparen und sich seine inhaltsleeren Kommentare.

Mostbluzza
00
2.11.2011, 16:49
steger for finance ministry

einer der wenigen, die das system verstanden haben.

reaktionärer akt ... gefällt mir. ich würde ja nie rot wählen, aber er als fin.mini. wäre er einen versuch wert.
mit voller handlungsvollmacht und den fleischhammer dafür - bekommt er von mir.

permanent marker
01
2.11.2011, 10:28

Frage an die Redaktion: Ist das Interview auch in der Printausgabe erschienen?

Redaktion Inland
01
2.11.2011, 11:12
@permanent marker

Das Interview ist nicht in der Printausgabe erschienen. LG mte

permanent marker
00
2.11.2011, 17:18

danke

A. Not
02
2.11.2011, 10:03
Ja. Neue Steuern bedeuten wiederum einfach nur die Stimmenmaximierung durch Umverteilung. Man nimmt einigen relativ viel, gibt vielen relativ wenig – gewinnt dadurch Wahlen –

und damit die Macht, das Umverteilungsspiel fortsetzen zu können. Nicht durch gute Politik, sondern durch Stimmenmaximierung per Gießkanne und Wahlzuckerl. Und man schafft zugleich Abhängigkeiten des entmündigten Bürgers. Die Bürger sind dabei ohnehin nur Schachfiguren: Als Wähler - aber auch als jene, denen genommen oder gegeben wird. Nur die Stimmenmaximierung zählt wirklich. Man sucht Sündenböcke, macht Vorwürfe, leitet daraus Ansprüche ab. Jene, denen genommen wird, werden auch noch verteufelt. Damit jene, die ihnen etwas nehmen, sich selbst als Schutzpatrone gerieren, als Moralapostel fühlen können... Nicht aber den Politikern verdanken wir diverse Sozialleistungen - sondern jenen, die sie tatsächlich bezahlen.

hcl3
11
2.11.2011, 09:35
gürtel enger schnallen

die herren dürfen bei sich selber anfangen- das würde das gesundheitsbudget augenblicklich entlasten-
speziell im bereich sekundär erkrankungen wg. adipositas

Werner Marzi1
 
21
1.11.2011, 19:17
Die Geschichte vom ewigen Wachstum !!

Die mittlerweile berühmt gewordenen Geschichte von der Flasche, in der sich die Zahl der Bakterien jede Minute verdoppelt und die nach einer Stunde voll ist. Die Bakterien merken zwei Minuten vor zwölf – die Flasche ist zu diesem Zeitpunkt zu einem Viertel gefüllt –, dass es eng wird und schicken Kundschafter aus. Nach einer Minute kehren sie mit der frohen Botschaft von drei leeren Flaschen zurück, die das Wachstumsproblem ein für alle Mal lösen würden. Die Erleichterung währt nicht lange: Zwei Minuten nach zwölf sind auch diese voll und das Desaster bricht über die Population herein.
ALLES KLAR !!!

Pauli Feuerstein
02
1.11.2011, 18:20
Bei Abgaben im obersten 10tel der OECD nach einer Reichensteuer zu rufen,

ist so wie mit dem gestohlenen Klingelbeutel nach der Polizei zu rufen!

Ben Chihovsky
12
1.11.2011, 16:43
...seit 14 Jahren letztverantwortlich für die Erstellung des Bundesbudgets...

Seit 14 Jahren hauptverantwortlich für die Budgeterstellung, aber erst in den letzten Jahren übers Sparen reden. Ja was hat denn der Herr Steger gemacht? sich 14 Jahre lang im Finanzministerium fürs Sparen eingesetzt und trotzdem Defizite gemacht? Das kommt mir ein bisschen suspekt vor. Außerdem, warum ist er dann immernoch Mitglied der SPÖ?
Aus meiner Sicht gehört er zu den Verantwortlichen, die diese Misslage mitgestaltet haben und nicht zu den Rettern der Nation!!!

Verleihnix
 
01
2.11.2011, 10:17
Es scheint Ihnen etwas entgangen zu sein:

Die Verantwortung hat der Minister.

maus 13
10
1.11.2011, 15:21

man muss sich vor augen halten , dass ein wohnblock an menschen über ca. 95% des österreichischen kapitals das sagen hat
fischer und jintao hu
einwohnermässig
wenn jintao 170 cm gross wäre ,wäre ulbp fischer ein 200erdstel davon-also unter einem zentimeter gross
wirtschaftlich sind wir pro kopf natürlich besser und im humanen bereich auch liberaler
aber chinesen sind halt 1, 4 mia leute schwer

Chris Quast
01
1.11.2011, 14:57

von ersetzen redet doch hoffentlich eh niemand.

aber man muß sich ja nicht billigst abputzen.
also die top 2-3% könnten schon noch ein bissal was beitragen.
da ist mittelstand/schicht aus dem schneider und auch untere oberschicht die noch hackelt und viel beiträgt.
auch die 2-3% tragen vielleicht auch noch einiges bei, haben aber sehr viel und können noch mehr leisten, im sinne eines krisenausgleichs.

maus 13
10
1.11.2011, 14:45

warum reichensteuer?
anschauen,traurige wohnvierteln ,triste gemeindewohnungen-alte buwog-bauten
licht auf
villen , seegründe mit villen
villen im alpenvorland , jagden inbegriffen
warum sollen reiche noch zahlen , wenn der tribut eh von vielen nehmern rechtens geleistet wurde
finger weg von reichen-die sind viel zu arm , um uns noch helfen zu können-brrr,stimmts , oder net?

WAKU
01
1.11.2011, 16:41
Nix stimmt

Die sollen ZAHLEN, genauso wie alle, im Verhältnis zum Aufwand des Erwerbs.
Punkt

Hubert Ungeist
 
01
2.11.2011, 15:35
Tun sie auch..

meist haben die Einkommen, von denen sie dann 50% abliefern, weil sie in der höchsten Progressionsstufe sind.

Hubert Ungeist
 
00
2.11.2011, 15:34
Tun sie auch..

pick up artist - experte für genderfragen
00
1.11.2011, 13:54
Kreisky war nicht nur zu den Arbeitern sozial

Nein, auch für die Reichen hat er einen Sozialstaat gegründet. Nach Keynes.

Derzeitige Sozialausgaben: 7,8 Milliarden Euro

machs richtig
03
1.11.2011, 13:34
ein beamter, bei dem der hausverstand noch funktioniert

erfreulich, dass es im bonzen- und funktionärsapparat dieser republik doch noch stimmen der vernunft gibt. was die ausgaben freaks übersehen ist, dass nur ein bruchteil beim volk ankommt. ein großer teil wird schon vom apparat geschluckt. was dann noch überbleibt, führt maximal zu kurzfristigen blasen, aber nicht zu nachhaltigen wachstumseffekten. das ist, wie wenn man einem junkie schnell einen zusätzlichen schuss gibt. er ist kurz high, aber dann geht es ihm noch schlechter. der staat hat dann nämlich noch mehr schulden, und wir müssen noch mehr steuern zahlen, um die zinsen zu bedienen. so eine strategie ist nur für politfunktionäre interessant, die sich auf kosten des volkes macht erkaufen wollen. denn umso mehr steuereinnahmen, umso...

obibiber
11
1.11.2011, 13:10

wieviel verdient der ca.? (sehen wir mal von all den zuschlägen, gratisessen, gratis-kfz usw. usf. ab)

Mostbluzza
00
2.11.2011, 16:50
neid?

steht nicht jedem gut.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 669
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.