Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

"Das kann ich dir im Moment nicht beantworten. Wenn du mir aber sehr lange Zeit gibst, schreibe ich ein langes Theaterstück, in dem absolut nichts passiert."

iPhone 4S-Verkaufsstart in Wien - Kurz nach Mitternacht warteten 300 Kunden vor A1-Shop auf der Mariahilferstrasse

Was ein echter Apple-Fan ist, schlägt sich für ein neues iPhone-Handy schon einmal eine kühle Herbstnacht Nacht um die Ohren: Besonders hart im Nehmen war ein T-Mobile-Kunde, der sieben Stunden lang vor dem Geschäft in der Wiener Kärntner Straße ausharrte, um in der Früh kurz nach 6 Uhr als erster das neue "iPhone 4S" entgegenzunehmen. Dafür wurde er - wie auch 99 andere Kunden nach ihm - mit einem 100-Euro-Gutschein belohnt.

Kundenansturm zum iPhone 4S Verkaufsstart bei Orange
Am Ende läuft es auf das hinaus: Wollen wir uns mit unseren Gadgets so unterhalten wie die Astronauten in Stanley Kubricks Science-Fiction-Epos 2001 mit ihrem Bordcomputer Hal? Die sprechende Assistentin Siri ist das spektakulärste neue Feature des iPhone 4s von Apple, von dem es bei der Vorstellung hieß, es enttäusche, weil es kein iPhone 5 sei. Das hielt in den ersten drei Verkaufstagen vier Millionen Menschen nicht vom Kauf ab, doppelt so viele, als es beim letzten Modell waren. Ab heute, Freitag, ist es auch in Österreich erhältlich, auch hier übertreffen die Vorbestellungen frühere Rekorde, sagt Stefan Gubi, Vertriebschef von T-Mobile.
Nichts Neues
Sprachsteuerung ist nichts Neues, aber Siri erweist sich beim ersten Test als erstaunlich tüchtig: Besser als die alte iPhone-Sprachsteuerung oder Googles Spracheingabe versteht uns die weibliche Person, die dank künstlicher Intelligenz den Kontext erkennt und entsprechend reagiert. So antwortete Siri gestern, Donnerstag, in Wien auf die Frage, ob man heute einen Regenschirm braucht, mit "Es sieht nicht nach Regen aus" und zeigte die Wetterprognose. Die Technologie, die Apple vor einiger Zeit erwarb, stammt aus militärischer Forschung und sollte Soldaten erlauben, im Kampf die Hände frei zu halten und trotzdem ihre Ausrüstung steuern zu können.
Siri lernt
In erster Linie soll Siri als dienender Geist zur Verfügung stehen, wenn man die Hände frei haben will: Um SMS im Auto zu schicken oder neue vorlesen zu lassen, Anrufe zu tätigen, sich Musik vorspielen zu lassen, Termine einzutragen oder die Weckzeit einzustellen. Das funktioniert, wenn auch mit gelegentlichen Schreibfehlern (nicht mehr als beim Schreiben auf der Displaytastatur) und Macken. Wobei Siri von seinem Menschen lernt, und der Mensch von Siri, genauer zu fragen oder anzuordnen. Hochdeutsch sprechen hilft.
"Beta"
Wahrscheinlich von den spöttischen Reaktionen auf Newtons lustige Handschriftenerkennung in den 90er-Jahren gewarnt, war Apple vorsichtig genug Siri "Beta" zu nennen. Es gibt Einschränkungen, etwa kann E-Mail nicht vorgelesen (aber erstellt) werden, und die englische Version antwortet auf Fragen, für die auf Deutsch nur Websuche angeboten wird: Die Frage nach einem "Restaurant in der Nähe" führt über Google zu Restaurantführern.
"Gesprächstherapeutin"
Siri wurde von ihrem Schöpfer mit einer Persönlichkeit ausgestattet, die an Eliza erinnert, die 1966 entwickelte "Gesprächstherapeutin" des Computerwissenschafter Joseph Weizenbaum. So ist es nur eine Frage der Zeit ehe man Siri auch Persönliches fragt, etwa ob sie ihren User liebt? Die Antworten variieren, zuerst: "Das ist mir nicht gestattet." Und später: "Wie soll ich das wissen?"
Sinn des Lebens
Blieb noch die Schlussfrage, die Kollegin Renate Graber ihren Interviewpartnern stets stellt: Siri, was ist der Sinn des Lebens? "Das kann ich dir im Moment nicht beantworten. Wenn du mir aber sehr lange Zeit gibst, schreibe ich ein langes Theaterstück, in dem absolut nichts passiert." (Helmut Spudich, DER STANDARD Printausgabe, 28. Oktober 2011)
Leichte Einbußen bei Performance und hoher Einstiegspreis bemängelt
Dem User muss nicht mehr gezeigt werden, wie ein Touch-Screen funktioniert
Werden aus beschränktem Wörterbuch generiert - in 52 Sekunden crackbar
Hardware-Designer Jony Ive gab dem mobilen Betriebssystem einen neuen Look
Für die Release-Version werden noch Designänderungen von 35 bis 40 Prozent erwartet
Neue Versionen könnten binnen eines Jahres auf den Markt kommen - Zulieferer wurden bereits über Pläne informiert
Apples neuestes System soll auf Macs laufen, die schon mit Mountain Lion kompatibel sind
An der neuen Designsprache scheiden sich die Geister zwischen "wunderschön" und "sinnlos"
Nach der WWDC-Keynote wurde der Software-Chef in den höchsten Tönen gelobt
Auch OS X Mavericks, Streaming-Dienst, neues MacBook Air und iWork für iCloud vorgestellt
Apple konzentriert sich am Pandora-Modell - Kauf im iTunes-Store statt Abo-Modell
Bei der WWDC hat Apple iOS7 vorgestellt, die Neuerungen im Überblick
Vorschau auf den neuen Desktop-Rechner, der in den USA zusammengebaut wird
Fünf involvierte Verlage haben bereits einem Vergleich zugestimmt
Apple-Chef bestätigt auch Generalüberholung für iOS und Arbeit an tragbarem Gerät
Konzern soll auch außerhalb der USA Firmengeflecht nutzen
Neue Informationen zu Apples kommenden Geräte-Generationen aufgetaucht
"Financial Times": Fragebögen an Telekom-Unternehmen über Vertragsbedingungen - Apple weist Vorwürfe zurück
Nach neuen Informationen soll Produktion des billigeren iPhones im Juli beginnen
Apples Smartwatch soll mit Biometrik-Features und iPod-Technologie kommen
"Sind nicht auf Steuertrick angewiesen, bunkern unser Geld nicht auf einer Karibikinsel "
Stellvertretender Premier: Problem entsteht im Steuersystem anderer Länder
die Daten werden mit Sicherheit ausgewertet, denke aber weniger vom grundsätzlichen Inhalt, als vielmehr um all die Konversation dazu zu verwenden, das Verständnis für Sinnerkennung zu erweitern. Erfahrung kann man nur mit Gedächtnis machen. Je größer die Datenbank, umso mehr wird Siri gelernt haben und darauf zurückgreifen resp. Synapsen bilden.
"die wichtige frage ist aber, ob die daten gespeichert/ausgewertet werden"
Also wenn Sie wirklich glauben, dass irgendwelche Daten vom Apple Konzern nicht ausgewertet werden, so ist das wohl ein recht naiver Zugang.
Alleine schon die Gelegenheit zu erfahren was die Konsumenten wirklich machen und das mögliche darauf zu schneiden der zukünftigen Geräte, ist für einen doch recht gewinnorientierten Konzern eine Gelegenheit die gar nicht ungenützt blieben darf!
Nur weil Sie es nicht wissen heißt es nicht dass es nicht so ist.
Nur weil Apple es nicht sagt, heißt nicht dass sie es nicht machen. Sie sagen schließlich auch nicht dass sie es nicht tun.
Und bei egal welchem Smartphone Hersteller gilt prinizipiell die Schuldvermutung .. die haben doch alle Dreck am Stecken was die Daten der User angeht.
Und Apple wird sicher interessieren, wie ihre User Siri verwenden, schon alleine zu dem Zwecke es entsprechend weiterentwickeln zu können.
... ein geschickt gemachte "Planned Obsolescence", neben all der Inovationen - die auch ich an Apple schätze. Man bringt einen Artikel auf den Markt, der ein Erfolg wird, stattet ihn nicht zu toll aus, um danach eine neuere, bessere Version herauszubringen, die wieder einen Kaufwunsch auslöst.
Besser und detaillierter Beschrieben hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/... 18,00.html
Die wohl wichtigsten Features am Telefons sind das Display und die Software... Abgesehen von Siri ident. Ob der Prozessor 2 Kerne hat oder net (Handy!!) is mir eher wurscht... Ios4 läuft auch am Iphone4 super. Kamera ist und bleibt ne Handy- Kamera ... Ist das geld nicht wert. Also einzig neu am Neuen ist Siri und die ein wenig bessere Kamera! Da war der Unterschied beim Galaxy schon grösser!
Die Unternehmensgeschichte von Apple ist doch ziemlich paradox: Zuerst praktisch Pleite, fristet es nach der Rettung viele Jahre ein Nischendasein als Schmiede teurer Designer-Hardware abseits des Mainstreams und plötzlich, quasi von Heute auf Morgen, werden die Apple-Produkte zur Massenware.
Da bringt man ein Nachfolge-Gerät auf den Markt, welches technisch nur wenige und optisch gar keine Änderungen aufweist (kein anderer Hersteller könnte sich sowas erlauben) - und übertrifft damit sogar noch die Verkaufszahlen des Vorgängers. Der Hype alleine, der dem eines Popstars samt kreischender Teenie-Anhängerschaft gleicht, reicht dafür aus.
Wer hätte das vor 10 Jahren bloß gedacht...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.