US-Ölpreis etwa höher

2. November 2011, 14:07
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US-Zinsentscheid im Fokus

Wien - Der Ölpreis hat am frühen Mittwochnachmittag fester gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 93,37 Dollar und damit 1,28 Prozent mehr als am Dienstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 110,94 Dollar gehandelt.

Der Schock über das Griechenland-Referendum währte nur kurz an den Rohstoffmärkten und die gestern begonnene Erholung konnte zur Wochenmitte weiter fortgesetzt werden, schreiben die Analysten der Commerzbank. Am späten Nachmittag steht die aktuelle Zinsentscheidung der Fed auf der Agenda. Die Hoffnung auf weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen seitens der US-Notenbank Fed sorgen für etwas Unterstützung, hieß es.

Indessen gab das American Petroleum Institute (API) am Dienstagabend bekannt, dass die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche überraschend gesunken seien. Für heute werden noch die Lagerdaten des US-Energieministeriums erwartet.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.731,00 Dollar und damit klar höher zum Dienstagvormittags-Fixing von 1.702,00 Dollar. Trotz Unsicherheiten und hoher Risikoaversion der Anleger war das als sicher geltende Edelmetall am Vortag noch mit in den Abwärtssog der Finanzmärkte gezogen worden, konnte sich aber zur Wochenmitte wieder deutlich erholen.

Aufwärts ging es auch mit den Preisen der Industriemetalle, so die Commerzbank-Experten. Unterstützende Impulse kamen hier insbesondere von den chinesischen Aktienmärkten, welche sich nicht von dem negativen Sentiment an den europäischen und US-Börsen beeinflussen ließen. (APA)

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